Offene Briefe von bruchsal.org an Staatsanwaltschaft und Landgericht Karlsruhe

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Dienstag, 2. Februar 2010 - 18:09

Diese beiden Schreiben wurden heute, 2. Februar 2010, von bruchsal.org mittels E-Mail an die Staatsanwaltschaft Karlsruhe sowie das Landgericht Karlsruhe gesandt. Es bleibt zu hoffen, dass im Interesse von Bruchsal und seiner Bürger die beiden Vorgänge schnellstmöglich weiter bearbeitet werden.

 

Offener Brief an die Staatsanwaltschaft Karlsruhe:

Betreff: Ermittlungsverfahren nach anonymer Anzeige vom 16. 10.2009 gegen die Bruchsaler Bürger B. Doll, G. Brüstle, W. Stark und Dr. U. Scherbel

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nachdem unsere Leser uns immer wieder nach dem Sachstand dieser Angelegenheit fragen, möchten wir, die Herausgeber von bruchsal.org, um Informationen nachsuchen, aus denen der Verfahrensstand dieser Angelegenheit ersichtlich ist. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns alsbald eine Stellungnahme zukommen lassen könnten, welche wir dann auf www.bruchsal.org veröffentlichen würden.

Für eine alsbaldige Rückäußerung Ihres Hauses schon jetzt herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen 
Christian Kretz - Rolf Schmitt - Dr. Jochen Wolf

 

Offener Brief an das Landgericht Karlsruhe:

Betreff: Verfahrensstand Strafsache Dr. U. Scherbel, Bruchsal wg. d. V. auf Wahlfälschung

Sehr geehrte Damen und Herren,

Nachdem unsere Leser uns immer wieder nach dem Sachstand dieser Angelegenheit fragen, möchten wir, die Herausgeber von bruchsal.org, um Informationen nachsuchen, aus denen der Verfahrensstand dieser Angelegenheit ersichtlich ist. Gemäß einer Erklärung Ihres Hauses sollte die Entscheidung darüber, ob das Verfahren gegen Dr. Scherbel vor dem Landgericht Karlsruhe eröffnet wird, im Januar 2010 ergehen, bisher wurde aber keine Entscheidung kommuniziert.
Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns umgehend eine Stellungnahme zukommen lassen könnten, welche wir dann auf www.bruchsal.org veröffentlichen würden.

Für eine alsbaldige Rückäußerung Ihres Hauses schon jetzt herzlichen Dank.

Mit freundlichen Grüßen 
Christian Kretz - Rolf Schmitt - Dr. Jochen Wolf

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Kommentare

Danke!

Ich finde es unerträglich, dass wir als Wähler überhaupt nichts mehr hören.
Haben eigentlich sämtliche Parteien in der Stadt die Angelegenheit bereits abgehakt?
Welches Demokratieverständnis herrscht in deren Reihen?
Kommt es in Ländern wie Iran, Afghanistan etc. zu Unregelmäßigkeiten spielen wir uns hierzulande als besserwisserische Moralapostel auf. Wird aber in unserer Nachbarschaft gemauschelt, wagt es keiner, den Kopf aus der Deckung zu strecken um zu protestieren. Man kennt sich halt zu gut!

Angst, Desinteresse, Sattheit

Woran liegt es, dass sich niemand mehr für den Wahlbetrug interessiert? Die sogenannten Kommunalpolitiker ziehen den Kopf ein; denn wohl jeder hat irgendwo sein Schmutzeckchen - es könnte ja ihn auch mal treffen. Daher ruhig sein und stillhalten - man weiß nicht, wann man mal auf das Schweigen des politischen "Gegners" aber auch des politischen "Freundes" angewiesen ist.

Der sogenannte Wahlbürger ist satt und will seine Ruhe. Scheuklappen überziehen und vor den Fernsehapparat hocken. Durch RTL, Sat1 und Pro7 zappen. Mehr braucht er nicht. Politik? Uninteressant, sollen doch die da oben machen. Skandale? Unwichtig. Es geht einem ja (noch?) gut. Sich engagieren? Sollen doch die anderen machen.

Und dann gibt's noch die, die sich gerne engagieren würden, die eine politische Meinung haben, diese auch gerne am Stammtisch heraus posaunen. Wenn's dann aber zum Schwur kommt, wenn man aktiv werden müsste: Angst, die schiere Angst! Angst, den Job zu verlieren, Angst davor, was die Nachbarn sagen könnten, Angst, Angst, Angst.

Im Iran gehen die Menschen auf die Straße in grüner Kleidung, mit einem grünen Stirnband und zeigen so, dass sie mit den Herrschenden nicht einverstanden sind. Und nehmen bewusst mögliche Repressalien in Kauf, um eine bessere Gesellschaftsordnung zu bekommen. Vielleicht ist die Situation in Deutschland noch nicht verzweifelt genug, als dass sich Menschen wieder engagieren?

Aber aufpassen! Irgendwann kann's zu spät sein!!!

Wenn man nichts zu verlieren

Wenn man nichts zu verlieren hat, ist es einfacher zu Protestieren.

Wer man hingegen Missstände oder Dinge anspricht die einen Stören, muss man damit rechnen auf recht unfaire Art und Weise angegangen zu werden.

Da ist es doch besser und einfacher die "Klappe" zu halten und zu hoffen, dass es einen nicht trift. Schließlich kann man in Deutschland, selbst wenn man aus seiner Sicht "nix" hat, noch sehr viel verlieren.

Dank dem Verhalten einiger, glaubt doch eh 70-80% der Bevölkerung, das "DIE" eh machen, was sie wollen... und wenn man sich die letzten Jahre in Bruchsal so anschaut, scheint das ja auch zu stimmen.

Man beschäftige das Volk mit "Brot und Spiele" und lasse es hin und wieder durch Wahlen zu dem Eindruck kommen, dass es tatsächlich irgendwas "Mitbestimmen" könnte. Sowas nennt man "Demokratie".

Sollte dennoch Jemand auftauchen, der penetrant etwas erreichen will, lässt man ihn in leere laufen oder bringt ihn in Misskredit.

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