Wohnungsbau in BW – Hausbesetzung in Mannheim

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Pressemitteilung Wohnungsbau

Eine Hausbesetzung im Mannheimer Jungbusch lenkt erneut die Aufmerksamkeit auf die für Mieter schlechte Situation auf dem baden-württembergischen Wohnungsmarkt. Nicht nur in Mannheim, sondern bis weit hinein in die Speckgürtel um die Oberzentren herum ist Wohnraum knapp, vor allem für junge Menschen, die bezahlbaren Wohnraum suchen und junge Familien, für die es oft noch schwieriger wird. Sabine Onayli, Landesvorsitzende von DEMOKRATIE IN BEWEGUNG Baden-Württemberg und Stadträtin in Leinfelden-Echterdingen, betont:“ Es fehlt an bezahlbarem Wohnraum. Die Mietpreisbremse wirkt nur bedingt.“ Wir von DiB haben ein umfassendes Konzept zur Wohnraumförderung vorgestellt, das von der Förderung unkonventioneller, aber kurzfristig wirkenden Wohnformen von Kaisenhäuser bis hin zu Wagenburgen bis hin zu zur Wiedereinführung der Gemeinnützigkeit von Wohnungsbaugesellschaften reicht. (https://abstimmen.bewegung.jetzt/initiative/61-moderner-bezahlbarer-wohnraum)

Jörg Rupp, ebenso wie Sabine Onayli Landesvorsitzender und Gemeinderat kennt die Problematiken ebenso. „Die Kommunen können das nicht mehr alleine auffangen. Zu lange wurden vor allem hochpreisige Mietwohnungen und Einfamilienhäuser gebaut, sozialer und Mietwohnungsbau wurde sträflich vernachlässigt – weil das Land das Thema sträflich vernachlässigt hat. Im Zielkonflikt zwischen Reduzierung der Flächenversiegelung und Einhaltung der Schuldenbremse sind sind vor allem die Bürger/innen auf Wohnungssuche auf der Strecke geblieben. Die Preise für Mieten sind teilweise exorbitant. Wir von DiB fordern: „Es gibt Mittel und Wege, um Wohnraum für alle Bürger zur Verfügung zu stellen, in passender angemessener Größe und Ausstattung sowie zu einem vertretbaren Preis,“ so Rupp abschließend. Das Land sei am Zug.

kran

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