Rollibegehung mit der Oberbürgermeisterin

DruckversionPer e-Mail versenden
AG Menschen mit und ohne Handicap testet am 14. August barrierefreie Innenstadtverbindung
Dienstag, 7. August 2012 - 14:31

Bruchsal (pa.). Am Dienstag, 14. August, 17 Uhr, führt die AG Menschen mit und ohne Handicap der Lokalen Agenda eine Rollibegehung gemeinsam mit der Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick und weiteren Vertretern der Stadt- verwaltung durch. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich der Gruppe anzuschließen. Treffpunkt ist um 17 Uhr vor dem Haupteingang des Bruchsaler Bahnhofes. Der Weg führt vom Bahnhof über den Europa- und Friedrichsplatz, vorbei am Rathaus am Marktplatz zur großen Brücke am Otto- Oppenheimer-Platz. Auf dem Prüfstand steht die barrierefreie Erreichbarkeit der Innenstadt. Menschen mit Behinderungen aber auch Eltern mit ihren Kinderwagen oder ältere Menschen mit Rollator stoßen täglich auf Herausforderungen, die es zu meistern gilt. Dazu zählen unter anderem Bordsteine, Treppen, unvorhergesehne Erhöhungen, Baustellen aber auch Fußgängerüberwege oder zugeparkte Gehwege. Die Arbeitsgruppe möchte mit Ihrer Begehung mögliche Probleme aufzeigen und für mehr Verständnis werben.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an das Agendabüro der Stadt Bruchsal, Bettina Pfeiffer, Telefon 07251/79-512, E-Mail: agendabuero [at] bruchsal [dot] de

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4 (3 Bewertungen)

Kommentare

ich kenne noch Anderes

schlimm finde ich auch die Situation, wenn die Mülltonnen der Bürger am Leerungstag (bzw. schon am Abend zuvor) auf den Gehwegen stehen. Hat das Mal jemand genauer angesehen ? Schon alleine die dort von den Bürgern ordentlich abgestellten Mülltonnen sind oft ein nicht passierbares Hindernis für Mütter mit Kinderwagen oder Menschen im Rollstuhl. Noch schlimmer wird es dann, wenn die Tonnen geleert wurden. Die Müllmänner lassen diese wie Kraut und Rüben ungeordnet auf dem Gehweg zurück: mittig auf dem Gehweg, bei mehreren Tonnen nicht etwa sauber geordent nahe der Hauswand oder nahe der Bordsteinkante, einfach mittig auf dem Gehweg. Nach der Leerung sind so noch mehr Hindernisse vorzufinden als es vorher war, wo die Anwohner sie in Reih und Glied geordnet abstellten.

Ich würde vorschlagen auch eine Begehung am Tag der Mülleimer-Entleerung zu machen. Oder auch wenn Sperrmüll ist. Das sind Katastrophentage für Rollstuhlfahrer, Menschen mit Rollator, Mütter mit Kinderwagen usw.

Mülltonnenchaos

Sehr richtig - diese Mülltonnen sind ein sozusagen amtlicherseits angeordnetes und geduldetes Chaos.
Am Abend zuvor haben die Dinger auf dem Gehweg nichts zu suchen, ist das nicht sogar in der Abfallsatzung ausdrücklich so geregelt?
Und für die Fälle, wo die Gehwege zu schmal sind, um bei abgestellten Mülltonnen den Fußgängern, radfahrenden Kindern (!) und Rollis oder Kinderwagen ausreichend Platz zu bieten, sollte die Frau Oberbürgermeisterin mal ihre Verwaltung auffordern, hier Lösungsvorschläge zu machen.

Inhalt abgleichen Inhalt abgleichen