Probleme mit Microsoftupdate

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Donnerstag, 11. Februar 2010 - 19:52

Seit gestern Abend werden neue Patches für Windows ausgeliefert.

Einer diese Patches führt auf einigen Systemen zu massiven Problemen. Der PC bootet nur noch mit einer Fehlermeldung in einem "BlueScreen". Selbst eine Reparatur-Installation ist nicht von Erfolg gekrönt, sondern verschlimmer er nur.

Abhilfe:

  1. Windows-CD oder -DVD einlegen und vom CD-Laufwerk booten. Dann das Reparatur-System starten. Eine Support-Seite von Microsoft erklärt, wie Sie das tun können.
  2. Geben Sie dieses Kommando ein: CHDIR $NtUninstallKB977165$\spuninst
  3. Geben Sie dieses Kommando ein: BATCH spuninst.txt
  4. Geben Sie dieses Kommando ein: systemroot
  5. Zum Beenden geben Sie dieses Kommando ein: exit.

Ich hoffe ich kann damit einigen Ärger und unnötige Kosten für einige ersparen.

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Kommentare

Narri Narro

Ist das der Beitrag zur Fasenacht aus Redmond?

Ich weiß nicht, ob es klug ist, den Kontakt zum Unternehmen permanent aufzunehmen. Das Leben ist zu kurz, um sich mit diesen Unzulänglichkeiten ständig zu beschäftigen.

Sobald es eine wirkliche

Sobald es eine wirkliche "Alternative" ohne diese Probleme gibt, werde ich gerne umsteigen. Bislang ist mir allerdings keine bekannt.

Alternative zu Windows

Probiers mal mit Ubuntu: http://www.ubuntu.com/

Damit arbeite ich seit 3 Jahren - völlig ohne Windows...

Re: Probleme mit Microsoftupdate

Was Microsoft seit Menschengedenken den Endkunden im Consumer-Bereich zumutet, ist katastrophal. Preis/Leistung stimmt einfach nicht.

Meine Empfehlung für die meisten Anwendungen:
Macintosh für Privat,
Linux uä. bzw. Windows eingeschränkt für Beruf

Andreas Kraus

Preis und Leistung

Hallo,

einen Mac als günstig zu bezeichnen trifft wohl die Wahrheit nicht wirklich. Das OS als für alle super und passend zu bezeichnen auch nicht wirklich. Ich komme damit leider nicht zurecht.

Ansonsten ist das mal wieder eine echte Popcorn Diskussion. Jedes der System hat eben seine Vor- und Nachteile, die man einfach geschickt nutzen sollte.

Daher ist auf meinem Hauptrechner sowie auf meinem Arbeitsrechner Windows Vista (gibt halt Sachen die leider nur dort laufen bzw. die ich eben für Windows entwickle). Auf meinem Laptop ist Ubuntu (das ist wirklich ziemlich DAU-sicher) und auf dem Netbook wegen des kleinen Displays Kubuntu mit dem plasma-netbook (das ist zwar etwas frickelig bis alles läuft, aber auf dem kleinen Display IMHO unschlagbar).

 

Weniger das was Mircosoft

Weniger das was Mircosoft seit ewigen Zeiten den Endkunden zumutet ist katastrophal, als das was diese "Endkunden" kaufen.

Da wird Äpfel mit Birnen verglichen und das entstandene Kompott soll dann wie Himbeerkonfitüre schmecken. Man kauft sich eine Computerzeitschrift und ist ab sofort "Fachmann" für alle Fragen rund um den PC.

Es gab Zeiten, als ich noch in einem Ladengeschäft gearbeitet habe, da musst ich Montags eine gewissen Computerzeitschrift vor meinen Kunden gekauft und gelesen haben, damit ich diesen dann anschließend erklären konnte, was in den 2/3 des Artikels steht, den sie nicht mehr oder nur oberflächlich gelesen hatten. In diesen 2/3 wurde dann erklärt, warum das was im 1/3 steht nicht stimmt.

