Nochmals: Jörg Tauss und der Qualitätsjournalismus

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TAUSS-gezwitscher.de
Donnerstag, 10. Juni 2010 - 22:50

Es wurde in den letzten Wochen sehr viel über die Berichterstattung im Fall Tauss geredet. Daß diese so ausuferte, wie oftmals angesprochen, ist der Popularität Tauss zu danken, dessen schillernder Persönlichkeit und vor allen Dingen den vielen Ungereimtheiten in seiner Darstellung der Fakten. Daß sich die Presse auf so etwas geradezu stürzt, ist selbstredend, und sie war nicht zimperlich. Aber war es jemals Tauss? Nein, lautet die Antwort. Er hat immer kräftig ausgeteilt und tut es weiterhin. Sich unter diesen Umständen als Opfer der Medien hinzustellen, finde ich unpassend, da Tauss genau mit den gleichen Mitteln oder sogar noch eine Stufe höher zurückschlägt. Er ist ja nicht von ungefähr Internetexperte und er hat sich im Lauf der Jahre eine große Fan-Gemeinde aufgebaut, wie man an seinem Blog: Tauss-gezwitscher.de ersehen kann: http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=989#comments Klicken Sie mal rein und bilden sich selbst eine Meinung. Die Meinige dazu ist: Hier tritt ein mitunter zweifelhaftes Demokratieverständnis zu Tage, von Tauss selbst und vor allen Dingen seinen Anhängern. In diesem Blog wird teilweise mit unsachlicher Argumentation gearbeitet, mit Verunglimpfungen und persönlichen Beleidigungen, so daß im Vergleich dazu die von Tauss und Anhängern so vielgescholtene Presse wie ein katholisches Sonntagsblatt anmutet. Ich kann das anhand ausgewählter Kommentare belegen und habe in Bruchsal.org auch am eigenen Leib erfahren müssen, was es heißt, von Tauss-Anhängern unter Beschuß genommen zu werden. Diese Erfahrung war einfach abstoßend und es gereicht Tauss auf Dauer sicherlich nicht zum Vorteil, solche Menschen für sich sprechen zu lassen. Offensichtlich ist ihm aber jedes Mittel recht, die in seinen Augen "falschen Argumente", also die nicht für ihn sprechenden, mit aller Gewalt zu deklassieren, um selbst besser dazustehen. Nun gut, das ist verständlich, nur sollte man sich in der Wahl der Mittel nicht vergreifen und sich auch von "Twitter-Freunden" distanzieren, die jegliches Maß verlieren. Denn es wird nicht auf die Argumente der (wenigen) "Tauss-Gegner" eingegangen, sondern es werden die Personen angegriffen anstatt deren Meinungen - und das finde ich bedenklich. Lassen Sie mich nun jedoch einige exemplarische Beispiele aus dem Tauss-gezwitscher.de aufzeigen: Herr Tauss und alle seine Anhänger werden nicht müde, darauf hinzuweisen, daß die "Sache mit dem sexuellen Interesse ausgeräumt" sei, und Tauss persönlich schreibt: "Es befriedigt mich jedoch dahingehend, als es (das Gericht, d. Verf.)...zwar eine schon in rechtlicher Hinsicht lediglich privat und somit als strafbar zu wertende Neugier unterstellt, aber ausdrücklich eben kein irgendwie geartetes persönliches, sexuelles Interesse an der Verschaffung oder dem Besitz kinderpornographischen Materials festgestellt hat." Er beruft sich in seinen Anmerkungen im Blog "Tauss-gezwitscher.de" dabei des öfteren auf den Satz aus der Presseerkklärung des Landgerichts: "Die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, daß der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat." Aus,Ende. Daß es da noch einen zweiten Halbsatz gibt, wird geflissentlich "übersehen". Denn