Platz vor SEPA: Name gesucht

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bruchsal.org sammelt Ihre Vorschläge
Donnerstag, 26. November 2009 - 18:32

Kleiner Marktplatz Bruchsal

Name gesucht

Marienplatz, Liebfrauenplatz, Bernd-Doll-Carré, ...?

bruchsal.org sammelt Ihre Vorschläge für den neuen Platz vor dem SEPA-Center. Dort, wo uns allen noch die Marktplatztoilette in Erinnerung ist, wird künftig ein kleiner Platz das Straßenbild zwischen SEPA-Center und Sparkasse auflockern.
Schreiben Sie uns Ihren Vorschlag in einem Kommentar. Bruchsal ist gespannt.

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Kommentare

Plätzchen, nicht Platz.

Wie wärs mit
"Alibissle"?

SEPA-Plätzle

Ich schlage vor: Kleiner Marktplatz in Erinnerung an die Nachkriegszeit, das könne auch zu kleineren Aktivitäten anleiten.

 

Marktplatzklo

Ja, Leid, um Godds Wille, gibbds do dann koi Kloh meh?

Anton Heuchemer Platz

Dekan Heuchemer war ein Ur-Bruchsaler und Stadtpfarrer der Stadtkirche. Ausserdem war er der Historiker für Bruchsal.

PS. jetzt seh ich grad das es schon eine Anton Heuchemer Gasse geben soll.

Aber ich hab noch einen Vorschlag "Zeppelinplatz" alte Brusler werden wissen wer das war.

"De Zeppelin"

Hai joh - des wisse die - gude Idee!
Awwer missd des dann ned "Tschebbelin" haiße?
Alde Busler wisse widda, warum...

dann aber mit einer

dann aber mit einer "Tsssebellin-Büste" wenigstens. Der Mann aus dem Bruchsaler Altersheim, nach dem Krieg von der ganzen Stadt "Zeppelin" genannt und, so vermute ich, ein NS-Behinderten-Kastrat, soll den Angriff am 1. März auf dem Gelände rund um die Stadtkirche unbeschadet überstanden haben, sagte man uns Kindern. Es gibt viele Geschichten um den Mann. Keine schlechte Idee, wenn das alles stimmt, was man über ihn erzählte!

noch eine erinnerung: der

noch eine erinnerung: der zeppelin war jeden samstag und mittwoch immer beim aufräumen der wochenmärkte abei, das war also sein gelände und mit ihm würde man ein bruchsaler original und einmal nicht einen großkopfeten ehren, finde die idee immer besser, dranbleiben

Tschebbelin

In den 70igern war der "Zeppelin" oder "Tschebbelin" mit dem alten Markplatz verbunden..... eine kleine Figur mit "Leiderwäggele" würde sich an diesem Platz bestimmt gut machen

Name für Platz

Heute auf dem Friedrichsplatz neben dem Brunnen. Einige Bruchsaler parlieren über mögliche Namen des in der Diskussion stehenden "Sepa-Plätzchens". So tierisch ernst, wie ich immer gedacht habe, sind die Bruchsaler gar nicht. Einer machte den Vorschlag, dort doch eine kleine (der Größe des Platzes angemessene) Skulptur aufzustellen - in Memoriam des stadtbekannten Klohäuschens "Männeken Piss" genannt, gestaltet vom Künstler Goertz, was allgemeine Zustimmung fand. Die Suche nach einem Namen dürfte sich dann auch erübrigen. Der Vorschlag war natürlich nicht ernst gemeint, er zeigt aber den bissigen Humor "des Volkes".

Tsssebbelin-Platz (odda Plads?) - awwa wie?

"Tsssebbelin" isch gud - des wär' wirklich mol e Sach vunn Brusla fer Brusla.
Awwa i iwwaleg schunn, wi ma des dene Schadräd aus de Schdaddaile glarmachd - gugg e mol, emme Unnagrowacha odda Bichenaua... des werd arg schwierich, glaab ma's.
Was kennd ma'n denne vaschbreche, dass'd se midmache? Brauche di noch e Leichehall odda so was?

