Rede und Gegenrede

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Bruchsal-Neu vs. SPD-Stadtverband Bruchsal
Mittwoch, 30. Dezember 2009 - 15:20

Auf der Homepage der SPD Bruchsal nimmt der Gemeinderatsvorsitzende der SPD Bruchsal, Ernst-Friedrich Schäfer, zur Politik der schwarz-gelben Koalition Stellung:

Was kommt da auf uns zu, 2010?

Alexander Schlitz kommentiert diese Stellungnahme auf seiner Homepage Bruchsal-Neu:

Roter (?) Heuchler

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Kommentare

Roter Heuchler

Treffend und punktgenau, dieser Kommentar von Herrn Schlitz. Herr Schäfer sollte auch mal im Gesicht rot werden.

Einzelmeinung

Die wenigen tatsächlichen Sozialdemokraten in Bruchsal täten gut daran, endlich einmal dafür zu sorgen, dass nicht weiterhin jedes Parteimitglied auf irgendwelchen Plattformen - sei es im Gemeinderat, dem Internet oder den BNN - seine eigene private Meinung im Namen einer geschundenen ehemaligen Volkspartei kundtun kann, ohne dass sie dazu (möglichst vorher) gefragt werden, ob dies auch tatsächlich die Mehrheits-Meinung "der SPD in Bruchsal" darstellt.

Widerspruch...

Es handelt sich durchweg um erwachsene Menschen und alle haben das Recht, Ihre Meinung zu äußern - auch wenn sie sich damit selbst blamieren. Das Problem ist tatsächlich, dass die wenigsten SPD-Mitglieder, auch hier in Bruchsal, "tatsächliche Sozialdemokraten" sind.

Kein Wunder auch, wenn sie von Berlin aus bis in die kleinsten Unterorgenisationen falsch informiert und indoktriniert werden.

Eigentlich bin ich es Leid so

Eigentlich bin ich es Leid so etwas tun zu müssen, aber den selben Kommentar hab ich schon Herrn Schmitt gegeben für seinen Artikel:

Der schwarz-gelbe Koalitionsvertrag und das sog. Wachstumsbeschleunigungsgesetz.

Aber wie es in der heutigen Medienlandschaft und Politik, Gang und Gäbe ist, kann man seine vorgefertigte Meinungen und Kommentare, Gebetsmühlenartig weiter runter leiern. Es ändert sich nichts. Deshalb hier noch einmal, jetzt für Herrn Schäfer:

Lieber Herr Schäfer

Eines verstehe ich jetzt aber nicht. Wie kommen sie darauf, dass ich und ich sprech nur für mich, dass ich das glauben soll was sie jetzt hier beschreiben. Sie sprechen von Auflösung sozialer Beziehungen, von dramatisch wachsender sozialer Ungleichheit, von einer Strangulierung der geistigen Kräfte unseres Landes.  Kommen sie mit dieser Erkenntnis  nicht ein bisschen spät? Sie, als die sogenannte Basis der SPD hatten 11 Jahre Zeit, dass es in Deutschland nicht zu einem solchen Sozialabbau kommt. Nein, meiner Meinung nach sind das die Früchte die ihre SPD  gesät hat. Jetzt zu kommen und zu behaupten die neue Regierung, mit ihrem sogenannten Wachstumsbeschleunigungsgesetz, sei an dem sozialen Missstand, Schuld, nein.  Die CDU/FDP Regierung führt nur fort, was ihr angefangen habt. Weiter lesen

Etwas verwundert lese ich heute Morgen in der BNN: (Ja, auch ich schaue ab und zu dort rein.) Generalsekretärin Nahles räumt erheblichen Reformbedarf in ihrer eigenen Partei ein."Die ganze Partei muss durchgespült werden. Die Verkalkungen müssen weg." Nahles verlangt von der SPD, zurückzufinden zu dem, was sie einmal stark gemacht hat. „Dass sie glaubwürdig ist, einen moralischen Kompass hat und in der Gesellschaft verankert ist."

Benutzen Sie, für Bruchsal, in der Kommunalpolitik, diesen moralischen Kompass (auf auf zum .......) und versuchen Sie dort eine anständige Opposition zu gewährleisten, dann klappt's auch wieder mit den Wählern.

Grüße und frohes neues Jahr.

tatsächliches SPD-Mitglied

Was ist denn bitte heutzutage "ein tatsächliches SPD-Mitglied"?

Die Zeiten der Gründungs-SPD sind hoffentlich für immer vorbei und deshalb sind die gesellschafzlichen Strukturen, welche die damalige Basis bildeten, nicht mehr vorhanden. Ein Dilemma.

reinhard spiegler

 

E.-F. Schäfer spricht für den Stadtverband?!

Wer kann mir erklären - Herr Schäfer wird es wohl nicht tun - in welcher Eigenschaft das Parteimitglied Schäfer hier für wen spricht? Auf keinen Fall für den Stadtverband.
Als Fraktionsvorsitzender kann er nur für die Fraktion sprechen (bestenfalls).
Und welch eine Partei-Funktion hat er ansonsten?

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