Oberdorf in Untergrombach im Fokus bei Vor-Ort-Begehung

Bei einem Vor-Ort-Termin tauschten sich Stadtverwaltung und Ortschaftsrat darüber aus, wie das Wachstum in Untergrombach am besten gestaltet werden kann.
Foto: pa

Auf dem Areal „altes Feuerwehrhaus“ ist Wohnentwicklung vorgesehen

Bruchsal (pa) | Bruchsal wächst! Im Zuge dieses Bürgerdialogprozesses finden in Vorbereitung der Bürgerwerkstätten Vor-Ort-Termine mit Vertretern der Stadtverwaltung und des Ortschaftsrates statt. Am Montag, den 24. April stand Untergrombach auf dem Programm, wo die Einwohnerzahl von 5.902 im Jahr 2010 auf 6.096 in 2016 gestiegen ist. Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und Hauptamtsleiter Wolfgang Müller haben zusammen mit Ortsvorsteher Karl Mangei und Mitgliedern des Gemeinderats gleich mehrere Themen in den Blick genommen. Im Fokus stand zunächst die Nachnutzung des ehemaligen Treff 3000-Marktes. Angestrebt ist hier eine Nutzung, die zu einer Belebung des Ignatz-Kling-Platzes beiträgt und Begegnung ermöglicht.

Weiter ging die Vor-Ort-Begehung auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Auf dem Areal des „alten Feuerwehrhauses“ wünscht sich der Ortschaftsrat eine Wohnentwicklung. Die Stadtverwaltung hat das Areal für diesen Zweck ausgeschrieben, wie Oberbürgermeisterin Petzold-Schick erläuterte. Erste Interessenten haben sich bereits gemeldet. Die Auswertung der Bewerbungen durch die Stadtverwaltung steht noch aus. Angestrebt wird, dass ein Investor nicht nur die Brachfläche entwickelt, sondern auch eine Wohnnutzung für die ehemalige Verwaltungsstelle ermöglicht. Dieses Gebäude war ursprünglich als Schulhaus und Lehrerwohnung genutzt worden. Anschließend fand dort eine Wohnnutzung statt, bevor dann die Verwaltungsstelle eingezogen war, die mittlerweile in der alten Michaelsbergschule eine neue Heimat gefunden hat. Einigkeit herrschte im Ortschaftsrat, dass die katholische Kirchengemeinde gerade maßgeblich daran beteiligt ist, die unmittelbare Nachbarschaft zum Entwicklungsgebiet aufzuwerten. Nach der Verlagerung des Kindergartens St. Elisabeth in die alte Michaelsbergschule werden gegenwärtig rund 1,5 Millionen Euro in die Sanierung des ehemaligen Pfarrhauses und Jugendheims investiert. Das Elisabethenhaus in der Michaelsbergstraße wurde zwischenzeitlich von der Kirchengemeinde verkauft. Ein Investor plant dort die Erstellung von Reihenhäusern.

Gleich an mehreren Stellen wird damit in Untergrombach neuer Wohnraum entstehen. Ortsvorsteher Karl Mangei erinnerte daran, dass insbesondere der der Umsetzung der beiden Projekte „Treff 3000“ und „altes Feuerwehrhaus“ Ideen aus dem Bürgerforum Oberdorf aus dem Jahr 2012 aufgriffen wurden. Weitere Wohnentwicklungsflächen hat die Stadtverwaltung außerdem im Bereich Bachstraße und Ernst-Renz-Straße identifiziert, die bei der Bürgerwerkstatt am Freitag, den 5. Mai in der Bundschuh-Halle ebenfalls in den Blick genommen werden. Unmissverständlich deutlich gemacht hat die Stadtverwaltung, dass Untergrombach als größter Stadtteil von Bruchsal noch einen gewissen Nachholbedarf bei der Anschlussunterbringung von Flüchtlingen hat. Hierzu werden dringend noch ca. 6-7 Wohnungen benötigt.

Zur Bürgerversammlung „Bruchsal wächst! Wohnen und Zusammenleben“ von 19-22 Uhr sind alle Untergrombacherinnen und Untergrombacher herzlich eingeladen. Bei der Veranstaltung wird auch die Entwicklung von Büchenau und Obergrombach in den Blick genommen. Weitergehende Informationen gibt es unter www.bruchsal.de/Buergerbeteiligung

Bei einem Vor-Ort-Termin tauschten sich Stadtverwaltung und Ortschaftsrat darüber aus, wie das Wachstum in Untergrombach am besten gestaltet werden kann. Foto: pa

Bei einem Vor-Ort-Termin tauschten sich Stadtverwaltung und Ortschaftsrat darüber aus, wie das Wachstum in Untergrombach am besten gestaltet werden kann.
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