...unser schönes Bruchsal !? (3)
Oberbürgermeisterin: Bruchsal "noch schöner" gestalten!
Montag, 1. Februar 2010 - 15:37
...ohne Kommentar wiedergegeben, denn die "Schönheit" liegt im Auge des Betrachters und seiner eigenen Erfahrungen!
...zufällig ausgesuchte Bereiche der Innenstadt Bruchsal´s, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und wahllos fortgesetzt werden können.
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Kommentare
"Wahllos" - das trifft es in
"Wahllos" - das trifft es in der Tat. Was will uns der Autor bloß damit sagen???
was will uns Walter A. Stadtmüller sagen? ausser FRUST!
Der mit 1.+2.+3.+.. Preisen ausgezeichnete Städtebauplaner Walter A. Stadtmüller hat in seiner 20jährigen Tätigkeit in der Stadtverwaltung Bruchsal wohl genug Zeit gehabt, um genau an diesen bemängelten Dingen zu arbeiten. Hier findet gerade eine mächtige „Frustbewältigung“ statt und ich frage mich, wie man seine eigene Hinterlassenschaft – (sofern es diese denn gibt – stopp - es gibt sie ja, denn die Bilder beweisen es) - so verunglimpft! Falls diese Hinterlassenschaft sich in seinen Bildern widerspiegelt, kann ich ihn verstehen und wundere mich über seine frühere SPRACHLOSIGKEIT, oder war es nur fehlender Mut?
Seine Bilder, die sehr wohl aussagekräftig sind, verlieren durch dieses Verhalten an Glaubwürdigkeit.
Was will uns der Autor nun eigentlich wirklich sagen?????
reinhard spiegler
Interpretationen?
Herr Stadtmüller hat hier scheinbar wahllos Fotos von Gebäuden und Straßenzügen Bruchsals eingestellt. Da Herr Stadtmüller ein intelligenter Mann ist, hat er sich sicher etwas dabei gedacht.
Einem Laien erschließen sich seine Gedanken nicht vollständig. Was ich sehen kann ist, dass moderne Gebäude neben historischen stehen. Das empfinde ich als Stilbruch. Ebenso wenn ich ein Haus sehe mit einem historischen Rundbogeneingang und einer Brettertür; mit allen Variationen von Fenstern mal mit Rolladen, mal dunkelbrauner Rahmen, mal weiß; und unterschiedliche Fenstertypen.
Aber vielleicht kann Herr Stadtmüller uns Laien darüber aufklären und unsere Sinne für Ästhetik schulen. Und noch besser, wenn er uns aufklären könnte, wie es zu solchen Entwicklungen im Stadtbild kommen konnte.
Wie es dazu kommen konnte ist
Wie es dazu kommen konnte ist mir durchaus klar. Nur das WARUM nicht.
Wer heute in einem Neubaugebiet (muss nicht für Bruchsal gelten), ein Haus baut, bekommt unter Umständen sogar vorgeschrieben, welche Farbe seine Dachziegel haben müssen...
Ähnliche "Regeln" hätte man auch für die Innenstadt erlassen können, z.B. diese oder jene Fenstergröße, diese Außenfarbe usw... so wäre mit jedem Umbau/Renovierung, das Stadtbild "einheitlicher", "harmonischer" geworden.
Nur... dies wurde nicht gemacht oder nicht umgesetzt.
Hieraus ergibt sich dann meine Frage nach dem "Warum"... für ALLES kann man Herrn Doll nun auch nicht verantwortlich machen oder hat er derartiges "verhindert"?
Wortmeldung
Sehr geehrter Herr Spiegler - erklären Sie uns doch bitte einmal, wie Herr Stadtmüller sich als Mitarbeiter der Stadtverwaltung Bruchsal hätte zu Wort melden sollen?
Wie schon einmal
Wie schon einmal "angemerkt":
Er trug weder einen Maulkorb, noch war ihm die Möglichkeit genommen, solche Dinge ein zu bringen. Schließlich war es SEIN Tätigkeitsfeld.
