Was ist ein Hybrid-Brief

DruckversionPer e-Mail versenden
oder: Wie kann man mit e-Mails Geld verdienen?
Freitag, 15. Januar 2010 - 15:47
Deutsche Post

So könnte die Zukunft der Deutschen Post aussehen: Da der im Internet-Jargon "Snail Mail", also auf Deutsch "Schneckenpost" genannte Brief seit Jahren stark rückläufig ist und wohl über kurz oder lang ein Auslaufmodell sein dürfte, überlegt man sich dort, wo man sich künftig in der Kommunikation per e-Mail wertschöpfend einbringen könnte. Der Hybrid-Brief ist ein solches Modell, bei dem per e-Mail eingereichte Briefe am Ort des Empfängers ausgedruckt, kuvertiert und physisch durch den Postboten zugestellt werden.

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Kommentare

Auch "die Zeit" problematisiert den Online-Brief:

Nun ja, einen "kleinen"

Nun ja,

einen "kleinen" Schönheitsfehler hat der Artikel...

Der Versand einer Rechnung per Email ist nur dann für das Finanzamt "gültig", wenn dieser Rechnung eine voll zertifizierte Signatur beigefügt ist, welche die Richtigkeit des Dokumentes gewährleistet. Außerdem muss diese EmaiRechnung genauso wie alle steuer relevanten Unterlagen mind. 10 Jahre verlässlich aufbewahrt werden.

Zumindest im Geschäftsverkehr.

Bei Privatkunden ist das was Anderes.

Trotzdem ist das was dort angeboten wird eher ein Witz, auch wenn die Rechnung eine Milchmädchenrechnung des Reporters ist. In den 46 Cent ist nämlich auch das Papier, der Ausdruck, der Briefumschlag und das "Eintüten" enthalten. Geschätzte Kosten pro Brief bei selbst drucken: ca. 10-12 Cent. Somit bleibt ein reines Porto von ca. 36 Cent.

Nun ja... immer noch viel, wenn man bedenkt, das ein Luftpostbrief von USA nach Deutschland ca. 50 US-Cent kostet... außerdem ist der Aufwand den man selbst treiben muss um so zu versenden noch nicht berücksichtigt.

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