Der „hinterlistige Hebel“

BRUCHSAL.ORG

Am Sonntag, 8. April um 11 Uhr in Bruchsal:

Harald Schwiers liest beliebte und unbekannte Geschichten von Johann Peter Hebel / Nur regulärer Schlosseintritt

Bruchsal (tam). Johann Peter Hebel, Pionier der alemannischen Mundartliteratur und Autor zahlreicher, auf Hochdeutsch verfasster Kalendergeschichten: Bis heute zählt er durch seine zumeist im „Rheinländischen Hausfreund“ erschienenen Kurzerzählungen zu den bekanntesten badischen Schriftstellern, Hermann Hesse hat ihn gar den „größten deutschen Erzähler“ genannt.

Man könnte nun glauben, Hebels Texte seien alle landauf, landab bestens bekannt. Aber: Dem ist so nicht. Viele Geschichten Hebels sind seinerzeit der Zensur zum Opfer gefallen. Hebel hat dazu nichts gesagt, sich aber seinen Teil gedacht und vor allem: Er hat die Redaktion des „Hausfreundes“ eingestellt.

Am Sonntag, 8. April um 11 Uhr ist nun auch diese „hinterlistige“ Seite von Hebels literarischem Schaffen im Rahmen der monatlichen Stammtische des Fördervereins Deutsches Musikautomaten-Museum (DMM) zu erleben. Harald Schwiers, bekennender Badener und Hebelianer – zudem Schüler des Hebel-Herausgebers Jan Knopf – und in Bruchsal bestens bekannt, hat das Programm speziell für diesen Vormittag amüsant und launig aus beliebten, aber auch unbekannten Geschichten und Anekdoten Hebels zusammengestellt. Eingeladen in die Historische Wirtschaft im 2. Obergeschoss des Bruchsaler Barockschlosses sind neben den Mitgliedern, die freien Eintritt erhalten, auch interessierte Gäste. Für Nicht-Mitglieder wird der reguläre Schlosseintritt in Höhe von 8 Euro erhoben, die Veranstaltung selbst ist unentgeltlich.

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