Da kamen dann Leute in den Laden, mit dem "Me-Markt" Prospekt in der Hand, um zu fragen, ob man denn das gleiche Gerät nicht auch günstiger bekommen könnten... die Antwort darauf, das ich das bei einer Abnahme von 100 St. locker schaffe, wurde dann mit Unverständnis aufgenommen.

Das hat sich heute zwar gebessert, aber nur sehr unwesentlich. Kunde "vergleicht" immer noch "Taktzahlen" und "GigaByte" ohne zu begreifen...

Mac... ein System, aus einer Hand, keine Fremdanbieter, keine Konkurrenz, die den Preis drücken. Software? Aber ja doch... nur eben nicht in der Vielfalt.

Linux, Umbutu und wie sie sich alle nennen... von 90% der Enduser nicht mal zu warten, geschweige denn zu benutzen.

Und bevor jetzt die Aussage zu Viren kommt: Die gibt es für Beide... nur eben , auf Grund der Verbreitung dieser System, in nicht relevanter Menge. Warum 20% der PC Nutzer angreifen, wenn 80% aller Systeme mit Windows laufen?

Wenn man breit ist, statt geilem Geiz, für seine Hard- und Software, einen angemessenen Preis zu bezahlen und die Finger von Dingen lässt, von denen man nix versteht, dann ist Windows ein sehr gutes und stabiles Betriebssystem. Kaum ein Laie kauft sich eine Zeitschrift und versucht dann sein Auto zu "verbessern"... bei Windows glaubt jeder, das man das so machen könnte...

Eierlegende Wollmilchsau?

Ein endloses Thema, dennoch ein paar Gedanken dazu: Es hilft hier nichts Fisch mit Fleisch zu vergleichen. Als Werbeagentur arbeiten wir seit über 10 Jahren sowohl mit Apple Macs als auch mit Windows-PCs im Netzwerk und ich habe seit Jahren beide Rechner auf meinem Schreibtisch. Einen weiteren Rechner hatte ich vor ungefähr einem Jahr interessehalber auch mal mit Ubuntu bestückt.
Fazit: Abgesehen vom reinen DTP-Geschäft, also der Arbeit mit InDesign, QuarkXPress, Freehand, Illustrator etc., wo der Mac nun mal zuhause ist, bietet er - professionell betrachtet - keinerlei Vorteil gegenüber Windows 2000 oder XP (jeweils Professional). Patches heißen dort zwar Updates, aber vermutlich patchen sie genauso wie ein Patch. Für alle Arbeiten im Bereich Internet dagegen ist Windows klar der Favorit, schon deswegen, weil es unzählige Programme und Tools gibt, viele davon Share- oder gar Freeware, die unendlich hilfreich sind aber eben nur für diese Plattform existieren.
Stichwort System-Stabilität:
In der Praxis gibt es nach meiner Erfahrung keinerlei Vorteil des Macs gegenüber dem Windows PC außer dass man sich beim Mac den Virenscanner in der Tat schenken kann. Die Gründe hierfür hat mein Vorredner bereits ausführlich beleuchtet. Wer allerdings hauptsächlich surft oder Musik hört, wird den Mac sicher bevorzugen, und sei es nur deswegen, weil er im Gegensatz zum Windows-PC eben nicht nach Arbeit sondern nach Freizeit "riecht". Ich kenne etliche Leute aus der IT-Branche, die zwar den ganzen Tag mit Windows arbeiten, aber nach Feierabend auf MacOS umsteigen. Das Linux-Derivat Ubuntu läuft außer Konkurrenz, wenngleich klar sein sollte, dass wir damit in wenigen Jahren unweigerlich ein konkurrenzfähiges Betriebssystem zur Auswahl haben dürften.

PC-Systeme vergleichen..

Hallo Herr Kretz und Herr Nichtern,

bei all euren Betrachtungen ist keinerlei Kostenanalyse eingeflossen.

