Zeugensuche nach Banküberfall in Rheinsheim

DruckversionPer e-Mail versenden
Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe
Donnerstag, 30. Dezember 2010 - 16:26

Philippsburg-Rheinsheim. Nach dem Überfall auf eine Filiale der Sparkasse Rheinsheim, bei dem am Mittwochmorgen ein bewaffneter Täter mehrere tausend Euro erbeutet hatte, laufen die Fahndungsmaßnahmen von Staatsanwaltschaft und Kriminalpolizei auf Hochtouren.

Banküberfall Rheinsheim

Derzeit werten die Ermittler der Kriminalpolizeiaußenstelle Bruchsal mehrere Spuren aus. Aufgrund der Spurenlage ist davon auszugehen, dass der Täter im Bereich des Ulmenweges, etwa 150 Meter von der Bank entfernt und nur wenige Schritte vor der Einmündung zur Lindenstraße in ein noch unbekanntes Fahrzeug gestiegen ist, mit dem er vermutlich seine Flucht fortsetzte. Anhand von Aufnahmen der Raumüberwachungsanlage und einer ergänzenden Täterbeschreibung wollen die Ermittlungsbehörden die Bevölkerung zur Mithilfe ermutigen und bitten um Hinweise zu dem gesuchten Mann.

Vermutlich handelte es sich um einen jüngeren Täter von korpulenter Statur, etwa 170 - 175 cm groß, bekleidet mit einer wattierten und abgesteppten schwarzen Jacke, schwarzer Hose und weißen Turnschuhen der Marke "Nike" mit dunkel abgesetzten Einarbeitungen. Der Mann sprach deutsch mit hiesigem Dialekt.

Inzwischen haben die Sparkasse Karlsruhe Ettlingen und Versicherer eine Belohnung von bis zu 2.000 Euro für die Täterergreifung und Wiederbeschaffung des Geldes in Aussicht gestellt.

Hinweise nimmt die Kriminalpolizeiaußenstelle Bruchsal unter 07251/726201, der Kriminaldauerdienst unter 0721/939-5555 rund um die Uhr, oder jede Polizeidienststelle entgegen.

 

Banküberfall Rheinsheim

 

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3 (1 Bewertung)

Kommentare

Geht es Ihnen nicht auch so?

Also ich frage mich beim Betrachten solcher Tatortbilder immer wieder, warum die Qualität so schlecht ist und warum man die Täter eigentlich immer von der Seite oder von Hinten sieht...

Ist es denn technisch so schwer, die Kameras im Schalterbereich mit Filmrichtung "zum Kunden/Täter" anzubringen?
Und was die Qualität der Bilder angeht so glaube ich einfach, dass da mehr drin ist. Schon eine Handykamera eines Discounters kann da sauberere Bilder produzieren, das Ergebnis hier -und in den meisten anderen Fällen auch- ist ja mehr als bescheiden...

Murks oder Absicht?

Als man vor Jahren damit begann, Kameras zu installieren und Bilder zu veröffentlichen, dachte ich auch: Na ja, die Technik ist noch nicht so weit...
Jetzt kann ich meinem Vorkommentator J. Wolf nur zustimmen.
Inzwischen gibt es winzige Billig-Kameras, die sich überall verstecken lassen und eine vorzügliche Bildqualität liefern.
Aber das hier wieder...
Oder sitzen in den Druckereien lauter Gangstersymphatisanten? Oder wollen die Sonderkommissionen nicht so schnell arbeitslos werden?
Na ja, vielleicht erklärt das mal jemand. Vielleicht sogar die ansonsten so eifrige Pressestelle des Polizeipräsidiums Karlsruhe.

Inhalt abgleichen Inhalt abgleichen