Der Armutsrechner: Sind Sie arm?

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Neue Berechnungen der Linken aber auch eine aktuelle Reportage des SPIEGEL thematisieren Armut in Deutschland. Demnach sei etwa jedes siebte Kind in Deutschland von Hartz-IV-Leistungen abhängig. Kinderarmut, also letztlich Armut der Eltern, in einem der reichsten Länder weltweit.

Das Phänomen Armut ist vielschichtiger und komplexer, als es auf den ersten Blick erscheinen mag. Der SPIEGEL wagt dennoch den Versuch eines Armutsrechners: “So finden Sie heraus, ob Sie als arm gelten.”

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2 Responses to Der Armutsrechner: Sind Sie arm?

  1. Ein Armer braucht keinen Rechner, um festzustellen, daß er arm ist….

  2. Karl-Heinz Peter sagt:

    Endlich wird nicht mehr nur noch von Kinderarmut gesprochen. Kinderarmut gibt es eigentlich nicht. Kinder (unter 14) sind nicht geschäftsfähig.
    Arm sind die Eltern der Kinder und dagegen tut unser “wir sind ein reiches Land” nichts.

    Selbst der Mindestlohn von 8,50 Euro ist ein Witz und wird, wie kürzlich das BAG entschieden hat, mit primitivsten Berechnungen unterlaufen.

    Bezeichnend ist, dass in der Bundeshauptstadt über 30% der Eltern auf Hartz4 angewiesen sind, in Bayern nur 7%.

    Die Regierungen seit Schröder haben dafür gesorgt, dass die Mittelschicht weniger wird und die Schicht der Armen zunimmt. Besonders betroffen sind Alleinerziehende, Rentner und Menschen, die aus Gründen, die sie nicht zu verantworten haben, mit über 50 ihren Arbeitsplatz verlieren. Wer stellt die noch ein? Wie schnell sind dann die Reserven aufgebraucht.

    Wen wundert es da, wenn Protestparteien (wie z.B. AfD) Zulauf haben? Das hat nichts damit zu tun, ob die irgend etwas besser machen würden oder ob das Programm eigentlich besch….eiden ist. Und der Protest wird zunehmen.

    Merkel und Seehofer krisengipfeln schon wieder, weil die Umfragen immer schlechter werden.

    “Wir sind ein reiches Land” ist eine Aussage, die ich gegenüber den Bedürftigen in Deutschland als eine Unverschämtheit ansehe. Aber Empathie von Wohlhabenden oder Gutverdienern könne die Bedürftigen nicht erwarten.

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