die Aussage des Gerichts bekommt nämlich eine ganz andere Bedeutung, wenn man diesen zweiten Halbsatz mitliest. Auf diesen Umstand haben einige Blogger hingewiesen - und wurden ganz schön "abgebürstet": Ein "Daniel78" kommentiert am 4. Juni 13:12 Uhr: "Was mich an der ganzen Angelegenheit stört, ist, daß Herr Tauss seine Internet-Seite dazu benutzt, juristisch nicht so kundige Leser bewußt in die Irre zu führen, indem er behauptet, das Gericht habe ausdrücklich kein persönliches, sexuelles Interesse festgestellt - auf ein sexuelles Interesse kam es schlicht nicht an. Nur ist, wie gesagt, nicht nachzuvollziehen (dies ist auch meine Meinung, d. Verf.), welches persönliche Interesse außer einem sexuellen sonst vorgelegen haben soll." Anmerkung Tauss dazu: "Daß es Daniel mit seinen "fundierten juristischen Kenntnissen" nötig hat, mit weiteren Falschdarstellungen....wie die Staatsanwaltschaft und deren Schreiberlingen allein die vermeintliche Schmuddelkiste zu bedienen, spricht nicht gerade für den Rest seiner ansonsten wenig kommentierenswerten Ausführungen" (diese von Taus gemeinten Ausführungen waren nach meiner Ansicht alle fundiert, Sie können das ja selbst nachlesen und sich eine Meinung bilden). Eine "Patricia" geht am 29. Mai, auf den oben ewähnten zweiten Halbsatz ein, der von Tauss und seinen Anhängern immer "vergessen" wird: "...ich glaube, daß die Sache mit dem sexuellen Interesse etwas mißverständlich aufgefasst wird. Auf der Homepage des Landgerichts heißt es, die Kammer hat allerdings nicht festgestellt, daß der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat; dies war für die Tatbestandsverwirklichung auch nicht erforderlich. Für mich ist das so zu verstehen: Für die Tatbestandsverwirklichung war das sexuelle Interesse nicht relevant, also mußte über diese Frage nicht entschieden werden...deshalb kann ich es jetzt nicht so recht nachvollziehen, warum sich jetzt alle so darüber freuen, daß ein sexuelles Interesse durch das Gericht ausgeschlossen worden sein soll, denn ich verstehe es nicht als Ausschluß!" Ein "Horst" schreibt am 29. Mai: "Erstaunlich, wie Tauss versucht, trotz eindeutiger Worte in der Urteilsbegründung, die Öffentlichkeit in die Irre zu führen." Oben schon erwähnter "Daniel78" geht am 30.Mai um 18:53 Uhr ebenfalls auf diesen zweiten Halbsatz ein: "...Ein Jurist weiß daher, dem Gericht war es völlig egal, ob Herr Tauss die bestellten Medien zu sexuellen Zwecken brauchte oder nicht...insoweit ließ das Gericht dieses offen, weil es... für die Beurteilung des Sachverhalts irrelevant war." Und wieder "Patricia" am 31. Mai um 16:04 Uhr: "Die Behauptung, das Gericht hätte festgestellt, daß kein sexuelles Interesse vorlag, ist falsch. Das Gericht hatte darüber nicht zu entscheiden. Ich bin froh, daß es noch Menschen gibt, die sich nicht von Selbstdarstellern manipulieren lassen, sondern die Augen offen halten und mitdenken!" Anmerkung Tauss: "Interessant ist, wie alle...plötzlich finden, daß es darauf doch eigentlich gar nicht ankommt", womit er wieder eine vom Gericht nicht so gemeinte Tatsache zu seinen Gunsten manipuliert, denn das Gericht hat lediglich festgestellt, für die Tatbestandsverwirklichung komme es nicht auf die sexuelle Neigung an, während Tauss umdeutet auf "eine sexuelle Neigung komme es nicht an, weshalb das Gericht festgestellt habe, daß kein sexuelles Interesse