Volkstrauertag am Sonntag, 19. November 2017

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Friedhof als Ort der Ruhe und Entspannung

Bruchsal (pa) | Obwohl das Wort Friedhof nicht seinen Ursprung im Begriff Frieden hat, sondern nur die „Einfriedung“ (Ummauerung) des Geländes rings um eine Kirche bedeutet, verbindet man neben Trauer und Schmerz meist auch Ruhe und Besinnlichkeit. Dieses Gefühl der Ruhe bekommt man tatsächlich gleich beim Eintritt in den Park an der Bruchsaler Hochstraße. Die Hektik und der Lärm des Alltages verschwinden, irgendwie scheint hier alles in Watte gepackt. Die neun Hektar große Grünanlage erstreckt sich von der Peterskirche bis fast zur Bundesstraße 35 und ist zu jeder Jahreszeit schön und gepflegt.

Zahlreiche Neuerungen wurden in den letzten Jahren auf den Weg gebracht: neue Grabfelder wurden angelegt und alternative Bestattungsformen werden angeboten. Für muslimische Mitbürger gibt es mittlerweile Grabplätze die nach Osten ausgerichtet sind. Früher wurden die Toten in ihre Heimatländer überführt, heute ist der Lebensmittelpunkt der Hinterbliebenen oft bei uns in Deutschland, daher möchten die Angehörigen ihre Verstorbenen in Bruchsal bestatten. Auch bei der Einrichtung von Kindern und Kleinstkindergräbern war Bruchsal Vorreiter. Die Verwaltung kümmert sich nicht nur um Veränderungen, auch die Pflege von alten, erhaltenswerten Grabsteinen liegt der Stadt Bruchsal am Herzen. Historische Grabsteine werden restauriert und bekommen einen besonderen Platz auf dem Gelände. Das neue Wegeleitsystem hat sich bestens bewährt und wird auch auf den Stadtteilfriedhöfen nach und nach eingeführt werden. Neben dem Bruchsaler Friedhof gibt es in allen Stadtteilen eigene Ruhestätten, jede hat ihren speziellen Charakter.

Speziell im November rücken die Friedhöfe alljährlich in den Focus. Die Gedenksonntage bieten Anlass für einen Friedhofsbesuch. So wird am kommenden Sonntag, 19. November der Volkstrauertag begangen. Zahlreiche Veranstaltungen in Bruchsal und den Ortsteilen bieten einen Rahmen zum Gedenken:

Termine für die Gedenkfeiern in Bruchsal und den Stadtteilen:

Bruchsal

19.11.2017, 11.30 Uhr

Gedenkfeier auf dem Friedhof in der Aussegnungshalle und anschließende

Kranzniederlegung bei den Kriegsgräbern unter Mitwirkung von Bürgermeister

Andreas Glaser, Pfarrer Schowalter, Stadtkapelle Bruchsal, Chor aus Schülerinnen und Schülern der Albert-Schweitzer-Realschule unter der Leitung von Frau Schowalter, Bundeswehr, Reservistenkameradschaft, Fallschirmjäger und VdK Ortsverband Bruchsal.

Obergrombach

19.11.2017, ca. 11.30 Uhr

Gedenkfeier auf dem Friedhof in der Aussegnungshalle und anschließende Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal unter Mitwirkung des stv. Ortsvorstehers Michael Speck, Cäcilienverein und Musikverein.

Heidelsheim

19.11.2017, 11.30 Uhr

Gedenkfeier auf dem Friedhof in der Aussegnungshalle und anschließende Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal unter Mitwirkung von Ortsvorsteherin Inge Schmidt, Ortschaftsrat, Wortgottesdienstleiter Bernhard Bannholzer, Oberministrantinnen der Pfarrei St.Maria, Evangelischer Kirchenchor, Posaunenchor und Stadtkapelle.

Büchenau

19.11.2017, 9 Uhr

Ökumenischer Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Bartholomäus und anschließende Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal unter Mitwirkung von Pfarrer Dr. Forneck und Pfarrer Dr. Müller, Ortsvorsteherin Marika Kramer und Musikverein Büchenau.

Helmsheim

19.11.2017, 11.30 Uhr

Gedenkzug von der Verwaltungsstelle zum Kriegerdenkmal vor der Grundschule in der Karl-Friedrich-Straße 18 zur Kranzniederlegung unter Mitwirkung von Pfarrer Jörg Muhm, Ortsvorsteherin Tatjana Grath, Musikverein und Gesangverein Liederkranz. Anschließend zieht der Gedenkzug über die Dossentalstraße zurück in die Kurpfalzstraße und löst sich auf Höhe der Alten Kelter auf.

Untergrombach

19.11.2017, 11 Uhr

Gedenkfeier in der katholischen Pfarrkirche und anschließende Kranzniederlegung beim Kriegerdenkmal unter Mitwirkung von Ortsvorsteher Karl Mangei, Ortschaftsrat, Gesangverein 1864 sowie Musikverein Harmonie.

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