Politisches Leyen-Spiel
Während sich die Presse derzeit überschlägt bei ihrer Unterstützung für die wohl von unserer Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, bevorzugte Kandidatin (BILD-Zeitung: 34 % aller Deutschen sind für Frau von der Leyen) für das Amt des Bundespräsidenten (in diesem Falle Bundespräsidentin), gibt es eine Vielzahl kritischer Stimmen, die sich mit diesem Votum sehr schwer tun. Die Frage, inwieweit die Wahl des Bundespräsidenten demokratischen Prinzipien folgt (demos kratia = Volksherrschaft), möchte ich hier nicht erörtern. Nur soviel: Es gruselt mich ein wenig wenn ich sehe, dass eine Person oder ein extrem kleiner Personenkreis von Politprofis bestimmt, wer unser neuer Bundespräsident wird.
Meine ganz persönlichen Bedenken: Frau von der Leyen hat sieben, teilweise noch recht kleine Kinder, für die die Mutter noch sehr wichtig ist. Der Ehemann von Frau von der Leyen ist auch berufstätig. Wie wollen die Eheleute von der Leyen, beispielsweise bei längeren Auslandsreisen, gewährleisten, dass ihre Kinder ohne Mangel an Elternliebe aufwachsen? Allein die Organisation der Betreuung während der Abwesenheit der Eltern dürfte doch nicht so einfach zu meistern sein.
Hier der Artikel, veröffentlicht von TELEPOLIS bei heise online:
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Kommentare
Wenn ich was davon verstünde...
tät' ich vielleicht was dazu sagen. Tu' ich aber nicht.
Ich mag nämlich keine Kinder. Ich hab' ja bloss zwei (in Worten: 2).
Und das dürfte wohl kaum hinreichen, um über die "Muddi" der Nation mitzureden.
Keine Sorge...
Ihre Sorge um den Leyen-Nachwuchs ehrt Sie, Herr Eberle.
Dennoch meine ich, dass sie nicht nötig ist. Vermutlich hat die Dame als Ministerin mehr Termine als dann als (evtl.) Bundespräsidentin. Und dennoch scheint sie diese bisher - wie auch immer - gemanagt zu haben.
Und verlassen Sie sich darauf: In einem solchen Amt muss man sich um die Organisation der Kinderbetreuung wirklich keine Sorgen machen.
Bei alledem: Ich teile Ihre Bedenken wegen der Dame und dem Amt.