Hebb was vagesse...

... weje dere "Bieschde" - besser wär jo e richdiche Figua, vielleichd gibds jo noch e Bild vun dem Kerl.
Awwa nedd vunn dem do, der die Dinga uffm Fridrichsblads gmachd hadd - do de Wörz odda Görz odda wi a heißd.
Odda heißda Schnerz?
I waiß a nimmeh.
Frogd emol de Kauffmann vum Schlachdhof - der waiß's, glaab i. Der hadd emol was iwwern g#schriwwe. So e Gedichd odda so was ehnlichs.

Neuer Platz

Heute Morgen auf dem Friedrichsplatz. Vor dem Brunnen eine Gruppe Bruchsaler. Es ging um die Namensgebung des neuen Sepa-Platzes. Ich hielt die Bruchsaler bisher für eher humorlos. Aber sie nehmen doch nicht alles so tierisch ernst wie vermutet. Einer machte den Vorschlag, den Platz mit einer der Platzgröße angemessenen Skulptur des Künstlers Goertz zu verzieren, im Gedenken an das ehemalige Klohäuschen "Männeken-Piss" genannt. Eine Namensfindung würde sich dann erübrigen. Das war sicherlich nicht ernst gemeint, zeigt aber den doch vorhandenen, teilweise bissigen Humor der Bruchsaler.

ich hab nichts über de

ich hab nichts über de zeppelin g`schriwwe. aber: es gibt viele geschichten von ihm. sammeln wir doch alle, das war wirklich ein nachkriegs-orginal auf diesem nachkriegs-platz. adolf hiess er übrigens, "s`Adelfl" mit einem langen aaaaaaaaaaaa hiess er. und zum ersten ob von bruchsal, franz bläsi, der einen "klumpfuss" hatte, hat er immer gesagt: "Mit daim fiessl werds a nemme besser!". Ja, leiterwagen, wochenmarkt aufräumen, am kloohäuschen stehen, sommer wie winter barfuss in viel zu großen latschen. ein geistig behinderter, aber der "marktplatz-chef" der nachkriegsjahre, vermutlich ein ns-zwangs-kastrat. was für geschichten um den kleine kerl, geschichten, die eigentlich geschichte sind.

Zeppelin und Pfoh

Als Kind war es eine Gaudi mit dem Fahrrad über den Marktplartz zu sausen. Am Besten klappte das wenn der Marktplatz nach den Markttagen leer war und keine Autos draufstanden. Dabei mußte man immer aufpassen, dass man dem "Zeppelin" nicht zu nah kam, sonst spürte man seinen Stock auf dem Rücken.

Mit Zeppelin war auch Klaus Pfoh auf dem Marktplatz nach den Markttagen um aufzuräumen bzw. liegengelassene Lebensmitel zu sammeln. "De Pfoh" fuhr meistens mit einem Fahrrad durch die Stadt und kehrte bei verschiedenen Leuten vor der Tür die Samstagskehrwoche.

vum Adelfl

S Adelfl isch vor dem Naibau des Alterheims gstande un hat gschtaunt:

" Des hat awwer a e paar dausend Mark gekoscht!"

Es gibt nur einen, nach dem der Platz ...

... benannt werden darf: nach dem Adelfle.

Auch ich habe meine Erinnerungen aus meiner Kindheit und Jugend "ans Adelfle". Hier kann ich mich nur Rainer Kaufmann und den anderen Leserbriefschreibern anschließen.

Schon seit einiger Zeit will ich was zum Adelfle schreiben, bin mit meinen Recherchen aus Zeitgründen jedoch nicht weiter gekommen.

Und meinetwegen kann Jürgen Goertz die Skulptur mit dem Adelfle machen. Mit der Gestaltung des Friedrichsplatzes ist Goertz ja grandios gescheitert - die Bruchsaler haben noch etwas gut bei ihm.

