Wo sind eigentlich die Bruchsaler Grünen verblieben??

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Ein Gründer des grünen Kreisverbandes KA - Land wundert sich
Samstag, 2. Oktober 2010 - 1:38

Liebe Bruchsaler Grüne, 1984 wurde in dem von mir gemieteten Haus in der Schwetzinger Straße 8 der Kreisverband der Grünen Karlsruhe Land gegründet. Das Haus wurde später - dank Werner E. - abgerissen. Ich bin dann in den wunderschönen Kraichgau weggezogen und nach dem völkerrechtswidrigen Kriegseinsatz auf dem Balkan (Kosovo) aus der Partei ausgetreten. Trotzdem habe ich noch einige Sympathien zu den Grünen und frage nach:

Grüne Bruchsal

Wo sind eure Stellungnahmen auf bruchsal.org zu - SEPA und die Kostenverschleierung zur Bodenkontaminierung/Entsorgung - zur möglichen Stadtbahneinschleifung in Bruchsal "City" - zum S 21 Konflikt und die Aufforderung auch in Bruchsal zu einem "Schwabenstreich" aufzurufen. Liebe Grüne - es mag sein, dass ihr in den Umfragen gerade auf einem 19 % Wahlergebnis schweben mögt, aber das reicht nicht, um hier lokal auch nur einen Wähler vón euch zu überzeugen. Wie war die Devise - zumindest früher einmal? Global denken - lokal handeln. Also handeln sie danach Frau Birkle & KollegInnen - Ihre WählerInnen wollen wissen was Sache ist.

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Kommentare

Richtig erkannt !

Die Bruchsaler Grünen mutieren offensichtlich zu opportunistischen Mitläufern.

So gehen Ideale flöten

Unter der momentanen Führung der Grünen-Fraktion im Brusler Gemeinderat ist tatsächlich in den vergangenen Jahren ein Friedhof der Kuscheltiere entstanden.

So gleichen sich alle hiesigen Parteien immer mehr an. Hauptsache, man hat sich lieb...

Bruno Wallisch

Das ist ja schön, Bruno, dass in Deinem Haus der grüne KV gegründet wurde. Der Informationsgehalt ist aber angesichts Deines Austritts gleich Null. Und wenn Dir das, was die GRÜNEN in Bruchsal machen nicht gefällt: nun, dann tritt wieder ein und gestalte. Übrigens weißt Du ja, dass man bei den GRÜNEN auch mitmachen darf, ohne Mitglied zu sein. Nur vom PC aus schimpfen, reicht eben auch nicht - genauso wenig wie Kommentare und Beiträge in Blogs zu schreiben.

Jörg Rupp

Ich denke Sie verstehen hier einige Zusammenhänge nicht. Hier wenden sich z.B Bruchsaler gegen das Projekt Stuttgart 21. Mit schriftlichen Beiträgen und Präsenz am Bauzaun in ST. Es fiel dann wohl auf, dass sich die Bruchsaler Grünen an beiden Formen offensichtlich nicht beteiligen, was eigentlich erwartert werden könnte. Nicht mehr und nicht weniger. Ihre Reaktion der Mitgliederwerbung und Unterstellung man engagiere sich nur am PC wirkt unwissend und unbeholfen. Man muss nicht die Grünen besuchen um schriftlich oder physisch anwesend zu sein (wie übrigens gestern wieder den ganzen Nachmittag über am Bauzaun.)

Jörg Rupp

Lieber Jörg,
es geht in meinem Beitrag über die Bruchsaler Grünen nicht darum, meine Beweggründe, die zum Austritt aus der Partei führten, darzulegen, sondern es ist die Aufforderung an die Bruchsaler Grünen hier auf bruchsal. org eben ihre Meinung zu verschiedenen Bruchsaler Kommunalthemen darzustellen.
Ich kann also momentan gar nicht kritisieren, was die Bruchsaler Grünen machen oder nicht machen, da ich keine Informationen habe.
Du kannst übrigens die Kraichtaler Grünen mal fragen, ob ich auch ohne Parteizugehörigkeit grüne Politik mitgestalte.
Und heute um 15:00 Uhr (Treffpunkt Bahnhof Bruchsal) werde ich mit ein paar anderen kritischen BürgerInnen Bruchsals die Route der geplanten Stadtbahneinschleifung in die Bruchsaler City zu Fuß "erwandern".

