„Musik nach Feierabend“

BRUCHSAL.ORG

Am 9. Juni um 15.30 Uhr

 

Führung für blinde und sehbehinderte Besucher

Bruchsal (tam). Zuhören, Anfassen, Erfühlen – das steht am Samstag, 9. Juni, um 15.30 Uhr im Mittelpunkt einer speziell für blinde und sehbehinderte Menschen konzipierten Führung im Deutschen Musikautomaten-Museum im Schloss Bruchsal. Unter dem Titel „Musik nach Feierabend. Musikautomaten in Gaststätten und Tanzsälen“ wird Kira Kokoska ein spezielles Kapitel der Musikgeschichte ausführlich beschreiben.

Moderne Musik und populäre Schlager waren bei den Besuchern von Gaststätten und Tanzsälen lange vor dem Betrieb der Musikboxen gefragt. Um 1920 waren Jazz und Charleston die aktuellen Tänze, die meist von einem Klavierspieler, einem Schlagzeuger und einem Saxophonspieler dargeboten wurden. Diese Entwicklung nahm die Musikautomaten-Industrie auf und produzierte Orchestrien wie das „Sinfonie Jazz“ der Leipziger Firma Ludwig Hupfeld.

Die spezielle musikalische Erinnerungstour präsentiert Melodien der 1920er bis 1970er Jahre. Neben der eindrucksvollen Musik, die die Besucher zu hören bekommen, werden sie auch Teile der Technik, die Programmträger und die Dekoration der ausgestellten Musikautomaten befühlen können. Außerdem erklären Hands-on-Objekte die Mechanik der Orchestrien.

Der Eintritt kostet ermäßigt vier Euro zuzüglich zwei Euro Führungsgebühr. Eine Begleitperson hat freien Eintritt. Um Anmeldung bis zum 1. Juni wird gebeten unter Tel. 07251/742-652 oder an dmm@landesmuseum.de.

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