Vielleicht haben die Bruchsaler die gleiche Größe wie die Mannheimer, die "ihrem" Blumenpeter an prominenter Stelle ein Denkmal gesetzt haben. "S Adelfle", der bei Wind und Wetter just an der Stelle stand, wo jetzt der Platz hin soll,  ist eines Andenkes wert.

Mal gespannt, welche Größe der neu zusammen gesetzte Gemeinderat in dieser Angelegenheit beweist.

Blumenpeter

Blumenpeterskulptur in Mannheim

Es gab noch einen aus dem

Es gab noch einen aus dem Altersheim in der Huttenstraße, damals Versorgungsheim genannt: der "Kaiser Wilhelm", so nannte er sich selbst. Ein kleiner Mann, der an jedem Finger einen Ring hatte, und sich rühmte, alle Geburtstage der damals alten Bruchsaler zu kennen. Jeden Morgen kam er zum "Stadtgärtner" Fink in der Seilersbahn und holte sich die entsprechende Menge an Blumentöpfen ab, um seinen "Klienten" zum Geburtstag zu gratulieren. Er, der Kaiser Wilhelm und s`Adelfle gehörten zum Innenleben der Nachkriegs-Stadt. Auch Bruchsal hatte seinen "Blumenpeter", viel mehr, seinen "Blumenkaiser Wilhelm".

Die Störchin

Es gab noch eine Bewohnerin eines Hauses am Stadtgarten, die von den Kindern "die Störchin" genannt wurde und die auf diese recht ehrfurchtgebend gewirkt hat. Eine dünne, große Frau, oft mit dem Fahrrad unterwegs und nach meiner Erinnerung immer etwas zu sehr geschminkt und zu grell gekleidet.

Haus am Belvedere

Ganz verstohlen kommt jetzt auch ein ganz klein wenig bei mir die Erinnerung an den "Kaiser Wilhelm".

Ja, die Störchin  

Ja, die Störchin

 

"Störchin"

Das war eine ältere Dame, groß, hager, weiße Haare, grellrote Lippen, rosa gepuderte Wangen, meist elegant in kniefreiem, roten Kostüm, aus dem lange, spindeldürre Beine herausragten. Sie trug im Sommer vorne offene, hochhackige Schuhe, grellrot lackierte Fußnägel, dazu passend die Fingernägel, immer mit weißer Bluse und Hut à la Iffezheim. Mit ihren langen Beinen und den hochhackigen Schuhen schritt sie dahin wie ein Storch, deshalb der Spitzname, den wir Kinder ihr verpassten.

Es gab noch jemand, dem die Kinder einen Spitznamen gaben: Das war der "Bodenspucker", ein guter Freund vom "Zeppelin". Oft sah man beide zusammen auf dem Mäuerchen neben den Wachhäuschen zwischen den Hausnummern 20a und 20b der Huttenstraße sitzen. Dann gab es noch den "Professor", der konnte ungemein schnell kopfrechnen. Eine Aufgabe von z.B. 2344 x 3560 hatte er in Sekunden gelöst. Wir Kinder stellten ihm zuvor zu Hause ausgerechnete Aufgaben, und er lag nie falsch!

Hallo Waldi, mitten in der

Hallo Waldi,

mitten in der Nacht muss ich antworten.

Danke für die wirklich exakte Beschreibung der "Störchin". Sie stand oft oben an der Andreasstaffel neben dem Kunstmaler Karl Geitz - wirklich unseligen Angedenkens, das kann ich begründen!!!

Ich erinnere mich auch and das Phänomen "Der Professor". Richtig.

An den Bodenspucker erinnere ich mich nicht. Hilf mir.

Was mich bei all den jetzt genannten Leuten aber heute noch fasziniert: Sie waren eigentlich nie Gegenstand öffentlichen, extensiven, kindlichen Spotts, denke ich. Sie waren anders, ja, sie waren komisch und merkwürdig, aber sie waren Teil des öffentlichen Lebens, d.h. des Lebens auf der Straße. Und die Straße - der Marktplatz, die Andreasstaffel, das Gelände am Bergfried - war unser Lebensraum, war unser Terrain, war unser riesiger Nachkriegs-Abenteuer-Spielplatz.