Vorhaltungen

Hallo Bruno,
das mit den Aufforderungen an die Bruchsaler GRÜNEN mag einem ja gut zu Gesicht stehen, aber sowas hilft ja nicht wirklich. Außer dass man jetzt halt mal öffentlich gesagt hat: ihr da, ihr macht zu wenig.
Wie gesagt: dann muss man halt mitarbeiten und andere überzeugen. Der gehobene Zeigefinger bringt keinen Schritt weiter.
Ich weiß übrigens, was Ruth Birkle alles so macht und ich weiß auch, dass ein Engagement bedeutet, dass man auch seine Grenzen kennen muss. Die zu akzeptieren wäre hilfreich.
Jörg Rupp

Bruchsaler Grüne

An dieser Stelle muß ich mich doch mal einmischen, Herr Rupp. Es ist verständlich, daß Sie als Grüner Ihre Parteigenossen nicht im Regen stehen lassen wollen. Aber es ist doch tatsächlich so: Von den Bruchsaler Grünen hört und sieht man schon seit langer Zeit nichts, als ob sie abgetaucht wären. Dabei gibt es gerade in Bruchsal so viele "grüne" Themen, zu denen man auch gerne mal "Grüne" hören möchte - nichts. Es scheint auch so, daß sie seit Jahren alles abnicken, was die Bruchsaler Verwaltung auf den Tisch legt. Wo blieb denn ein nennenswerter Widerstand zum SEPA-Projekt? Nichts - abgenickt!
Es herrscht Schweigen im "grünen Walde", und das ist nicht nur mein Eindruck.
In Bruchsal fragt man sich: Die Grünen, gibt es die überhaupt noch? Und wenn man nicht ab und zu mal in den Gemeinderat ginge, wo man tatsächlich noch Grüne sieht, müßte man die Frage verneinen. Jedenfalls spielen sie öffentlich in Bruchsal keine Rolle mehr.

Farblos

Genau so ist es, wie Herr Z. das beschreibt. Grüne in Bruchsal in letzter Zeit - absolut farblos. Ohne eigene Meinung und ein Klick auf die Internetseite bestätigt dies nochmals - dann doch bitte lieber abschalten. Einfach schade für Bruchsal, wo jetzt so viel zu tun wäre.

Herr Rupp + hilft nicht wirklich

Herr Rupp,

es hilft sehr wohl wirklich, denn sie oder Sie könnten aus Ihrem Dornröschenschlaf erwachen und begreifen, daß es hier in Bruchsal um tatkräftige politische Arbeit geht.  Nicht wählen lassen und verschwinden.

Fragen Sie einfach einmal auf der Strasse: welche grünen Stadträte kennen Sie?

Die Antwort wird niederschmetternd sein - weiter so!

Vielleicht hat das ja auch mit SEPA zu tun?

reinhard spiegler

 

Webpräsenz

Es gibt keine bessere Negativwerbung, als eine nicht ständig aktualisierte Webpräsenz. Und unter "Aktuelles" die Begrüßungrede zur Einführung der neuen OB vom 06.2009 und unter "Termine" eine Buchvorstellung vom 15.10.2010 anzubieten, ist nun wirklich nicht brandaktuell. Wenn also die entsprechenden Kapazitäten (an der eigenen Meinung scheitert es m.E. eher weniger) nicht vorhanden sind, sollte man es in der Tat besser ganz bleiben lassen.

Korrektur

Die Rede war vom 06.10.2009 und die Buchvorstellung vom 15.04.2010.

Schreiben Walisch, 2.10.10

Sehr geehrter Herr Walisch,

ich wurde erst gestern auf Ihr Schreiben aufmerksam gemacht, deshalb eine späte Antwort.

Danke für das Interesse, das Sie trotz schlechter Erfahrungen den Grünen
immer noch entgegen bringen! Offensichtlich kommt doch einiges unserer
Arbeit bei den BürgerInnen an. Da wir keine Hauptamtlichen für Werbung oder Internet haben, freut uns das. Doch Sie bringen mich auf die Idee, dass ich einige unserer Arbeitsergebnisse, z.B. die Jahresberichte, die ich auf Jahreshauptversammlungen abgebe, so ausarbeiten könnte, dass sie als Stellungnahme ins Internet können. Das nehme ich mir vor und hoffe, mir reicht die Zeit! (1)

Was Sie historisch berichten, wussten wir nicht, das ist aber
interessant! Haben Sie auch noch altes Material aus dieser Zeit oder
waren Sie auch in anderen grünen Gremien aktiv, zu welcher Gruppe zählten sie sich? Sind Sie nach dem Austritt an anderer Stelle politisch aktiv geworden?

mit grünen Grüßen,

Ruth Birkle

1 Weitere Ausführung zur Mitarbeit bei den Grünen hat Jörg Rupp bereits gemacht, danke Jörg!

2 Schreiben unter Pseudonymen halte ich nur bei rechten Gruppen für notwendig. Eine Plattform wie diese sollte mit offenem Visier arbeiten können, oder etwa nicht? :-)

Pseudonyme

Sehr geehrte Frau Birkle,

ich möchte als Mitherausgeber von BRUCHSAL.ORG kurz auf Punkt 2 Ihres obigen Kommentars eingehen:

Schreiben unter Pseudonymen halte ich nur bei rechten Gruppen für notwendig. Eine Plattform wie diese sollte mit offenem Visier arbeiten können, oder etwa nicht? :-)

Auf die durchaus nicht unreflektierte, umgekehrt jedoch auch keineswegs für alle Zeiten in Stein gemeiselte Anmeldepolitik auf dieser Plattform gehen folgende Artikel ausführlich ein:

Weitere Fragen oder Anregungen sind darüber hinaus jederzeit willkommen.

Herzliche Grüße
Christian Kretz

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