Und wieder... Völkerverständigung durch Curry 2012!

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Liebe geht durch den Magen - manchmal...
Freitag, 17. August 2012 - 22:37

Das Sommerloch ist wieder hier und wir dürfen den "Cook and share a pot of Curry 2012 Day" am 18. August 2012 feiern. Wer es letztes Jahr verpasst hat, darf jetzt nacholen. Wie damals berichtet, stammt die Aktion aus Singapur, Land der Völkerverschmelzung und des kulinarischen Genusses. Ich beteilige mich an der Sache mit einem höllischen Rezept. Jeder BruchsalerIn, der/die es wagt, darf seine/ihre Gaumennerven reizen, mit folgendem Rezept:

Rendang....

...für manche, die sich irgendwann in Südost-Asien aufgehalten haben, ein Begriff. Ich könnte mich in die Feinheiten der kulinarischen Unterschiede zwischen malaisischer und indonesischer Küche vertiefen - aber wir wollen letztendlich nur essen... Hauptbestandteil dieses Gerichtes ist Rindfleisch - oder, wer es beschaffen kann: Wasserbüffel. Curry stammt eigentlich aus Indien und bezeichnet ein Eintopfgericht. In Asien versteht man mittlerweile darunter eine eher scharf gewürzte Speise und viele südasiatische Länder haben Lieblings-Curry-Gerichte, so wie dieses:

600-700g Rindfleisch, in Stücke geschnitten
1 Dose dicke Kokosnussmilch

50g ungesüßte Kokonussraspeln
3 Zitronengrasstangen (in 3-4cm-Stücke geschnitten)
2-3 Kaffir Zitronenblätter (in unseren beiden Asialäden zu finden...)
3 EL Pflanzenöl
2 TL Zucker am besten brauner (für Experten: Gula melakka)
Jeweils 1 TL Salz und Pfefferkörner
16 getrocknete Chilischoten (für weniger Mutige reichen 3)
3-4cm Stück Ingwer und Galgant (auch im Asialaden zu finden)
1 TL Kreuzkümmel

1 TL Kurkuma

1 TL Coriander

5 Knoblauchzehe

4 Schalotten oder 2 Zwiebel

1 EL Tamarindensaft (für Abenteuerliche)

Wer mag, kann auch 5 Macadamianüsse reinwerfen.

Jetzt zerkleinere man alles in einer Küchenmaschine oder zermahle es mit einem Mörser zu einer Paste. Die Mischung wird in Öl gebraten, bis es duftet. Dazu gebe man das Fleisch hinein und brate es mit der Paste, bis die Fleischwürfel rundherum gebraten und mit der Sosse bedeckt sind. Die Kokosnussmilch wird an dieser Stelle hinein getan. Und... eine lange Kochzeit von 2 Stunden wird jetzt verlangt! Man kann zwar die Kochzeit in einem Schnellkochtopf abkürzen, aber irgendwie schmeckt das Resultat nicht ganz so gut... Wer noch etwas für den Cholesterinspiegel tun möchte, kann noc eine Dose Kokosmilch kurz vor Ende der Kochzeit hinein geben.

Fertig. Dazu ißt man weißen Reis - das versteht sich von selbst - und eine frische Gurke, in Scheiben geschnitten.

Und das Ganze sieht aus (das Bild hatten wir letztes Jahr schon, aber dieses Jahr dürft ihr es auch nachkochen):

Rendang
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (6 Bewertungen)

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Vorbereitungen

Gewürze

Curry 2

Das Gericht zum(fast) Sonntag...

Fertig

 

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