Und damit sind und waren ein Teil unserer Kindheit und Jugend. Ich finde es irgendwie schön, dass wir uns jetzt in diesem Dialog all der Bruchsaler Käuze der Nachkriegszeit erinnern.

Macht riesig Spass.

 

Gruss aus Obergrombach

 

 

 

Namensvorschlag

Nachdem in den Kommentaren in Kindheitserinnerungen gekramt wurde, jetzt mein konkreter Namensvorschlag für diesen Platz: Vorname-Nachname-Platz (Vor- und Nachname vom "Adölfle" sind sicher über die Stadtverwaltung rauszukriegen). Das in das Klohäuschen eingebaute Wasserbecken wird nicht zerstört sondern in die von Goertz zu gestaltende (Bruchsal hat noch was gut bei ihm!) Skulptur (Brunnen?) integriert. Gerne kann das Ganze auch in die Außenwand des SEPA-Gebäudes integriert werden.

Der Geburtstag vom Adölfle ist übrigens der 21. April 1909.

Wir sind dafür

 

Goertz???

Nee, Rolf, nicht nocheinmal Goertz... Das hält man als Banause einfach nicht aus.

Zitat aus der BR vom September 2008:

"Die im Volksglauben fest verankerten Sagenfiguren nehmen in zeitgemäßer, ironischer Weise zwar den historischen Bezug zur Mythologie auf, mögen somit den Bildungsbürger entsprechend gedanklich stimulieren, spielen jedoch in meinem Kunstkonzept für eine aktuelle Platzgestaltung mehr die allgemein gültige Rolle des uralten Geschlechterkampfes oder Komplotts zwischen Mann und Frau", erklärte der Professor. Während Faun als männlicher Part - "seine sexuelle, erotische Seite steckt im Detail", so Goertz - die dienende Funktion des Wasserspeiers erfülle, genieße Nymphe die sinnliche Bestimmung, getarnt als sperrige Tast-Skulptur."

Alles verstanden?

Goertz???

Lieber Alesch,

Goertz kann gut sein. Aber dazu gehört wohl, dass auch seine Auftraggeber gut sind. Siehe der Musengaul vorm Staatstheater in Karlsruhe.

Musengaul

Musengaul vorm Staatstheater in Karlsruhe

In Bruchsal erhielt Goertz seinen Auftrag von einem ganz sicher nicht kunstbeflissenen Oberbürgermeister und vor allem dessen sicher nicht kunstsicheren Ehefrau. Daher auch der Friedrichsplatz so, wie die Wohnungseinrichtung vom Bernd und seiner Frau: plüschig.So wie halt sich Klein-Erna Kunst vorstellt. Immer ein paar Schnörkel zuviel.

Wenn man als Künstler oder sonstiger Auftragnehmer ein Geschäft wittert: warum soll man sich da nicht ein wenig verbiegen und dem Auftraggeber, der Auftraggeberin nach dem Mund reden?

Vielleicht hast Du aber Recht; Goertz hat seinen Zenit überschritten, ihm fällt nichts G'scheites mehr ein.

der mann ist mir

der mann ist mir ausgesprochen "schnörz"!

Kindheitserinnerungen

Hallo Rainer,

möchte Dir noch eine Antwort geben. Der Bodenspucker war damals zwischen 60 und 70 Jahre alt, ging sehr stark vornübergebeugt an einem Stock, war immer in einen anthrazitfarbenen Anzug gekleidet und trug eine "Datschkappe". Alle paar Meter blieb er stehen und spuckte auf den Boden. So gingen er und der Zeppelin gemeinsam die Huttenstraße entlang, der Zeppelin ebenfalls am Stock und sehr stark "knappend", den Oberkörper vornübergebeugt von links nach rechts schwingend, in eine weite Schlabberhose gekleidet, ebenso fast immer mit Jacket, das er offen trug und weißem Hemd. Sein eierförmiger Kahlkopf glänzte weithin und mit seiner hohen Fistelstimme drohte er uns Kindern mit seinem Stock Prügel an, falls er uns erwischen würde. Er war aber ein freundlicher Mann mit Lachfalten um die Augen.