Kann man dazu vielleicht auch etwas sagen? Ich glaube, es wäre nicht ganz unwichtig.

ciao reinhard spiegler

 

Kostenfaktor? Nun ja...

Kostenfaktor?

Nun ja... Windows, als OEM-Version ca. 120,00 - 150,00 Euro einmalig.

Mac? keine Ahnung, gibt es nicht ohne die Hardware.

Umbutu... Kosten, erst mal keine. Dafür aber jede Menge Eigenarbeit um das System zu pflegen und natürlich die entsprechenden Kenntnisse, da man ja die Hardware auf das abstimmen muss, was Umbutu unterstützt. Spiele kann man weitgehend vergessen.

Die Hardware kann man in dieser Kostenrechnung erst mal getrost vergessen. Denn dies ist davon abhängig was ich tatsächlich machen möchte und was ich an "Leistung" brauche. 60% dessen was an "Fertigpaketen" angeboten wird, nutzt der User eh nicht.

Weitere Software: Für Windows so ziemlich alles, was das Herz begehrt, oft für kleines bis gar kein Geld, so man denn bereit ist, statt der hochtrabenden Namen mit "unbekanntem" vorlieb zu nehmen.

Mac... ehrlich gesagt keine wirkliche  Ahnung, aber "relativ" Hochpreisig.

Umbutu: Fast nur freie Software, für fast kein Geld. Mit dem üblichen "Nachteil", man muss sich selbst damit auseinandersetzen, statt darauf zu warten, das es von den Bäumen fällt.

Man kann es so sagen:

Umbutu ist "preiswert" aber arbeitsintensive und nur für Jemanden, der sich damit auch beschäftigen will und auskennt.

Man "erkauft" also den Preisvorteil durch Eigenleistung, die nur wenige User wirklich erbringen können. Der Preisvorteil den man immer dafür ins Felde führt bei Verwaltungen, beruht fast nur darauf, das dort eh schon die Leute sitzen, die diese System betreuen. Da bietet Umbutu den wirklichen Vorteil, nicht so beim Privatuser oder dem kleinen Unternehmer ohne eigenen EDV-Abteilung.

Meine persönliche Ansicht... muss also nicht mit dem übereinstimmen, was Andere darüber denken. Beruht auf den Erfahrungen der Praxis.

Wenn ich Windows verkaufe und es geht etwas nicht, dann ist Microsoft schuld... verkaufe ich Rechner mit Umbutu, dann bin ich als Händler schuld, weil... mit Windows hätte das ja geklappt! (Kundendenkweise)

Vielen Dank Herr Nichtern

Vielen Dank  Herr Nichtern,

das war doch mal eine fixe Antwort und Umbutu ist auch hübsch. Kann man denn in der Praxis für ein UNIX-Derivat (Linux, etc..) auch soviel Unterstützung finden, wie für "Winzigweich" ??

gruß reinhard spiegler

 

Unterstützung für

Unterstützung für Linux...

sofern man das Internet nutzen kann und versteht wovon die Leute schreiben, durchaus. Sobald man damit nicht klarkommt, ist man soweit, wie unter Windows auch. Mit dem Unterschied, das es erheblich weniger Leute gibt, die sich damit wirklich auskennen.Meist im Moment, irgendwelche Studenten, die dann wegfallen, wenn sie ihr Studium abgeschlossen haben... und dann steht man erst mal ohne Betreuer da. Die "Profis" sind dann mit ihren Preisen nicht weit weg von der Windowsmusik dafür aber "Seltener".

Die aus meiner Sicht, einzigen "Vorteile", sind "Kostenlos" (bei Umbutu, bei anderen Linuxderivaten durchaus nicht kostenlos "Red Head") und geringere Hardwareanforderungen. Dem steht das "Insiderwissen" und die begrenzte Hardwareunterstützung entgegen. Außerdem der begrenzte Softwareumfang (z.B. Elster nur für Windows, kaum Spiele ect.). In bestimmten Bereichen, ist Linux die bessere Wahl. Aber eben nur dort.

