Wie Warren Buffett den US-Kongress sanieren will
In einem aktuellen Interview mit CNBC habe Warren Buffett folgendes Zitat über die Beleihungsgrenze geäußert: "Ich könnte das Defizit in 5 Minuten beenden. Man muss lediglich ein Gesetz einführen, das regelt, dass kein Abgeordneter wiedergewählt werden darf, während dessen Amtszeit das Defizit höher ist als 3 Prozent des Bruttoinlandprodukts. Es hat nur 3 Monate und 8 Tage gedauert die 26. Ergänzung zur US-Verfassung zu ratifizieren, die das Wahlrecht für 18-Jährige einführte. Warum? Ganz einfach deswegen, weil die Menschen es forderten. Das war 1971, ehe es Computer, E-Mails und Mobiltelefone etc. gab."
Von den 27 Ergänzungen zur Verfassung seien sieben innerhalb eines Jahres oder kürzer eingeführt worden ... auf Druck der Öffentlichkeit.
Angeblich bittet Warren Buffet jeden Empfänger der folgenden per E-Mail verbreiteten Botschaft sie kettenbriefartig an mindestens 20 Bekannte weiterzuschicken und diese dazu anzuhalten dasselbe zu tun. Innerhalb von drei Tagen würden so die meisten Amerikaner diese Botschaft erhalten, die es wert sei die Runde zu machen:
Reform des Kongresses 2011
1. Keine Ansprüche über die Amtszeit hinaus / keine Pensionen
Ein Kongressabgeordneter empfängt ein Gehalt, solange er/sie im Amt ist. Nach der Amtszeit stehen ihm/ihr keine Gehaltszahlungen zu.
2. Der Kongress tritt rückwirkend in das gesetzliche Sozialversicherungssystem ein
Alle Gelder aus dem kongresseigenen Rentenfonds fallen unmittelbar der gesetzlichen Sozialversicherung zu. Dies gilt auch für künftige Gelder aus diesem Fonds. Die Kongressabgeordneten unterliegen zusammen mit dem amerikanischen Volk der gesetzlichen Sozialversicherung. Gelder aus dem Fonds dürfen keinem anderen Zweck zugeführt werden.
3. Kongressabgeordnete dürfen sich privat für das Alter absichern, so wie dies allen Amerikanern zusteht.
4. Der Kongress darf künftig nicht mehr selbst über eine Erhöhung seiner Bezüge abstimmen. Diese steigen entweder analog zum Preisindex für die Lebenshaltung oder um 3%, je nachdem, welcher Wert geringer ist.
5. Kongressabgeordnete haben keine eigene Krankenversicherung mehr, sondern sind zusammen mit der amerikanischen Bevölkerung krankenversichert.
6. Alle Gesetze, die der Kongress verabschiedet, sind gleichermaßen bindend für den Kongress wie für alle Amerikaner.
7. Alle Verträge mit ehemaligen und gegenwärtigen Kongressabgeordneten werden mit Wirkung vom 1.1.2012 ungültig, da diese nicht zwischen dem amerikanischen Volk und den Kongressabgeordneten geschlossen wurden, sondern von den Abgeordneten für sich selbst. Die Tätigkeit im Kongress ist ein Ehrenamt, keine Laufbahn. Die Gründungsväter der Vereinigten Staaten hatten Bürger als Gesetzgeber im Sinn und so sollten unsere Abgeordneten ihr Amt ausüben, dann nach Hause zurückkehren und wieder ihren Beruf ausüben.
Quelle: http://regtremblay.wordpress.com/2011/10/16/warren-buffett-how-to-fix-co...
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Kommentare
Anwendung denkbar?
... zum Beispiel auf den Bruchsaler Gemeinderat...?!