Wort zum Montag

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Sonntag, 24. Januar 2010 - 17:00
01112010 WzM

Endlich finde ich mal wieder einen Anlass für einen buchstäblich schönen Ausblick fürs WzM.

Und es wurde beim Blick in die gestrige "BRUCHSALER RUNDSCHAU" auch noch meine dichterische Ader nicht nur aktiviert, sondern - zugegeben mit Anleihen bei Wilhelm Busch - nachgerade provoziert von dem Bild, das ich dort gefunden habe:

Plisch und Plum

»Wozu« - lauten Schwarzwilds Worte -
»Wozu nützt mir diese Sorte?
Macht sie mir vielleicht Pläsier?
Einfach nein!" erwidr' ich mir.

Plisch und Plum, wie leider klar,
Sind ein - ganz besond'res Paar;
Wie? Kaum glaublich, aber einig,
Und in letzter Hinsicht, mein ich,

Wie sollt' man die noch bekehren?
Doch nicht mehr lange wird es währen
Ich denk' zurück und mir wird Licht:
Auf die Dauer geht's so nicht.

Denn ganz Brusl hat Beschwerden.
Dies - mein ich - muß anders werden!
Neuen Wind spür' ich hier weh'n
und darum - könnt Ihr jetzt gehen.

Also, Plisch und Plum, ihr beiden,
Lebet wohl, wir müssen scheiden.
In diesem Frühjahr, wie ich hör',
regiert Ihr die Partei nicht mehr.

In so schmerzlich süßer Stunde
Hör' ich's raunen in der Runde:
"Ganz egal, wie weit der Ort:
D'Haubtsach' isch, die sinn' ball fort!"

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