Was tun mit den Bürgerzentrum Gastronomie-Räumen?

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Eine wirtschaftliche und keine politische Fragestellung.
Sonntag, 17. Oktober 2010 - 11:38

GESCHLOSSEN!

Die gut laufende Bürgerzentrums-Gastronomie ist wegen Insolvenz = Zahlungsunfähigkeit dicht. Jetzt beginnt wieder das seit Jahrzehnten bekannte und beliebte Spiel: Wieviel Geld darf die öffentliche Hand = Stadt in einen Gastronomiebetrieb stecken, der mit anderen, privat finanzierten und betriebenen Gaststätten in Konkurrenz steht?

Bergfried-Restaurant

Man könnte eingangs sagen: Viel Konkurrenz gibt es, - leider - nicht. Denn die Gastro-Szene in Bruchsal ist dünn - zu dünn.

Das allerdings, da ist der Oberbürgermeisterin beizupflichten, kann nicht Anlass sein, einen hochdefizitären städtischen Gastronomiebetrieb zu führen. Das darf die Stadt Bruchsal nicht und das kann sie auch nicht. Leidvolle Erfahrungen hierüber liegen vor.

Dass die Bürgerzentrums-Gastronomie, kombiniert mit der Saalbewirtschaftung, noch nie wirtschaftlich funktioniert hat, ist eine Folge einer nur auf Optik, nicht jedoch auf Wirtschaftlichkeit und Funktionalität gerichteten Bau-Planung.

KURZ GESAGT: PFUSCH BEIM BAU. PROTZ STATT NÜCHTERNEM KALKÜL.

Mit dieser Altlast müssen wir leben und wir müssen so gut es geht, damit umgehen.

Nun ist es ein Missverständnis, wenn jetzt jedwede Investition in eine 30 Jahre alte Gastronomie als Subventionierung eines privat zu betreibenden Gastronomie-Betriebes aufgefasst wird.

Kein Verpächter kann es sich leisten, seine Immobilie nicht zeitgemäß am Markt anzubieten, sonst ist eine Vermiet- bzw. Nutzbarkeit nicht mehr gegeben. Insofern sind Investitionen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und damit Marktfähigkeit der Immobilie nicht zu zulässig, sondern auch geboten.

Die Zukunft der Bürgerzentrums-Gastronomie ist deshalb nicht politisch, sondern wirtschaftlich zu lösen. Dass kann durchaus bedeuten, dass es sinnvoll ist, nochmals Geld in einen Küchenumbau zu stecken, wenn sich diese Investition rechnet. Diese Rechnung steht noch aus. Und so ist es auch richtig, wenn die OB keine übereilte Entscheidung treffen will und kann. Erst muss gerechnet werden und dann gehandelt. Dies allerdings sollte umgehend geschehen.

Jürgen Schmitt

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3.2 (6 Bewertungen)

Kommentare

Falscher Ansatz

Ich hatte bisher gar nicht den Eindruck, dass das Ambiente im Innern samt Küche heruntergekommen zu sein scheint und man sich in einem 30 Jahre alten Gastronomiebetrieb mit Sanierungsstau befindet.
Wenn das Konzept nicht stimmt und Gäste ausbleiben, hilft die modernste Küche nichts.
Wenn in einem Lokal dieser Größenordnung und mit dieser Personalintensität unter der Woche abends streckenweise nur vereinzelte Gäste sitzen, dann ist das wirtschaftlich fatal.
Hier helfen auch erneute von Schmitt ins Auge gefassten Geldspritzen des Steuerzahlers nichts.
Herr Schmitt scheint nichts dazu gelernt zu haben.

Nichts dazu gelernt

Zu was dazu gelernt, Herr Merkle? Brutal gesagt: ich weiß, was ich für richtig halte und dies nicht erst seit heute.

