Untergrombacher Geschichte lebt auf

Die ersten Tafeln sind schon angebracht. Kompakt und übersichtlich informieren sie über Sehenswertes in Untergrombach.
Der Kreis schließt sich. Nach den Ortsteilen Büchenau, Heidelsheim und Helmsheim lässt die Bruchsaler Tourismus, Marketing und Veranstaltungs GmbH nun auch in Untergrombach historische Stätten und Bauwerke beschildern.
Auf Initiative des Stadtarchivars Thomas Moos wurde das Projekt „historische Standrundgänge in der Kernstadt und den Stadtteilen" vor über fünf Jahren ins Leben gerufen. Mittlerweile sind die beschilderten Bauwerke mit dem dazugehörigen Prospekt „Sehenswertes in Bruchsal, den Stadtteilen und Gondelsheim" zu einem nachgefragten touristischen Produkt geworden.
In Untergrombach sind vor allem Dietmar Konanz vom Heimatverein Untergrombach e.V. und Ortsvorsteher Willi Mangei an der inhaltlichen Realisierung der 26 Tafeln beteiligt. Für das passende Layout sorgt Stadträtin Ruth Birkle, die auch die Tafeln in den anderen Ortsteilen gestaltete. 20 der insgesamt 26 Tafeln werden von der BTMV finanziert, die Kosten für die restlichen sechs Schilder, trägt der Heimatverein. Ende November wird der historische Rundgang offiziell eingeweiht.
Mit der umfassenden Beschilderung kommt die BTMV dem steigenden touristischen Interesse an der Geschichte und den Sehenswürdigkeiten in Bruchsal und den Stadtteilen nach. Auch auf Messen wirbt die BTMV für die Stadt. Unter dem Motto Geschichte entdecken - Natur erleben präsentiert sie die Kraichgaustadt mit ihren vielen Facetten und ihrem hohen Freizeitwert beispielsweise jährlich am ersten Januarwochenende auf dem ReiseMarkt Rhein-Neckar-Pfalz in Mannheim. Das Gros der Touristen führt es geschäftlich nach Bruchsal. Dies nutzt die BTMV, um die Stadt in zweierlei Hinsicht zu vermarkten - zum einen als attraktiven Seminar- und Tagungsstandort, zum andern als Freizeit- und Kulturstadt.
Die informativen Tafeln erleichtern Bürgern und Touristen in Zukunft auch in Untergrombach den Zugang zu den historischen Schätzen. Und eines machen die Tafeln schnell klar: Das Örtchen blickt auf eine ereignisreiche Vergangenheit. Hier wirkte kein Geringerer als Joss Fritz, der Revolutionsführer. Der Michaelsberg war Namensgeber für die Jungsteinzeitliche Michelsberger Kultur und unten im „Tal" trifft man auf das so genannte Firstsäulenständerhaus aus dem Jahr 1428, dem ältesten Fachwerkhaus des Kraichgaus. Ein großer Teil der Tafeln widmet sich der jüdischen Geschichte des Ortes.
Nähere Informationen: Touristinformation Bruchsal, Am Alten Schloss 2, Telefon 07251/50594-61, touristinformation [at] btmv [dot] de
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