Vielleicht durfte er damit nicht in die Öffentlichkeit, aber ich glaube nicht, das er Mund und Verstand am Eingang abgeben musste oder wurde jeder Bauantrag von "Cheffe" persönlich genehmigt und von diesem die Pläne und Zeichnungen angefertigt? Dann erhebt sich allerdings die Frage, wozu es dieses Amt dann überhaupt gab.... damit die Mitarbeiter nicht "Arbeitslos" werden?
Wortmeldung - die 2.
wie jeder andere mündige (man beachte) Bürger auch!
oder wie sonst??
reinhard spiegler
Irrtum
Herr Spiegler, Herr Nichtern - Sie glauben tatsächlich, Herr Stadtmüller hätte ÖFFENTLICH - und nur darum geht es - eine von der Ansicht seiner Vorgesetzten (Oberbürgermeister, Bürgermeister, Amtsleiter) abweichende Meinung äußern dürfen?!
Es scheint so zu sein - dann muss ich Ihnen allerdings bescheinigung, dass Sie vom Funktionieren (und Nicht-Funktionieren) des öffentlichen Dienstes in dieser unserer Bundesrepublik völlig falsche Vorstellungen haben.
Und sich deshalb auf einem sehr holprigen Holzwege befinden.
Langsam wird das mit den
Langsam wird das mit den Gästen "langweilig" sorry... da weiß man ja schon nicht mehr, wer, wer ist... ist es so schwer wenigstens ein Pseudo (Nick) zu verwenden?
Ich weiß ja, das man meine Beiträge, ob der Länge nicht vollständig liest, aber nicht mal die ersten 3-4 Sätze, zumindest wenn man sich anschließend darauf beziehen möchte?
letzte Antwort auf IRRTUM und ähnlichen Unsinn
Lieber "Gast",
habe ich nun vom "Funktionieren" oder "Nichtfunktionieren" falsche Vorstellungen??? Ja, was denn nun - hü oder hott?
Wenn bei einer,die Öffentlichkeit betreffenden Massnahme eine "Anhörung der der Träger öffentlicher Belange" stattfindet, so werden hier z. B.: viele Mitarbeiter des öffentlichen Dienstes der verschiedensten Ämter zu Rate gezogen und gehört. Diese äußern zum Teil sehr kontrovers Ihre Meinungen auch öffentlich aus (wie der Name schon sagt) und sind auch politisch nicht immer einem Lager zu zuordnen. In meiner Arbeit im öffentlichen Dienst, habe ich immer meine persönliche Meinung auch öffentlich geäußert und dieses ist auch respektiert worden.
Fazit: Der holprige Holzweg wird zum eigenen Glashaus und der Schreiberling wirft Steine.
Punkt und aus
Punkt und weiter...
"Träger öffentlicher Belange" sind Behörden - und nicht deren Mitarbeiter.
Und die Meinung einer Behörde vertritt deren Leiter - wenn Sie, Herr Spiegler, Ihre private eigene Meinung als Meinung der Behörde äußern durften, so deckte sich diese entweder mit der Ihres Vorgesetzten oder dem war es (auch das gibt es) egal, was sie nach außen von sich als Meinung des Trägers "ÖFFENTLICHER" Belange (!) von sich geben.
Das mag nun hart klingen, aber SO ist es - und deswegen hatte Herr Stadtmüller nie eine Chance, seine (abweichende) Meinung während seiner Dienstzeit ÖFFENTLICH zu äußern.
Zumindest nicht, ohne Gefahr zu laufen, erhebliche Nachteile zu erleiden - um es mal so auszudrücken.
Und SO funktionieren Behörden, ob wir es wollen oder nicht.
Und daran müssen Sie und alle anderen Diskussionsteilnehmer sich hier orientieren, wenn Sie über Behörden, deren Leiter und deren Mitarbeiter diskutieren.
Übrigens funktionieren so auch privatwirtschaftliche Unternehmen!
Der bild- und nicht wortmächtige Stadtplaner
Zur Erklärung genügt die folgende Anekdote, oder, besser, der folgende Vorgang:
Walter S. bittet den Stadtrat Jürgen S. ins Rathaus und empfiehlt diesem einen Blick in sein Nachbarzimmer zu werden, dessen Tür zufällig offenstünde.