Die Küche ist zu groß und unwirtschaftlich. Das ist keine neue, aber eine wichtige Erkenntnis. Ohne Umbau geht da nichts. Wenn Sie Alternativ-Vorschläge haben - gerne.

Ich versteh nicht ganz, wie

Ich versteh nicht ganz, wie das ablaufen soll?
Soll die Stadt jetzt tatsächlich Geld in einen Küchenumbau stecken, ohne zu wissen, welches Restaurant (mit welchem Küchenbedarf) dort einzieht, ob sich dieses dann dort hält usw?
Ein Sushirestaurant hat zB einen völlig anderen Bedarf als ein gutbürgerliches Lokal.
Wenn doch (wie angedacht) eine große Aufwertung der Innenstadt durch SEPA und Jost entstehen soll, dann dürfte es kaum Probleme geben, dieses "Schmuckstück" in unmittelbarer Nähe an den Mann zu bringen, der Pächter darf sich dann meines Erachtens selbst um die Küche kümmern, ganz nach Bedürfnis, ganz so, wie es eigentlich üblich ist und bitte auf eigene Kosten.

Es kann doch nicht sein, daß man Gelder in solche "Projekte" pumpt (und das immer wieder), nur um auf Gedeih und Verderb dort ein Restaurant zu etablieren, das dann (wie bisher) kaum angenommen wird.
Eine Stadt kann doch nicht beeinflussen, ob ein gastronomischer Betrieb erfolgreich ist oder nicht (auch mit noch so vielen Hilfen). Gerade in diesem Bereich kommt es nur auf das Gespür und das Können des Betreibers an, insofern sollte sich die Stadt da einfach raushalten.

Verstehen helfen

Verzeihung, liebe Morticia - Nomen est Omen? - helfen sie uns ein wenig, Sie zu verstehen - wir helfen Ihnen dann, so weit möglich, uns zu verstehen: Sie schreiben oben im Zusammenhang mit der Küche, künftige Pächter sollten sich doch um diese (d. h. deren Einrichtung) kümmern - wie es üblich sei.
Ich kenne Herrn J. Schmitt (er ist seit einigen Jahren ein recht erfolgreicher Steuerberater - 'Tschuldigung, Jürgen...) und liest Tag für Tag so allerhand - haben Sie, Frau Morticia, schon mal zwei, drei Pachtverträge für Gaststätten gelesen?
Ja? Und was stand da über die Einrichtung der Küche drin? Der Pächter übernimmt sie im Rohbauzustand?

Was erlaubt der Pachtvertrag?

Meine alten Herrschaften waren Pächter einer Gaststätte der Ulmer Gold Ochsen-Brauerei und insoweit keineswegs frei in allen Entscheidungen, die das Gebäude an sich, aber auch die darin stattfindenden "Events" betraf.

Was erlaubt der Pachtvertrag und was nicht?

Ob eine Küche "zu groß" ist, muss sich daran messen, wieviele Leute zu bewirten sind. Und das hängt wieder davon ab, was ich im Lokal veranstalte bzw. veranstalten darf und kann und was im Bürgerzentrum stattfindet. Oder ob da eben nichts stattfindet.

Auch weiß ich aus meinem Elternhaus, dass anstehende Renovierungsarbeiten vom Pachtgeber oft nicht, nur kostenorientiert oder viel zu spät durchgeführt werden. Ein "gepachtet wie gesehen" gilt m.E. nicht oder nur bedingt, denn die Rahmenbedingungen können sich für den Wirt von heute auf morgen ändern. So schrieb einst die Gewerbeaufsicht meinem Vater plötzlich eine bestimmte Höhe gefliester Wandfläche in Kühlräumen vor, doch die Brauerei hat sich lange geweigert, diese Maßnahme durchführen zu lassen und wollte meinem Vater diese Kosten aufhalsen. Oder man nehme das Rauchverbot oder (temporär) mangelnde Zufahrtsmöglichkeiten etc.

