„Bruchsal ist zu einem Zentrum des Amateurmusizierens in Deutschland geworden“

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Bilanz des eurofestivals zupfmusik 2018

Bruchsal (pa). Fünf Veranstaltungstage, die Vorpremiere eines uraufgeführten Jugend-Musicals mitgerechnet, und eine durchweg positive Bilanz: Alles lief rund, begeisterte Festivalteilnehmer, anspruchsvolle und vielbejubelte Konzerte, ein strahlend blauer Himmel an den Tagen und Abenden, als die gut besuchte Open-Air-Bühne am Otto-Oppenheimer-Platz bespielt war. „Super Stimmung“, konnte sich Heiko Engel freuen, als Bühnenverantwortlicher einer von vielen ehrenamtlichen Helfern im Team des Bundes Deutscher Zupfmusiker (BDZ). Nicht minder positiv auch die Rückmeldungen der Gitarrenbauer, die sich im Foyer und Sitzungssaal des Rathauses mit ihren Instrumenten präsentieren konnten.

Glückliche Gesichter daher bei den Organisatoren des eurofestivals zupfmusik 2018, dem weltweit größten Treffen der Zupfmusik, das nun bereits zum dritten Mal nach 2010 und 2014 in Bruchsal stattgefunden hat. „Es ist keine Selbstverständlichkeit, dass dieses Festival nach dem ersten Mal gleich zweimal in Folge wiedergekommen ist“, war sich Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick denn auch in ihrer Begrüßungsrede am Morgen des Eröffnungskonzerts bewusst. Fanden doch sämtliche Großveranstaltungen des BDZ früher stets wechselnd in jeweils anderen Städten statt. Aber Bruchsal hat sich zur „Festivalstadt“ gemausert und besitzt Pfunde, mit denen die Stadt wuchern kann: Ein Bürgerzentrum mit angrenzender Parkanlage im Zentrum, weitere umliegende Veranstaltungsräume, mehrere Kirchen für Konzerte und schließlich die ehemals fürstbischöfliche Residenz, die während der „Nacht im Schloss“ bespielt worden ist. All dies fügt sich zusammen zu einem idealen Rahmen für insgesamt 25, oftmals gleichzeitig laufende Konzerte, zwischen denen die über 1300 Festivalteilnehmer aus aller Welt und die Gäste aus der Region wandeln konnten.

Bruchsal ist zu einem Zentrum des Amateurmusizierens in Deutschland geworden“, bilanzierte denn auch Martin Maria Krüger als Präsident des Deutschen Musikrats. „Solche Festivals passen zu Bruchsal“, war immer wieder in den Gesprächen mit Teilnehmern, Gästen und Einheimischen zu hören. Schon Ende des Monats wird daher die Stadt wieder zum Gastgeber – der Wettbewerb um den Akkordeon Musik Preis mit bundesweitem Einzugsbereich wird vom 31. Mai bis 3. Juni in Bruchsal ausgetragen, ebenfalls bereits zum dritten Mal nach 2012 und 2015.

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