Zum Tode von Teofila Reich-Ranicki | Der Fels in seiner Brandung

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An diesem Freitag ist Teofila Reich-Ranicki im Alter von einundneunzig Jahren in Frankfurt gestorben.
Samstag, 30. April 2011 - 18:35

Sie teilte seine Leidenschaft für Literatur und Musik und entkam gemeinsam mit ihm den Vernichtungslagern der Nazis. Unzählige Leser haben an ihrem Schicksal in dem Buch „Mein Leben“ teilgenommen. Jetzt ist Teofila, die Frau Marcel Reich-Ranickis, im Alter von 91 Jahren gestorben.

Von Felicitas von Lovenberg

 

29. April 2011

Bis vor zwölf Jahren war sie in der Öffentlichkeit vor allem als die Frau an seiner Seite bekannt. Ob im „Literarischen Quartett“ oder bei den zahlreichen Ehrungen und Preisen, die ihr Mann entgegennahm: Wo immer Marcel Reich-Ranicki auftrat, sah man die zierliche, elegant gekleidete Dame mit dem feinen Lächeln in der ersten Reihe. Jedem, der das Paar so erlebte, vermittelte sich ein starker Eindruck von Zusammengehörigkeit: Er das Tosen und die Brandung, sie der Fels.

Erst als im Jahr 1999 ihre Zeichnungen aus dem Warschauer Getto erstmals ausgestellt und bald darauf auch in Buchform veröffentlicht wurden (siehe Teofila Reich-Ranicki: Es war der letzte Augenblick - Leben im Warschauer Getto), konnten alle sehen, dass Teofila Reich-Ranicki, von allen, die sie kannten, liebevoll Tosia genannt, eine Künstlerin eigenen Ranges war.

Zum Weiterlesen in der FAZ (Frankfurter Allgemeine Zeitung):

http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E02C43D735B...

 

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