Ich bin überzeugt, dass man als engagierter Gastronom das Lokal bei vernünftiger Pacht wirtschaftlich betreiben könnte, aber die unternehmerische Freiheit muss halt auch stimmen und in dem konkreten Fall auch das "Joint Venture" mit Veranstaltern im Rechbergsaal.

Äpfel und Birnen

Dem Statement Herrn Schmitts:

Mit dieser Altlast müssen wir leben und wir müssen so gut es geht, damit umgehen.

ist zuzustimmen.

Aber! Dies heisst nicht notwendigerweise, dass eine Gastronomie dort weiterzuführen ist! Diese Möglichkeit scheint Herr Schmitt allerdings umgehend auszuschliessen, da er im nächsten Satz schreibt:

Nun ist es ein Missverständnis, wenn jetzt jedwede Investition in eine 30 Jahre alte Gastronomie als Subventionierung eines privat zu betreibenden Gastronomie-Betriebes aufgefasst wird. Kein Verpächter kann es sich leisten, seine Immobilie nicht zeitgemäß am Markt anzubieten, sonst ist eine Vermiet- bzw. Nutzbarkeit nicht mehr gegeben. Insofern sind Investitionen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und damit Marktfähigkeit der Immobilie nicht zu zulässig, sondern auch geboten.

Herr Schmitt scheint zu vergessen: jeder Verpächter kann es sich natürlich leisten, eine Immobilie auch nicht am Markt anzubieten. Eben genau dann, wenn die Investitionskosten die zu erwartenden Erträge übersteigen!

So sollte eben auch die Stadt rechnen! Weiter schreibt Herr Schmitt:

Insofern sind Investitionen zur Verbesserung der Wirtschaftlichkeit und damit Marktfähigkeit der Immobilie nicht zu zulässig, sondern auch geboten.

…solange der zu erwartende Ertrag über den Investitionskosten inkl. der Opportunitätskosten des Lehrstandes liegt und dieser Ertrag darüber hinaus über den Erträgen aller alternativer Verwendungsmöglichkeiten des Objektes liegt!

 

Darüber hinaus fügt Herr Schmitt in einem Kommentar hinzu:

 

Die Küche ist zu groß und unwirtschaftlich. Das ist keine neue, aber eine wichtige Erkenntnis. Ohne Umbau geht da nichts. Wenn Sie Alternativ-Vorschläge haben - gerne.

 

Dazu ist zu sagen: auch Alternativen jenseits der Gastronomie einbeziehen!

 

Falls alternative Nutzungen eine höhere Rendite erwarten lassen, ist dennoch nicht auszuschliessen, dass diese aus politischen Gründen verworfen werden. So scheint es unwahrscheinlich, einem Anbieter von Geldspielen, diese Räumlichkeiten zu verpachten. Damit ist allerdings zu beachten, dass die Entscheidung eben auch eine politische ist und daher das Statement Herrn Schmitts:

 

Die Zukunft der Bürgerzentrums-Gastronomie ist deshalb nicht politisch, sondern wirtschaftlich zu lösen.

der genaueren Betrachtung nicht standhält.

Abschliessend: „Gast“ meint, Herrn Schmitt zu Hilfe kommen zu müssen und schreibt:

Verzeihung, liebe Morticia - Nomen est Omen? - helfen sie uns ein wenig, Sie zu verstehen - wir helfen Ihnen dann, so weit möglich, uns zu verstehen: Sie schreiben oben im Zusammenhang mit der Küche, künftige Pächter sollten sich doch um diese (d. h. deren Einrichtung) kümmern - wie es üblich sei.
Ich kenne Herrn J. Schmitt (er ist seit einigen Jahren ein recht erfolgreicher Steuerberater - 'Tschuldigung, Jürgen...) und liest Tag für Tag so allerhand - haben Sie, Frau Morticia, schon mal zwei, drei Pachtverträge für Gaststätten gelesen?
Ja? Und was stand da über die Einrichtung der Küche drin? Der Pächter übernimmt sie im Rohbauzustand?