Ubuntu (Linux) vs. Windows

Hier möchte ich nochmals eine Lanze für Ubuntu brechen.

Ich habe bisher wenig Hardware gefunden, auf der Ubuntu gar nicht läuft. Ausnahmen sind bisher eher die absoluten Billigkomonenten vom Grabbeltisch. Für die gibt es im Zweifel aber auch keine aktuellen Windows-Treiber. Ansonsten läuft so ziemlich alles - ob alt oder neu (mit Ubunto 9.10).

Falls doch einmal etwas schief geht, gibt es im Internet - so wie für Windows auch - überall hervorragende Unterstützung in den diversen Foren. Google reicht! Englischkentnisse sind von Vorteil.

Bei der Unterstützung vor Ort sieht es mit Ubuntu tatsächlich nicht so gut aus. Es gibt einfach weniger Leute, die sich damit beschäftigen. Aber auch bei Windows lautet doch oft die Standardfrage: "Sag mal, du kennst dich doch damit aus..."

In Bezug auf die Anbindung von Druckern musste ich gerade wieder feststellen, dass hier Ubuntu unschlagbar gut ist. Es dauerte ein paar Sekunden um einen Netzwerkdrucker im Netz suchen zu lassen und samt Treiber zu installieren. Mit Windows 7 dauerte das über eine Stunde und einige Besuche im Internet.

Im Bereich der Spiele kenne ich mich nicht so wirklich aus. Aber mein 14 jähriger Sohn hat mit Wine bisher so ziemich alles zum laufen bekommen. Das dauert aber dann jedesmal ein wenig.

Und jetzt kommt die alles entscheidende Frage: Gibt es für Linux überhaupt Software? Ja, die gibt es. Im Internet gibt es viele Sites, die sich mit dem Thema beschäftigen. Eine recht brauchbare gibt es hier. Im wesentlichen gibt es kostenlose Opensource-Software. Für spezielle Funktionen muss man/kann man aber auch zahlen. Ein Standard-Windows-Arbeitsplatz lässt sich aber recht gut mit Ubuntu abbilden.

Zum Thema Elster: Hier gibt es eine Anleitung, wie das auch mit Ubuntu läuft. Ist zwar komplizierter als "Klick and Go", aber es funktioniert. Ansonsten gibt es auch Steuersoftware für Linux, die das Elsterprotokoll beherrscht.

PS: Wenn es noch einfacher sein soll, dann gibt es noch das Ubuntu-Derivat "Linux Mint 8". Diese Version basiert auf Ubuntu 9.10, hat aber bereits sämtliche Multimedia-Komponenten in der Grundinstallation dabei.

Ubuntu mal installiert

Durch die Kommentare hier inspiriert habe ich gestern abend einen alten Dell-Laptop (800 MHZ Prozessor, 512mb Ram und 20 GB Festplatte)  aus meinem Fundus ausgegraben und gleich mal das Ubuntu 9.10 heruntergeladen (Iso), eine Cd gebrannt und auf dem Laptop das Ubuntu installiert...... eine Netzwerkverbindung via Kabel war von Vorteil..... Die Installation lief völlig Problemlos, Treiber für alle Komponenten waren vorhanden, nur mit der Wlan-Anbindung in meinem Netzwerk hatte ich ein kleines Problem, das sich aber mit Hilfe von Google sehr schnell lösen lies und ich dann heute Nachmittag via WLan ins Internet konnte..... allein schon die ganzen vorinstallierten Apps haben mich zum Staunen gebracht, ich bin wirklich positiv überrascht und werde mich mal intensiver mit Ubuntu befassen

Danke für die Anregung

Schadsoftware könnte Probleme mit Windows-XP-Patch verursachen

Zurück zum ursprünglichen Artikel: Microsoft erklärt hier die Problemursache.

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