Der Blick des Autors dieses Beitrags fiel auf ein Modell eines Bauvorhabens. Das Modell zeigte das Schäfer-Projekt in der Huttenstraße (jetzt: Altenzentrums-Erweiterung) mit einer nie dagesehenen kompakten Wohnbebauung über die Hangkante des Stadtgartens hinaus. Mit einem Wort: das städtebauliche Grauen. Dieser Blick war der Startschuss zum Denner-Schmiergeldskandal mit OB Doll als zentrale Figur. Am Ende durfte bilanziert werden:
Schaden der Sparkasse Kraichgau: schlappe 400.000 €
Schaden der Stadt Bruchsal: Millionenaufwand für Beseitigung der Brauereiruinen, desgleichen für die Subventionierung nicht erwünschter Pflegeheim-Plätze.
Abtritt des wegen Schmiergeld-Annahme verurteilten Sparkassen-Immo-GmbH-Geschäftsführers vom Amt des CDU-Fraktionsvorsitzenden. Enormer Stress des Ex-OB wegen Ermittlungsverfahren gegen ihn, die allerdings allesamt folgenlos blieben (....!)
Immerhin gelang es dem Ex-Stadtplaner damit ein städtebauliches Monstrum mit verhindern zu helfen (den OB hat er dabei, wie wir wissen, nicht gefragt).
Was fehlt: Ein TerrassenCafe für uns Bruchsaler, ein gläserner Aufzug und eine stilgerecht restaurierte Andreas-Staffel als städtebaulich wertvolles Bindeglied zwischen Ober- und Unterstadt.
Gerne mal mehr.
So richtig schlau werde ich
So richtig schlau werde ich aus diesen Bilderserien ehrlich gesagt auch nicht...
Falls Herr Stadtmüller glaubt, das Skandalöse würde einem bei jedem einzelnen dieser Bilder sofort ins Auge springen, überschätzt er leider sein Publikum, zumindest was mich angeht; so richtig auf den ersten Blick hässlich & grässlich erscheint mir nämlich neben dem außerhalb jedweder Diskutierbarkeit stehenden Altenzentrum in der Huttenstraße nur noch der Betonklotz in der Luisenstraße. Nur die wird man beide auf absehbare Zeit wohl leider nicht loswerden können.
Was allerdings ansonsten noch auffällt, ist der offensichtliche Mangel an Grün(-flächen), was nur zum Teil an der Bildauswahl liegt. Das, muss man leider sagen, ist aber mitnichten ein spezifisches Problem von Bruchsal, sondern vielmehr dem Zirkelschluß der ökologistischen Verdichtungsideologie geschuldet: Weil bebaute Flächen oft hässliche Betonwüsten sind, diktiert der herrschende Zeitgeist eine möglichst verdichtete Bebauung, da man glaubt, möglichst viel "unberührte" Natur (in der Praxis: hochsubventionierte Agrar-Monokulturen) außerhalb der Stadt erhalten zu müssen. Dass man sich dadurch die natur- und menschenfeindlichen Betonwüsten erst recht heranzüchtet, geht den meisten Regionalplanern aber nicht auf, oder sie ignorieren es tunlichst.
Die Alternative dazu wäre das Ausweisen größerer Grundstücke, eine aufgelockerte Bebauung und das Schlachten der heiligen Kuh namens "Bebauung im Außenbereich", wie in den Nachbarländern gang und gäbe - das nimmt dann auch viel Druck von den Grundstückspreisen. Nur hat derjenige, der dies fordert, gleich eine ganze Phalanx an Opponenten gegen sich: Angefangen von Grundstücksbesitzern (die geringere Bodenpreise, obwohl volkswirtschaftlich überaus wünschenswert, natürlich kaum gutheißen werden - und im Gemeinderat haben im Zweifel eher Grundstücksbesitzer als bauwillige Familien die Mehrheit) über selbsternannte Naturschützer bis hin zur EU-Ebene; dort ist es ja den dünn besiedelten Nachbarstaaten gelungen, sich über die FFH-Richtlinie, die unabhängig von der Besiedelungsdichte eine Mindestfläche an unbebaubaren Naturschutzgebieten fordert, einen ganz beträchtlichen Vorteil im Standortwettbewerb zu sichern, den sie so ohne weiteres mit Sicherheit nicht aufgeben werden.