„Gast“ hat kein überzeugendes Argument: was er/sie zusammenwirft ist einerseits die Tatsache, dass, falls sich ggf. eine Gastronomielösung als beste Alternative anbietet, diese idR. als Paket mit Küche am Markt angeboten wird. Auf was „Morticia“ aber eher abstellt ist die Frage, ob sich die Investition insgesamt rechnet (inkl. der Investition in die Küche!) oder ob am Ende wieder quersubventioniert wird, also öffentliche Gelder in ein insgesamt nicht rentierliches Objekt gesteckt werden, welches dann am Markt unweigerlich zu Verzerrungen führt! Allerhand lesen und allerhand verstehen ist also zweierlei, lieber Gast.

 

...

Die Immobilie gehört der Stadt und benötigt -  im Interesse der Bruchsaler und der Steuerzahler - eine wirtschaftliche und auch funktional  sinnvolle Nutzung. Die Stadt hat hohe Summen (mit) in die Renovierung der Gasträume gesteckt - sehr hohe Summen. Diese einfach abzuschreiben, ist nur erlaubt, wenn es eine andere, bessere, wirtschaftlichere und funktional vertretbare Lösung gibt. Das alles lässt sich hier im Netz unmöglich ausdiskutieren. 

Ich bleibe dabei: die Frage des Küchenumbaues (um ein Schnitzel zu braten, muss ich nicht einen Betrieb in Gang setzen  müssen, der einen Festsaal zu beköstigen imstande ist) ist eine Frage der Wirtschaftlichkeit.

Mir ging und geht es einzig und allein darum, zu definieren, dass der Einsatz von "Steuergeldern" auch wirtschaftlich sein kann.

Sicher gibt es auch eine Priorität an dieser zentralen Stelle der Stadt die gebaute und renovierte Gaststätte wenn irgend möglich weiter zu betreiben. Wenn nicht, was dann? Es gibt Vorschläge in den teuer umgebauten Gastronomie-Räumen die Stadtbücherei - verkleinert! - zu etablieren. Auch das muss wirtschaftlich und - nebenbei - politisch sinnvoll sein..

 

(un)wirtschaftlich-politisch

Herr Schmitt schreibt:

Die Stadt hat hohe Summen (mit) in die Renovierung der Gasträume gesteckt - sehr hohe Summen. Diese einfach abzuschreiben, ist nur erlaubt, wenn es eine andere, bessere, wirtschaftlichere und funktional vertretbare Lösung gibt.

Es würde mich schon interessieren, was unter „erlaubt“ zu verstehen ist. Ist es tatsächlich rechtlich so, dass die Stadt verpflichtet ist, ggf. gutes Geld dem schlechten hinterher zuwerfen, falls kein Alternativkonzept realistisch ist?

Nun schreibt Herr Schmitt auch: Das alles lässt sich hier im Netz unmöglich ausdiskutieren. 

Sie selbst, Herr Schmitt, haben doch aber hier mit dem Artikel „Was tun mit den Bürgerzentrum Gastronomie-Räumen?“ die Diskussion eröffnet. Sollte man dies nun gleich wieder abwürgen?

Sie schreiben: Mir ging und geht es einzig und allein darum, zu definieren, dass der Einsatz von "Steuergeldern" auch wirtschaftlich sein kann.

Falls mit „definieren“ eigentlich „erwähnen“ gemeint ist, so handelt es sich um eine Binsenweisheit, wobei der Einsatz von Steuergeldern im Sinne des Opportunitätskostenprinzips nicht nur wirtschaftlich sein kann (was Behörden oft schwer vermittelbar ist), sondern wirtschaftlich sein muss. Falls Sie aber den Sachverhalt tatsächlich im Sinne des geläufigen, engeren Sprachgebrauchs „definieren“ wollten, so bleiben Sie dies leider schuldig.