vorlag". Wenn das Gericht allerdings feststellt, Taus habe nicht aus dienstlichen Interessen, sonderns aus privatem Interesse gehandelt, so ist schon zu fragen, um welches private Interesse es sich gehandelt haben könnte, aus purer Neugier legt man sich nicht über 200 Photos und Videos zu, auch wenn Tauss diese Tatsache ebenfalls zu seinen Gunsten hinbiegen will, denn "so wenig Material sei untypisch für einen echten Pädophilen!" Also, man kann es drehen wie man will, es bleibt mehr als ein "Geschmäckle" und der Vorwurf ist nicht vom Tisch - lediglich für den Tatbestand ohne Interesse! Nun möchte ich Ihnen aber die weiteren Raktionen auf diese sachlich und nüchtern vorgetragenen Argumente nicht verhehlen! Ein "Jan Dark" antwortet "Patricia" am 31. Mai um 10:29: "Die Behauptung, das Gericht hätte... über ein sexuelles Interesse nicht entschieden, ist falsch! Sie lügen...die Kammer hat das Gegenteil von Ihrer Lüge ausgesagt, und er zitiert: "Die Kammer hat allderings nicht festgestellt, daß der Beklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat" (auch hier wird der zweite Halbsatz "vergessen" d. Verf.). Warum belügen sie uns? Wer bezahlt Sie?" "Patricia" macht "Jan Dark" am 31. Mai um 19:50 Uhr darauf aufmerksam, daß dieser den Satz schon zu Ende lesen solle, woraufhin "Jan Dark" dieses als "dummes Zeug" bezeichnet und weiterhin behauptet, der Richter habe kein sexuelles Interesse "feststellen können" und wer etwas anderes behauptet, sei ein "bösartiger Lügner". Daraufhin "Patricia" am 31. Mai um 20:21 Uhr: "Jan Dark, wissen Sie, was der 2te Satz nach dem Semicolon bedeutet? Sie können das wohl nicht richtig verstehen und mit dem ersten Satz nicht richtig in Zusammenhang setzen, nein, ich lüge nicht, ich versuche lediglich, Mißverständnisse zu klären." Jetzt legt "Jan Dark" richtig los: "Warum lügen sie uns so unverschämt an, obwohl jeder das Gegenteil in der Presseerklärung des Landgerichts lesen kann. Der Richter hat klar gesagt, daß kein sexuelles Interesse vorliegt ...das die Staatsanwältin in ihrer starken sexuellen Phantasie irgendwie mystisch...erkannt geglaubt hatte." Und um die Verwirrung komplett zu machen, setzt "Jan Dark" noch eins drauf: "Die Behauptung, der Richter hätte sexuelles Interesse festgestellt (hat keiner behauptet, der Verf.) ist eine dreiste Lüge und interessant wäre, wer solche Lügen finanziert. Seien sie mutig: Lassen sie uns Ihre Geldgeber wissen!" Am 1. Juni, 11:16 Uhr bezieht sich "Jan Dark! wieder nur auf den 1. Satz und fährt dann fort: "Machen Sie es kurz: Wer bezahlt sie für die hartnäckigen Lügen. Die Staatsanwältin? Der Spiegel?" Hier zeigt sich schon ein gewisser paranoider Verfolgungswahn. So geht es endlos weiter mit "Jan Dark": "Sie erzählen groben Unsinn" ..."sexuelle Phantasie einer durchgeknallten Staasanwältin"... Solche "Follower" hat Tauss. "Zeige mir Deine Freunde, und ich sage Dir, wer Du bist" - diese alte Binsenwahrheit gilt nach wie vor. Alles in allem ist Tauss-gezwitscher.de ein unsäglicher und wenig sachlicher Blog. Da nahezu fast alle Teilnehmer "Tauss-Anhänger" sind, sind die Beiträge gefühlsbeladen, von Wunschdenken geprägt, von wenig sachlichem Gehalt und Leute, die anderer Meinung sind, werden gnadenlos auf undemokratische Art und ohne jegliche Argumentationskultur "niedergemacht". Davon kann ich selbst ein Lied singen am Beispiel meiner