Offener Antisemitismus im Netz
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Freitag, 4. Juni 2010 - 23:38
Bereits vor den schrecklichen Ereignissen im Zusammenhang mit der israelischen Seeblockade des Gazastreifen gab es Antisemitismus im Internet, nicht zuletzt bei Facebook. Seit jenen immer noch ungeklärten Todesfällen häufen sich laut Judith Voss antisemitische Hetzkommentare im Netz. Die Qualität scheint derweil eine neue: Viele User scheuen sich nicht unter ihrem Realnamen und oft sogar mit Foto zu hetzen.
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Palästinenser: Eine PR-Strategie, die aufgegangen ist
Söldner an Bord der Gaza-Flotilla, ein Henning Mankell, der über die Zwischenfälle auf den Schiffen mehr mutmaßt als weiß, türkische Parteinahme vor dem Hintergrund eigener Kurdenpolitik und Armeniervergangenheit, widersprüchliche Aussagen von allen Seiten - viele Fragen bleiben offen. Ein interessanter Kommentar von Daniel Cornicius sieht hinter der globalen Anti-Israel-Welle überaus geschicktes PR-Management der Palästinenser, das dem David-gegen-Goliath-Schema folgt, und warnt: "Wer aber dem palästinensischen Opfer-Mythos des unterdrückten, friedliebenden Volkes kritiklos aufsitzt, enttarnt sich als naiver Polit-Romantiker, der den europäischen Selbstgeißelungs-Zwang des Post-Imperialismus auslebt."
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