Abschließend stellt Herr Schmitt fest: Sicher gibt es auch eine Priorität an dieser zentralen Stelle der Stadt die gebaute und renovierte Gaststätte wenn irgend möglich weiter zu betreiben. Wenn nicht, was dann?

Ist dem zu entnehmen, dass diese „Priorität“ für eine Gaststätte die Hilflosigkeit seitens des Gemeinderates und der Verwaltung ausdrückt?  

Danach Herr Schmitt: Es gibt Vorschläge in den teuer umgebauten Gastronomie-Räumen die Stadtbücherei - verkleinert! - zu etablieren. Auch das muss wirtschaftlich und - nebenbei - politisch sinnvoll sein.

Aha, nun könnte die Angelegenheit also doch ggf. auch eine politische Entscheidung (im Gegensatz zum Untertitel des Artikels) beinhalten.

 

Wäre es nicht an der Zeit, dem Bürger klar zu sagen: da wir uns einfach aus Imagegründen unmöglich ein teilweise leerstehendes Bürgerzentrum leisten können und städtische „Alternativkonzepte“, wie die Etablierung der Stadtbibliothek auch nur „Scheinlösungen“ darstellen, die mit hohen Kosten verbunden sind, müssen wir eben noch einige Dekaden die Gastronomie im BÜZ weiter subventionieren. Meinerseits wäre das die „ehrlichste“ Lösung.

BÜZ-Fast-Food Pächter?

Ist dem so, dass auch eine fast-Food Kette eventuell als Pächter in Erwägung gezogen wird? Da mag die Wirtschaftlichkeit ja sichergestellt sein und eine Küche wäre nicht seitens der Stadt anzuschaffen.

Vielleicht weiss hier jemand näheres? 

Fast-Food im BÜZ...

...aber nur, wenn die Stadtbahn davor hält!

Sorry, war nur ein Witz. Hat aber keiner gemerkt.
Der normale Brubü (Bruchsaler Bürger) hat sich längst an Geschmacklosigkeiten gewöhnt, die ihm die AbbrühBrubüs (abgebrühten Bruchsaler Bürger) so zum Schlucken vorgesetzt haben und weiterhin vorsetzen.

@Gast: Also ich bin jetzt

@Gast:
Also ich bin jetzt nicht davon ausgegangen, daß sich die Küche im BÜZ im Rohbauzustand befindet, sondern eine funktionierende Küche vorhanden ist. Wenn das nicht so ist, mein Fehler!

Eine vorhandene Küche zu verkleinern bzw im Zweifelsfall nur teilweise zu nutzen ist nicht das Problem, aber was ist, wenn der Pächter aufgibt und der nächste dann wieder eine größere Küche braucht? Soll dafür jedesmal der Steuerzahler aufkommen? Ich finde es eben schwierig, hierüber Aussagen zu treffen ( wie zB die Küche wäre zu groß), wenn noch nicht feststeht, welche Gastronomie dort ansässig wird, wie lange diese Bestand hat , ob sie Veranstaltungen im BÜZ mitbewirtet usw.
Gibt es überhaupt Interessenten ?

Mein Nickname muss Ihnen im Übrigen nicht gefallen, ich finde "Gast" jetzt auch nicht unbedingt sonderlich einfallsreich, aber was solls? ;-)

Ansonsten: Die Idee mit der Stadtbibliothek gefällt mir recht gut, aber bitte nicht als Verkleinerung, sondern als Erweiterung (zB in Verbindung mit einer Art Internetcafe? ). Die Stadtbibliothek ist (in ihren jetzigen Räumen, in denen sie auch verbleiben sollte) eine tolle Sache, wird auch (nach meinem Eindruck) generationenübergreifend gerne genutzt, in diesem Sinne wäre das BÜZ dann wirklich ein "Bürgerzentrum " im besten Sinne, auch und gerade für Jugendliche und Geringverdiener.
Ich könnte mir auch vorstellen, daß diese Investition in Bildung seitens der Stadt beim Bürger besser ankäme, als eine ständig hilfsbedürftige Gastronomie an dieser Stelle. Und: Das Problem hätte eine dauerhafte Lösung!