Kommentare in Bruchsal.org zum Thema Tauss. Zunächst sagte ich einen Tag vor der Urteilsverkündung auf Bruchsal.org voraus, daß Tauss nicht gewinnen wird und begründete dies auch. Auf einen Kommentar von Rainer Kaufmann war ich der Meinung - gerade auch aus oben erwähnten Feststellungen - daß Tauss eben nicht vom Vorwurf der Pädophilie entlastet wurde, eben weil es gerade nicht um sexuelle Präferenzen ging, sonden schlicht und einfach um den Besitz und die Weitergabe kinderpornographischen Materials, und dem Gericht die Neigung Tauss schlicht egal war, aber daß die Ausführung aus privatem Interesse meiner Meinung nach nur sexuelles pädophiles Interesse bedeuten könne, denn wer sonst befaßt sich "privat" mit Kinderpornographie und dann auch nur mit Knaben? Dieser Meinung kann man also durchaus sein - aber nun begannen die Hunde zu "bellen": Wie aus dem Nichts erschienen auf Bruchsal.org der sattsam bekannte "Jan Dark" sowie weitere "Zwitscherer" und begannen, in gewohnter Manier, ohne auf meine Argumente einzugehen, auf mich einzutreten: Ein gewisser "Anthony Mendez" bezichtigte mich in einem Kommentar am 29. Mai, 14:30 Uhr auf Bruchsal.org indirekt der "Blutrünstigkeit", vor solchen "Leuten (wie mich) die Justiz auch schützen müsse" Und dann meldete sich "Jan Dark" mit einer unsäglichen, weit hergeholten Argumentation (29. Mai, 16:14 Uhr), worauf ich u.a. entgegnete (30. Mai, 11:34), daß man auch sachlich bleiben könne, wie es Rainer Kaufmann in seiner Berichterstattung vorgemacht habe. In einem weiteren Kommentar vom 30.Mai, 18:05 Uhr (Strafprozesse gegen Bundestagsabgeordnete) erläuterte ich, weshalb nach meiner Meinung der Vortrag von Tauss, er hätte die Vertriebswege "erforschen" wollen, eine reine Schutzbehauptung sei. Daraufhin tritt ein weiterer "Kämpfer" ("Michael") aus dem Tauss-Blog in Aktion mit dem Kommentar "Oh Herr, lass Rechtsstaatlichkeit regnen" (30. Mai, 18:09 Uhr), worin er mich der "Lynchjustiz" (!) bezichtigt und daß ihm bei dem Gedanken, daß "solche Leute wie ich" das Sagen haben könnten, "Angst und Bange" werde. Kein einziges Gegenargument! "Michael" steigert sich jedoch noch und unterschiebt mir, daß ich einen Menschen "jahrelang ins Gefängnis schicken" oder einfach "aufhängen" wolle, nur weil er entweder das "falsche Geschlecht,das falsche Parteibuch oder die die falsche Meinung" habe! Auch sollen, wenn es nach meiner Meinung ginge, alle rechtsstaatlichen Prinzipien, angefangen mit " im Zweifel für den Angeklagten" (was vorliegend rein rechtlich gar nicht anwendbar ist) "gekippt" werden, nur, damit es in "mein Weltbild passen" solle. Eine Diskussion auf solchem Niveau bin ich nicht gewohnt, weshalb ich nach dem Motto "Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil" verfahren bin und die Ausführungen des "Michael" in das Reich einer paranoiden Vorstellungskraft und totaler Intoleranz gegenüber Andersdenkenden verwies, seine Reaktionen als unqualifiziert und unkontrolliert bezeichnete und daß man mit Fanatikern seines Schlages eigentlich , wegen mangelnder Einsichtsfähigkeit sowie niedriger Toleranzschwelle keine Diskussionen führen sollte - dann war Ruhe. Wenn ich die Angelegenheit Revue passieren lasse, so macht mir das Demokratieverständnis von Tauss und Anhängern gewisse Ängste und gibt Anlaß zur Besorgnis - wer weiß, was die mit mir machen würden, hätten sie das Sagen!

