Die SPD, ein Paradebeispiel

BRUCHSAL.ORG

Die SPD, ein Paradebeispiel an Inkonsequenz. So viel NEIN, kann man auch mit den besten Argumenten nicht mehr in ein JA wandeln.

Wie leicht lassen sich die “Wahlbürger” mit billigen Argumenten einlullen? Die Einsicht der Fehler in der Agenda 2010 soll schon ein Verhandlungserfolg sein?

80% des Koalitionsvertrags soll ein SPD-Erfolg sein? Die Union hätte nur 20% durchgesetzt? Was wollte denn die Union, was sie nicht durchgesetzt hat? Ist auch nur ein Argument aufgetaucht?

Nehmen wir an, die SPD hätte der Koalition nicht zugestimmt: Was aus dem Vertrag hätte die Union zurückgenommen? Was aus dem Vertrag hätte die SPD gegen die Union verwenden können?

Die logische Folge aus dem “NEIN” der SPD wäre eine Minderheitsregierung gewesen. Na und? Wäre das nicht endlich einmal ehrlich gewesen?

Weshalb wäre eine Minderheitsregierung in Deutschland abträglich für Europa gewesen? Die Kanzlerin/der Kanzler bestimmt immer noch die Richtlinien der Politik für Deutschland und niemand anderes.

Soll Europa nur noch Frankreich und Deutschland sein? Die Zustimmung für den französischen Präsidenten schwindet von Tag zu Tag. Italien ist ein Wackelkandidat. Was ist denn noch Europa? Die östlichen Länder sind in vielen Punkten anderer Meinung. Spanien hat seine eigenen Probleme. Wo ist Europa, wenn es darauf ankommt? Keine Einigkeit in der Flüchtlingskrise, keine Einigkeit was die Steuern betrifft, keine Einigkeit, was die schnellen Geldverkehre betrifft, keine Einigkeit, was die Außenpolitik betrifft. Österreich ist auf einem Sonderweg ……

Einigkeit nur, wenn es zum Nachteil der Bürger ist.

Kein einziges europäisches Land stellt Europa vor seine eigenen Interessen!

Und da glaubt die SPD, ihre Regierungsbeteiligung wäre wichtig. Wichtig wäre eine SPD als Opposition, oder soll das jetzt die AfD übernehmen, die leider mit dem Verrat der SPD nur noch stärker werden kann?

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