Warum nicht das Problem?

@ Morticia:
Wo habe ich geschrieben, die Küche sei im Rohbauzustand?
Ist sie eben nicht - das ist ja "das Problem."
Und weshalb soll die "Verkleinerung" einer zu großen Küche unproblematisch sein?
Wobei unter "unproblematisch" nicht die technische Ausführung gemeint ist.
Lesen Sie doch bitte mal J. Schmitts Ausführungen.
Und wenn Sie sich schon Morticia als Nicknamen aussuchen, sollten Sie auch etwas Humor haben - in dieser Richtung, meine ich.
Wobei ich mir nun nicht ganz sicher bin, ob Morticia Addams ihre Küche schon mal vorstellen durfte.
(Auflösung: http://de.wikipedia.org/wiki/The_Addams_Family)

Sehr geehrter Gast! Sind sie

Sehr geehrter Gast!

Sind sie mir bitte nicht böse, aber auf solcherlei Wortwechsel habe ich keine Lust.
Ich habe, sie dürfen es gerne glauben, Herrn Schmitts Ausführungen gelesen, Sie meine aber anscheinend nicht, oder nicht vollständig.
Sie hatten ausgeführt, daß ein Pächter eine Küche nicht im "Rohbauzustand" übernehmen müsse (in Zusammenhang mit der BÜZ-Gastronomie, so habe ich es verstanden, vielleicht ein Missverständnis, aber deshalb muss man nicht gleich losgiften ). Ich habe die Küche nicht in Augenschein genommen und weiß daher nicht, in welchem Zustand sie ist, nichts anderes wollte ich zum Ausdruck bringen, meine Güte, man kanns auch wirklich übertreiben.

Ich habe auf Ihre Anmerkungen zu meinem Nickname durchaus hurmorvoll reagiert oder haben sie auch überlesen, daß der Satz dazu mit einem "Augenzwinkern" gekennzeichnet war? Sollen wir jetzt über meinen Nick diskutieren?

Wo bleiben denn übrigens ihre Vorschläge zur Lösung? Haben sie welche , bevorzugen sie eine Lösung?
Um Herrn Schmitts Ansicht zu verstehen reichen eigentlich dessen eigene Ausführungen, Sie dürfen durchaus davon ausgehen, daß diese gelesen werden, sie müssen nicht zusätzlich darauf hinweisen, das ist etwas ermüdend (und der Herr Schmitt schafft das auch alleine, denke ich ;-) ).

Wichtiger als dieser Kleinkrieg um irgendwelche Begrifflichkeiten wäre eigentlich ,konkrete Vorschläge zu sammeln, vielleicht wird ja so doch noch ein Schuh draus...

Volle Zustimmung,

Volle Zustimmung, Morticia!
Wenn ich lese, daß eine Küche zu groß sein soll und daß man da umbauen muß, bevor die Immobilie angeboten werden kann, dann frag ich mal wieder wer sind diese Fachleute, die sowas behaupten? Verstehen die was von Gastronomie? Haben die schon mal in so einer Küche gekocht?
Sucht doch erstmal einen Pächter und dann (!) baut man um, wenn es unbedingt sein muß.
Wollen denn nun schon wieder Politiker entscheiden, wie eine Küche auszusehen hat? Dann ist die nächste sehr teure Katastrophe doch schon eingeplant!
Frieda

Alternativvorschläge, Herr W. Merkle!

Ja, wo bleiben sie denn, die Alternativen?

