Das Rad gehört in Bruchsal zum Alltag

RadServiceStation

BTMV treibt Radtourismus mit Radtouren, E-Bike-Ladestationen und „Bett und Bike“ voran

Das Fahrrad – gerade feiert es seinen 200. Geburtstag. Erfunden in Baden-Württemberg von Karl Drais. Gefeiert groß in Karlsruhe. Doch auch in Bruchsal ist das weltweit am meisten genutzte Transportmittel nicht aus dem Alltagstreiben wegzudenken. Vor allem die Bruchsaler Tourismus, Marketing und Veranstaltungs GmbH (BTMV) weiß schon seit vielen Jahren, dass das Fahrrad nicht nur Ausflüglern Spaß macht, sondern ein zentrales Element für die Entwicklung einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Mobilität ist. Ergo treibt sie die Räder des Radtourismus‘ emsig voran.

So gibt es mittlerweile nicht nur die ausgeschilderten Radwege „Tour de Spargel“, Bruchsaler Ringroute und die Schönbornroute bis nach Speyer, sondern auch regelmäßig geführte Radtouren zu oft unbekannten Kleinoden der Region. Den 22. Juli sollte man sich unbedingt vormerken, wenn es heißt „Reizvolle Sommerradtour zur Ungeheuer-Klamm“. Auf der knapp 34 Kilometer langen Strecke kann man die imposante und urtümliche Schlucht des Naturschutzgebiets Ungeheuerklamm auf sich wirken lassen und die schöne Kraichgaulandschaft zwischen Untergrombach, Gondelsheim, Helmsheim und Heidelsheim genießen. Die Strecke eignet sich für Groß und Klein gleichermaßen, führt sie doch fast ausschließlich über befestigte Radwege. Los geht es um 10 Uhr vor der Touristinformation Am Alten Schloss 22. Die Teilnahmegebühr beträgt für Erwachsene 11,80 Euro (davon gehen zehn Euro an die Stiftung Deutsche Leukämie- und Lymphom-Hilfe Bonn), für Kinder fünf Euro.

E-Bike schnell aufladen

Wer trendig mit dem E-Bike unterwegs ist, kann seinen Drahtesel an den öffentlichen Ladestationen bei der Touristinformation und dem Gasthaus „Ratskeller“ (neben dem Rathaus in der Kaiserstraße) schnell wieder „auftanken“. Der „Ratskeller“ ist sogar Rad-Service-Station des Kraichgau-Stromberg-Tourismusverbands. Sprich: Der fahrradfreundliche Gastronomiebetrieb hält neben Reparaturmöglichkeiten, Trinkflaschenrefill und Kartenmaterial auch weitere angenehme Serviceleistungen für Radfahrer bereit.

Auch die Plattform www.outdooractive.com/de wird übrigens von der Touristinformation gepflegt und mit sämtlichen Radwegen der Region, mit Sehenswürdigkeiten, Restaurants, Fahrradverleih- und Reparaturstationen bestückt. Immerhin informieren sich dort nicht nur Radfans aus ganz Deutschland, sondern aus aller Welt über attraktive Radtouren.

Bett und Bike

Und weil wohl jeder noch so ausdauernder Radler seinen Schlaf braucht, macht es das „Wallhall“ allen Pedaleuren ganz einfach, in Bruchsal auszuruhen. „Bett und Bike“ heißt die Initiative des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC), die es Fahrradurlaubern erleichtert, ein passendes Quartier zu finden. Derzeit kann man aus 5500 Hotels, Pensionen, Jugendherbergen, Naturfreundehäusern und Campingplätzen auswählen. Denn sie alle haben sich bereits besonders auf die Bedürfnisse von Rad fahrenden Gästen eingestellt. Das sogar mit Garantie: Denn nur wer die ADFC-Qualitätskriterien erfüllt, darf sich mit dem Bett-und-Bike-Schild schmücken. Weitere Infos findet man unter: www.bettundbike.de/was-ist-bett-bike

„Wir hoffen, dass sich bald noch weitere Hotels und Gasthöfe in Bruchsal und den Stadtteilen diesem tollen Service ‚Bett und Bike‘ anschließen“, sagt BTMV-Geschäftsführerin Birgit Kling. „Denn immer mehr Touristen und Ausflügler kommen mit dem Rad in unsere Stadt.“ Insbesondere für die „Tour de Spargel“, für die man mindestens zwei Tage braucht, um sie abzuradeln, häuften sich die Anfragen nach Übernachtungsmöglichkeiten – meist ab März, vor allem aber während der warmen Monate. Tendenz steigend!

Weitere Informationen: Touristinformation Bruchsal, Am Alten Schloss 22, 76646 Bruchsal, Telefon 07251 / 505 94-60, E-Mail: touristinformation@btmv.de

 

 

 

 

 

 

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