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Kommentare

Diese Art von "Menschen" gibt

Diese Art von "Menschen" gibt es leider immer mehr.

Wenn man keine Argumente hat, mit denen man überzeugen kann, tritt man eben und wenn es Verbal ist.

Wie schon des öfteren angemerkt: kein "Argument" ist so schäbig dass man es nicht verwenden könnte. Verunglimpfen ist, leider, heute einer der gängigen Methoden mit Dingen um zu gehen, die man mit Sachlichkeit nicht widerlegen kann.

Wie soll man denn auf "Widerspruch" reagieren, wenn der Andere recht hat mit seiner Aussage... das würde ja bedeuten, dass man seine Argumente akzeptieren müsste. Nur das nicht! Dann lieber niedermezeln um jeden Preis.

Kaffeesatzleserei

Ich halte dieses ganze Hin und Her für Kaffeesatzleserei, von Seiten der Tauss-Fans als auch von Ihrer Seite.
Allerdings: Wenn die sexuellen Beweggründe so vollkommen irrelevant gewesen wären, hätte sich das Gericht in der Urteilsbegründung gar nicht dazu geäußert.

Kaffeesatzleserei

Gerade das hat das Gericht ja festgestellt: Für die Tatbestandserfüllung des § 184 Abs. 2 und 4 ist die sexuelle Präferenz des Herrn Tauss irrelevant. Was die "Kaffeesatzleserei" betrifft, so geht es nicht darum, sondern um das Verhalten des Herrn Tauss und seiner Anhänger und im Übrigen um gerichtlich festgestellte Tatsachen. Und aus dem "Kaffeesatz" lese ich jetzt schon heraus, daß Tauss die Revision mit Pauken und Trompeten verlieren wird. Zu gegebener Zeit können wir gerne wieder auf das Thema zurückkommen.

Ich bin der oben zitierte

Ich bin der oben zitierte "Horst". Der Tonfall seitens Tauss und seinen Anhänger ist in der Tat erstaunlich, sachliche Argumente dringen da nicht durch, darum hab ichs auch gelassen und auf eine weitere Beteiligung an der Diskussion verzichtet.

Die Antwort

Die Antwort auf diesen Artikel lautet: Kognitive Dissonanz.
Der Begriff beschriebt ein Phänomen, bei dem die Realität von dem Glauben und der Vorstellung einer Person abweicht. Die Person versucht dabei, ihre Weltsicht zu retten, indem sie die Realität uminterpretiert. Sie sucht also ausreden oder andere Hilfsbehauptungen.

In diesem Fall ist es ganz eindeutig, dass die Leute, die sich vorher demonstrativ hinter Tauss gestellt haben, nun ihre Einstellungen mit der Welt in Übereinstimmung bringen müssen.

Das ist hier also ein ganz klassischer Fall. Es wird nur auf den ersten halbsatz eingegangen, der zweite fällt mangels Relevanz unter den Tisch. Damit ist die Weltsicht gerettet. Auch kann man seine Weltsicht dadurch retten indem man die Welt so interpretiert, dass alle nur böse Feinde sind.

Also: Lernt draus. Das passiert uns allen. Ständig!

Die sexuelle Orientierung war also egal

Herr Zimmermann, ich finde Sie machen es nicht besser.

Erst widerlegen Sie, dass das Gericht davon gesprochen hätte, Tauss wäre nicht sexuell an dem Material interessiert - und dann versuchen Sie sich an Indizienbeweisen, dass dem aber doch der Fall gewesen ist. Anhand von Sätzen wie "warum dann nur Knaben" und "über 200".

Was macht Sie zum Experten im Sachen Kinderpornographie?

