Bäume suchen Paten

Baumpatenschaft - Urkunde

 

Gießen, jäten und hacken – und der Baum fühlt sich wohl

Bruchsal (pa) | Wo sind die Bruchsaler mit dem „grünen Daumen“? Das Bau- und Vermessungsamt Bruchsal bietet wieder die Möglichkeit, die Patenschaft für einen Straßenbaum zu übernehmen. „In der letzten Zeit hatten wir einige Nachfragen, über die wir uns sehr freuen“, erklärte Gerhard Hoffmann, der für die Grünflächen der Stadt Bruchsal zuständig ist. Die Patenschaft sei freiwillig, für einen Baum aber sehr wertvoll. Dabei soll der Pate lediglich dafür sorgen, dass die Erde der Baumscheibe locker und frei von störendem Bewuchs ist, damit der Baum genügend Wasser bekommt. In der warmen Jahreszeit sollte er im Abstand von ein bis zwei Wochen mit 60 bis 80 Litern Wasser gegossen werden. Die Baumscheibe darf auch bepflanzt werden, wenn dies mit dem Bau- und Vermessungsamt zuvor abgesprochen ist. Die Paten erhalten eine Urkunde, die von Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick unterzeichnet ist. Ein paar Wochen ohne Pflege, etwa wenn der Pate in Urlaub ist, schaden dem Baum aber nicht, und die Patenschaft kann auch jederzeit wieder beendet werden, indem man die zuständige Stelle, nämlich die Abteilung Tiefbau, Grün und Landschaftspflege (TGL) unter 07351-79 419 oder 79 397 darüber in Kenntnis setzt. In Bruchsal gibt es rund 8.000 Straßenbäume, die für das Stadtklima sehr wichtig sind: Sie halten mit ihren Wurzeln das Grundwasser, produzieren Sauerstoff und kühlen an heißen Tagen ihre Umgebung durch das Verdunsten von Wasser. Straßen mit Baumbestand haben bis zu 70 Prozent weniger Staub in der Atemluft als Straßen ohne Bäume. Außerdem sind die Tausendsassas Schattenspender, Lebensraum für Tiere, ihre Blüten duften angenehm und das Grün wirkt entspannend auf Menschen. Baumpatenschaft - Urkunde

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