Trotz diesem Kommentar: Wir sind die Weltmeister der Herzen!

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Montag, 11. Juli 2011 - 20:42

Fußball-Weltmeisterinnen-Anwärterin

Was hat er sich nur dabei gedacht, dieser DENIZ YÜCEL, Redakteur im WM-Team der taz, ausweislich seines Namens ein Türke!!! Was hat er sich nur dabei gedacht, als er in seiner Kolumne unter dem Titel "Schämt euch, ihr Schlampen!" über unsere Fast-Frauen-Fußball-Weltmeisterinnen in einer geradezu unterirdisch zu nennenden Sprache herzog. Das haben die Frauen nicht verdient, die sich für die Emanzipation der Frau und für unser Land so bewundernswürdig eingesetzt haben.

Was sollen solche perfiden Sätze wie: "WIR hatten einen Traum. IHR habt mit EURER Schlamperei UNSEREN Traum vermasselt, vergeigt, vergurkt, verschlampt, zerstört, getötet, abgeschlachtet, vernichtet! Die herzlosen Versagerinnen, die es niemals, niemals, niemals wert gewesen wären, in UNSEREM Namen aufzulaufen."

Nach diesen grottenschlechten, tief unter die Gürtellinie zielenden Beleidigungen beschimpft er in Einzelbewertungen unsere Sommermädchen weiterhin aufs Schmählichste, schreibt beispielsweise über Lira Bajramaj, eine der auffälligsten und in ihrer Spielanlage bewundernswerten Spielerin: "Lira Schlamparaj (23): Prima Figur – auf Werbeplakaten. Die Kosovo-Schnalle verschlampt es, sich einwechseln zu lassen, wartet darauf, dass das Spiel abgepfiffen wird, damit sie TRIKOTTAUSCH machen kann, um neuen Werbevertrag zu bekommen. Pfui!"

Nein, so geht das nicht, Du XXX! Hier kann das unsägliche Machwerk dieses Türken nachgelesen werden: Schämt euch, ihr Schlampen!

Dass Deniz Yücel auch anders kann, dass er zum Schreiben sinnvoller, zum Schmunzeln anregender Satire fähig ist, hat er am 7. Juli 2010, ebenfalls in der taz, mit einem herrlichen Kommentar zum Ausscheiden der Männer-Nationalmannschaft in Südafrika bewiesen: Schämt euch, ihr Gurken!

Angemerkt:

Bis eben wurde das Machwerk zur Frauen-WM 378 mal kommentiert, oftmals von weiblichen Fußballfans, die sich mit Yücels Machwerk überhaupt nicht anfreunden können. Beispielsweise ist zu lesen:

Von helvetica:
Wenn deutsche Fussballerinnen= Schlampen,
dann
DENIZ YÜCEL = Rampensau der Quotenhuren ,
DENIZ YÜCEL = Hetzer,
DENIZ YÜCEL = Anstandsrülpel,
DENIZ YÜCEL = Möchte-Gern-Provokateur,
DENIZ YÜCEL = Deutschenhasser,
DENIZ YÜCEL = Alpha-Rüde der Oberaufgegeilten
Randtribünenkeiler,
DENIZ YÜCEL = Luftipussy für deutsche Schlampentussi
logisch oder etwa unverschämt?
Ich finde eine öffentliche Entschuldigung angebracht. Das hat nichts mit Nationalstolz zu tun, sondern wie die Medien auch die TAZ-Redaktion mit Menschen umgehen und ausnutzen darf

Von Wachhund:
Du respektloser Wurm, geh zurück nach Anatolien!

Von Volker Vonssen:
Der Autor dieses Artikels ist ein großer, fetter und dampfender Haufen Schxxsse.

 

Der zum Schmunzeln anregende Kommentar des gleichen Autors zum Ausscheiden der Männer bei der Fußball-Weltmeisterschaft 2010 wurde lediglich 132 mal kommentiert.

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Kommentare

Sommermädchen 2011, ausgeträumt...

... eigentlich sollten uns die Medien objektiv berichten und nicht belehren. Regeln für einen fairen Journalismus: http://www.presserat.info/inhalt/der-pressekodex/einfuehrung.html

Die Zeiten scheinen aber schon lange vorbei zu sein. Und das es nun ausgerechnet ein "Türke" ist, der über unsere Mädels lästert, dass müssen wir aushalten. Vielleicht sollte sich unsere Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Frau Böhmer, einmal mit diesem Journalisten unterhalten.

Zitat: "Für den Zusammenhalt unseres Landes ist es wichtig, daß sich junge Migrantinnen in der Gesellschaft einbringen."

Die CDU-Politikerin verwies dabei auf die beiden Fußballerinnen Celia Okoyino da Mbabi und Fatmire Bajramaj, die bei der Fußball-WM der Frauen gezeigt hätten, daß nicht die Herkunft, sondern das Können zähle. Damit seien diese wichtige Vorbilder für andere Ausländer, betonte Böhmer.

Journalisten

Journalisten sind Menschen, die in einem anderen Beruf mit weniger Arbeit mehr Geld verdient hätten.
Robert Lembke.

Journalisten sind Leute, die ein Leben lang darüber nachdenken, welchen Beruf sie eigentlich verfehlt haben.
Mark Twain.

Mit kleinen Jungen und Journalisten soll man vorsichtig sein. Die schmeißen immer noch einen Stein hinterher.
Konrad Adenauer

Ich habe Journalisten nie gemocht. Ich habe sie alle in meinen Büchern sterben lassen.
Agatha Christie

Und trotzdem bin ich gerne

Und trotzdem bin ich gerne Journalist. Trotz alledem. Übrigens: Das Recht auf Meiningsfreiheit gilt auch für schlechte Satiren. Die Qualität ist zu kritisieren, aber nur diese.

Romuald Kernbeißer ist mein Satire-Pseydonym seit mehr als 40 Jahren. Damit das jetzt auch jeder weiß.

Rainer Kaufmann

Journalisten

Lieber Romuald Kernbeisser, ich habe nichts gegen Journalisten und schon gar nichts gegen Satiren. Der besagte Artikel ist für mich aber nichts anderes als eine Anhäufung von niveaulosen Beleidigungen. Und um so etwas zu schreiben muß man kein Journalist sein. Das können manch geistige Tiefflieger genauso gut.
Egal wie tief man die Messlatte des geistigen Verstandes eines Menschen legt, es gibt jeden Tag jemanden der bequem darunter durchlaufen kann!

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