Schwerer Unfall auf der Autobahn bei Malsch - 51 Jahre alter Sportwagenfahrer ums Leben gekommen

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Donnerstag, 13. Januar 2011 - 11:56

Autobahn A 5 bei Malsch. Ein schwerer Unfall auf der Autobahn A 5 bei Malsch im südlichen Landkreis Karlsruhe hat am frühen Donnerstagmorgen ein Todesopfer gefordert.

Nach den bisherigen Feststellungen des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe war ein 51 Jahre alter Mann aus dem Kreis Rastatt gegen 04.15 Uhr mit seinem Sportwagen in Richtung Norden unterwegs gewesen, als er ausgangs einer leichten Linkskurve auf einen auf dem rechten Fahrstreifen fahrenden Sattelzug auffuhr. Aufgrund der gefahrenen hohen Geschwindigkeit geriet der Pkw unter den Auflieger, wo er derart in Brand geriet, dass die Flammen auch auf das Schwerfahrzeug übergriffen.
Obgleich die Freiwilligen Feuerwehren aus Malsch, Ettlingen und Rastatt überaus rasch an der Unfallstelle waren, konnte dem 51-Jährigen nicht mehr geholfen werden.
Erst nach der Bergung des Pkw konnte der bei dem Unfall offenbar sofort getötete Mann aus dem Fahrzeugwrack befreit werden.

Da die Ladung des Sattelaufliegers aus Papierrollen bestand, gestalteten sich auch die weiteren Löscharbeiten für die 60 eingesetzten Feuerwehrleute alles andere als einfach. So mussten die Rollen nach einem ersten Ablöschen mit Gabelstaplern von der Ladefläche gehoben, dann endgültig gelöscht und schließlich in Containern verstaut werden.
Darüber hinaus galt es, die am Unfall beteiligten Fahrzeuge abzutransportieren, herumliegende Trümmerteile zu beseitigen und die Fahrbahn mit Spezialgerät zu reinigen. Diese Maßnahmen sind auch bislang (Stand: 11.45 Uhr) noch nicht abgeschlossen.

Die nordwärts führende A 5 musste zunächst voll gesperrt und der Verkehr zwischen den Anschlussstellen Rastatt-Nord und Karlsruhe-Süd ausgeleitet werden. Seit 08.45 Uhr ist ein Fahrstreifen wieder befahrbar. Mit einer Freigabe der gesamten Richtungsfahrbahn ist für die Mittagsstunden zu rechnen.
Infolge des Unfalles, bei dem ein Sachschaden von rund 160.000 Euro entstanden ist, kam es auf der A 5 aus Richtung Süden zu einem Rückstau von bis zu 10 Kilometern Länge.
Auch auf den Bundesstraßen 3 und 36 waren die Autofahrer insbesondere während des Berufsverkehrs auf teilweise erhebliche Geduldsproben gestellt.

Neben Feuerwehr und Polizei waren auch die Rettungsdienste im Einsatz. Vorsorglich waren ein Notarzt und zwei Rettungswagen an die Unfallstelle beordert worden, die sich unter anderem des unverletzt gebliebenen Lkw-Fahrers angenommen hatten.

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