Fachleute und Politiker

@Morticia und Frieda:
Der Ausdruck "Groß" bezüglich dieser Küche bezieht sich, wie ich meine zu wissen, nicht (nur) auf die Fläche, sondern die Geräteausstattung, die bereits im "Stand-By-Betrieb" erhebliche Energien und damit Kosten schluckt.
Dieser Umstand war den letzten Pächtern, übrigens unbestrittenen Gastronomie-Fachleuten, durchaus bekannt - dennoch haben die Herren gepachtet. Und sind auf die Nase gefallen.
So viel zu Fachleuten.
Und:
Es gibt auch Politiker, die Fachleute sind. Und/oder umgekehrt.

Also rechnen Sie in Diskussionen immer mit dem Schlimmsten...

Küche zu groß?

Die sind also nur wegen der Küche auf die Nase gefallen? Das kann's doch nicht sein! Die sind auf die Nase gefallen, weil der "gemeine Bruchsaler" das Konzept nicht angenommen hat - also ist zukünftig daran herumzubasteln, und nicht nur an der Küche.

Kostenfaktor

Nein, die sind wohl nicht nur wegen der Küche pleite gegangen. Aber im Verhältnis zu den Umsätzen standen die diesbezüglichen Kosten wohl in einem besonders ungünstigen Verhältnis - um es mal so auszudrücken.
Wenn also der "gemeine Bruchsaler" (Zitat!) häufiger die gastliche Stätte aufgesucht und sich mit bemüht hätte, auch die Küchenkosten mit zu finanzieren...
Und wenn gar die "alten Brusler"...

Der "gemeine Bruchsaler"

Unter dem "gemeinen Bruchsaler" ist nicht etwa ein "hinterlistiger" Bruchsaler zu verstehen, sondern, der zweiten Bedeutung des Ausdrucks gerecht werdend (wird z.B. oft zur Beschreibung der Tierwelt verwendet wie etwa das "gemeine Eichhörnchen") ein "einfacher, normaler, gewöhnlicher Bruchsaler".
Dieser "gemeine Bruchsaler" hätte sicherlich gerne auch die Küchenkosten mitfinanziert, wenn das Konzept des Restaurants gestimmt hätte - so "gemein" ist der (gemeine) "alte Brusler" denn doch nicht...

"stand by" Geräte

Hmh..... ich arbeite ja schon sehr lange in der Gastronomie.

Jetzt tät es mich doch sehr interessieren, was das für Geräte sind, die in einer Küche auf "stand by" gehalten werden?  Soweit ich das überblicke, sollte man die doch auch alle abschalten können?

Aber ich lass mich da auch gerne vom Gegenteil überzeugen, wenn es denn so wäre.

Frieda

Gesprächspartner BM Hockenberger?

@ Frieda:
Ja, wie wäre es mit einem Anruf bei dem?

International University - Campus 3 -
Zimmer 116a
76646 Bruchsal
Tel.: 07251/79-212
Fax: 07251/79-666
E-Mail: Ulli [dot] Hockenberger [at] Bruchsal [dot] de

Laut Dezernatsverteilung (neu) ist er für die Verpächterin zuständig. Und er ist auch noch im Amt, zumindest war er es noch während der Gemeinderatssitzung am Dienstag, wie man den BNN heute entnehmen kann.
Weshalb ich darauf hinweise?
Nun, nach der Homepage der Stadt Bruchsal, also gewissermaßen seinem eigenen Internetauftritt, endete seine Amtszeit Ende Juni 2010 - von einer Wiederwahl ist nichts vermerkt.
Noch nicht?
Wetten, dass...
Aber vielleicht reicht das Geld dafür auch nicht mehr.

burgenzentrum

guten tag ich haben gelesen die kommentar von pleite burgenzentrum. mochte fragen ob die burgenkeller dabei sind?wenn so ist ich haben interesse zupachte die burgennkellerlokal ,wenn frei ist.danke.nuzzo

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