Warum eigentlich...

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...müssen andere für Anzeigen in der BNN bezahlen
Samstag, 27. Februar 2010 - 7:52

In der heutigen BNN (Ausgabe 48) findet man in der Rubrik "Landkreis" auf Seite 31 einen Artikel von Martin Stock zum Thema "Kundenbedürfnis wandelt sich".

Leider hat die BNN vergessen diesen Artikel eindeutig als Anzeige oder denglisch als "Advertorial" zu kennzeichnen. Der gesamte Artikel stellt neben der sicherlich nützlichen Information, dass der Media Markt umgebaut wird, einen einzigen Werbetext für den Media Markt dar - der genauso gut auch aus einer Werbebrochüre des Unternehmens stammen könnte - oder sogar stammt.

Warum eigentlich müssen andere Unternehmen aus Bruchsal, wenn sie, wie zum Beispiel der Bärle für seine "Pötte und Pannen" oder der Holderer für seine Fernseher, werben wollen dafür bezahlen?

Sicherlich hat der Media Markt ein erhebliches Anzeigenvolumen und sicherlich besteht ein erhebliches öffentliches Interesse (denn die wenigsten Bruchsaler sind "blöd").

Dennoch sollte Werbung auch offen als solche gekennzeichnet werden - auch in der BNN.

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Kommentare

Gute Frage...

...aber man fragt sich ja auch, warum die Hotelsteuer herabgesetzt wurde.

Oder warum Lobbyisten unverblümt und ohne Gewissensbisse der Politnasen  an Gesetzestexten mitarbeiten dürfen.

Oder warum...usw

Gschmäckle

Der Artikel hat wirklich ä Gschmäckle. Unabhängiger Journalismus sieht wohl anders aus. Da hat der Autor zu intensiv in der Imagebroschüre vom Mediamarkt geblättert und abgeschrieben.

Die Taktik vom Mediamarkt ist aber aufgegangen. Erst den einheimischen Einzelhandel kaputt gemacht mit unschlagbaren Preisen, dann die unschlagbaren Preise wieder wegradiert und ersetzt durch unschlagbar hohe Preise - denn der Mediamarkt ist jetzt konkurrenzlos in der Region. Er kann seine Preise nach Gutdünken festsetzen.

Tja, da hat vor Jahren schon

Tja, da hat vor Jahren schon der Geiz nicht nur "geil" gemacht, sondern überwiegend "blind".

Aber was soll der Einzelhändler machen, wenn Kunde im Laden steht mit dem Prospekt und fragt ob man den Preis den "unterbieten" könne. Man klappt die Türen zu und wartet bis der dort gekaufte Schrott kaputt geht um sich dann anzuhören, das alle Computerhändler doch nur "Betrüger" sind.

Menschen WOLLEN betrogen werden. Jedenfalls bemühen sie sich redlich darum in ihrem "bemühen" mit Schnäppchen den Anderen übers Ohr zu hauen. Und die Medien helfen reichlich dabei in dem sie das verbreiten, was "Otto Normalverbraucher" hören will... Preisnachlässe von 20% und mehr auf Computer... wo die meisten Händler schon glücklich über Gewinnspannen von 15% wären, sofern sie überhaupt so hohe Aufschläge machen könnten.

Aber sag nur nix... schließlich "verdient" man ja an so einem Gerät dann 40-50 Euro... wenn man Steuern, Garantieleistungen usw. nicht abzieht.

Dafür müssen Andere ja "tagelang" arbeiten... während man ja "nur" auf der Tastatur rumklimpert...

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