Stress ohne Ende

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Glaubwürdigkeit ist doch eine einfache Sache: Man sagt, was man tut und man tut, was man sagt | Daniel Dagan (*1942) | israelischer Journalist
Freitag, 29. Juli 2011 - 20:38

Mir ist nicht klar, wie es der "Bergdorf-Rebell" Alexander Schlitz (Bergdorf-Rebell in Anlehnung an den Spitznamen "Remstal-Rebell" für den Vater von Boris Palmer, Helmut Palmer) es geschafft hat, in so kurzer Zeit einen Kommentar zu den teilweise - nach meiner Meinung - unsäglichen Diskussionen bei der heutigen Schlichtungs-Stresstest-Diskussionsrunde zu Stuttgart 21 zu schreiben.

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Er hat aber das schier Unmögliche hingekriegt. Auf seiner Internetseite Bruchsal-Neu  schreibt Alexander Schlitz zu Helmut Palmers Sohn Boris, Grünen-Mitglied und Oberbürgermeister von Tübingen, dieser habe "es in seinem langen, aber teilweise sehr erhellenden Beitrag geschafft, das überhebliche Grinsen von Volker Käfer vom Bahnvorstand aus dessen Gesicht zu radieren."

Und Alexander Schlitz stellt die viele Bürgerinnen und Bürger umtreibende Frage: "Keiner in der großen Runde um Geißler, auch er selbst nicht, stellte die wirklich wichtige und alles andere überragende Frage: Warum sollen wir bitteschön 4,5 Milliarden Euro in diesen Tiefbahnhof stecken, wenn er keine Vorteile bringt und kaum erweiterbar ist?"

Aber lesen Sie selbst: Stress ohne Ende

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Kommentare

Ganz egal

Ganz egal ist mir, ob der unterirdische Bahnhof gebaut wird oder nicht. Von mir aus kann das ganze oberirdische Gelumps abgerissen werden. Und was sind ein paar 100 Bäume bei Milliarden von Bäumen auf der Erde.

Für mich ist nur eines wichtig: Daß für das Projekt nur das an Geld verbraucht wird, das die Bahn für dieses nach ihrer Meinung bestgerechnete Projekt veranschlagt hat. Und keinen Cent Steuergelder mehr. Nicht so wie bei der Elbphilharmonie in Hamburg, wo seit 2007 die Kosten für den Steuerzahlen von 77 Millionen auf 323 Millionen Euro stiegen - und ein Ende der Fahnenstange ist immer noch nicht absehbar.

Es wäre doch so einfach den Gordischen Knoten zu zerschlagen. Die Deutsche Bahn müsste lediglich erklären, dass sie zu ihrer Kalkulation tatsächlich steht (da bestgerechnet) und auf jegliche Nachforderungen von Steuergeldern verzichtet, sollte die von ihr selbst gelegte Meßlatte gerißen werden.

Bei Vorliegen dieser rechtsverbindlichen Erklärung der Bahn wäre ich der erste der beim Volksentscheid dafür stimmen würde, daß das Land Baden-Württemberg 1,1 Milliarden unserer Steuergelder in das Projekt steckt.

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