Noch etwas zum Thema Abenteuerspielplatz: Heutige Eltern können sich kaum vorstellen, welche Freiheiten Kinder gleich nach dem Krieg genossen.
Man kam von der Schule, machte seine Hausaufgaben oder auch nicht und verschwand in der Trümmerlandschaft, wo man noch Dutzende anderer Kinder antraf. Gemeinsam erforschte man die Keller, fand unterirdische Gänge, stieg bei der Psycha-Kirche in den "Stinkgraben" ein, kam in dem
Gewölbe neben der heutigen Tunneleinfahrt beim Bürgerzentrum an, stieg aus einem Gully beim "Kaffeebuckel" und ab ging es in den nächsten Keller wo Inschriften an den Wänden wie "Vorsicht, Blindgänger" oder "Behelfsbunker" zu lesen waren. Wir durchkämmten die Trümmer des alten Schlosses beim Bergfried, drangen durch ungesicherte Kellerfenster ein, zwängten uns durch halb verschüttete Gänge, kamen in Maschinenräume mit altertümlichen, von Treibriemen angetriebenen Maschinen, alles in unwirklichem Halbdunkel.

Später wurden die Trümmer von Gefangenenkolonnen abgerissen, die Teilweise von auswärts kamen, morgens vom Bahnhof geschlossen anmarschierten und abends ebenso zurück. Wir Kinder nahmen natürlich gleich Kontakt auf, und gegen Zigaretten stapelten die Gefangenen in irgeneiner Kellerecke damals gesuchte Metalle wie Blei, Kupfer, Eisen, die wir zum "Kraicher" (einem Altmetallhändler) brachten und uns so ein nicht unbeträchtliches Taschengeld dazu verdienten. Man könnte noch stundenlang weitermachen, aber genug der Erinnerungen.

Namensvorschlag

Sag ich doch, ein Brunnen von Goertz - Männeken Piss, da kann er nicht viel falsch machen, an der Außenmauer des Sepa-Gebäudes eingelassen. Als Modell dienen könnte ja vielleicht ....na ja.

Namensvorschla

Sag ich doch, ein Brunnen von Goertz - Männeken Piss, da kann er nicht viel falsch machen, an der Außenmauer des Sepa-Gebäudes eingelassen. Als Modell dienen könnte ja vielleicht ....na ja.

Sag ich doch

 

der doppelte Waldi

Zeppelin

Diese ganzen Kommentare habe ich so gerne gelesen, denn man fühlt sich so in seine Kindheit zurückversetzt. Gibt es irgendwo ein Foto von Zeppelin?

 

Hier noch eine kleine Geschichte von Zeppelin, die mir mein Vater erzählt und selbst erlebt hat:

 

Während des Krieges saß mein Vater beim Friseur Gehring, heute etwa Schuhmacher Zimmermann gegenüber Stadtkirche, als "Zeppelin" den Laden betrat. Frau Gehring hatte ein Kind bekommen und suchte per Inserat eine Amme. Die Tür des Friseurs ging auf, Zeppelin erschien und sagte, er habe gelesen: Amme gesucht und er wolle sich melden (er wußte wohl nicht, was eine Amme ist). Der ganze, gut besetzte Laden, brach in helles Gelächter aus. Ein völlig verwirrter Zeppelin verließ den Laden, nachdem man ihm erklärt hatte, dass er für den Beruf einer Amme völlig ungeeignet sei.

 

 

Es gab auch früher die "Eiafraa von Menzinge" (Gerda Winkler), die immer mit  ihren vielen Plastiktüten bewaffnet über den Wochenmarkt marschierte und in den Mülleimer der Anlagen kruschtelte.

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