Sie haben hier zwei Möglichkeiten: entweder Sie begnügen sich damit, hinlänglich zu erläutern, warum das Gericht diese Thematik nicht in das Urteil hat mit einfließen lassen. Davon sehe ich hier übrigens nichts - Sie behaupten, der Satz nach dem Semikolon hätte eine andere Bedeutung und beziehen sich auf einen weiteren User - Patricia - wieso ist das ein Beweis? Wissen Sie, wer Patricia ist und/oder haben Sie eine Auskunft eines Rechtsanwalts zu Hilfe gezogen? Ich hoffe doch. Ich denke jedenfalls, dass Sie das getan haben. Da Ihr Kollege jedoch auch auf bruchsal.org davon berichtet, wie Medien voneinander abschreiben und mit Halbwissen um sich werfen und Stille-Post spielen, hoffe ich Sie können meine Zweifel an Ihrer Aussage verstehen. Wieso haben Sie nicht das getan, was man hier eigentlich erwarten könnte - z.B. einen Rechtsanwalt anrufen und sich auf dessen Aussage beziehen? So behaupten Sie einfach nur das Gegenteil. Klar, die User auf tauss-gezwitscher benehmen sich quasi daneben und sprechen von Lügen, aber dadurch ändert sich nichts an der Tatsache, dass Ihre und die Deutung von Patricia MEINUNGEN sind zum Thema und eben NICHT Wissen.

Das Problem was ich aber hauptsächlich habe, und hier kommen wir zum nächsten Punkt, dem "oder" von oben, dass Sie nämlich eine Person, die sich mit Pädophilie auskennt zu Rate ziehen, und die Menge der Materialien und die Begrenzung eben jener auf Knaben in einen wissenschaftlichen Kontext setzen. Auch hier begehen Sie sich als Kaffesatzlese. Kennen Sie sich besonders gut mit Kinderpornos aus? Haben Sie hier besondere Erfahrungen? Als Therapeut? Als Wissenschaftler? Wieso sind Sie der Ansicht, dass die Begrenzung auf Knaben und die Menge von "mehr als 200" (Fotos und Videos) einen Schluß auf eine sexuelle Orietierung seitens Herrn Tauss zulässt? Mehr noch, wenn das nicht Teil des Urteils ist, WARUM machen Sie es teil Ihrer Berichterstattung?

So bleibt von Ihrem Artikel, den Sie hier geschrieben haben, nichts als peinliches Zurückbeißen, ähnlich wie es Herr Tauss gegenüber dem Spiegel attestiert hat. Es ist nachgerade peinlich, dass Sie obwohl Ihr Kollege Tauss voll zitiert und davon spricht, dass man wohl nur den eigenen Erfahrungen glauben kann und nicht dem, was "Journalisten" schreiben, quasi als Antwort "Nochmals: (gleicher Titel)" eben GENAU DIESE Fehler in der Berichterstattung erneut machen. Emotional getränktes Beißen in Richtung der Diskussionsgegner.

Ich bin ehrlich gesagt entsetzt. Ist Ihnen solch ein Artikel wie dieser hier nicht peinlich? Ganz ehrlich.

Ich bin kein Freund von Jörg Tauss und Sie können GERNE das gesamte Tauss-Gezwitscher mit Hilfe von Google nach meinem Namen durchsuchen. Mir ist das Thema herzlich egal. Wenn ich Stellung beziehen müsste würde ich sogar sagen, dass es idiotisch war, ihn in die Piratenpartei aufzunehmen, das ist der einzige Berühungspunkt zwischen Tauss und mir.

Ich bin Leser von Bildblog und Stefan-Niggemeier.de. Ich bin interessiert an guter journalistischer Arbeit. Das hier ist absoluter Bodensatz. Es ist Vendetta. Und damit hochnotpeinlich.

Nervig

Ja, dieser Steinbruch überfordert ihn. Es/er nervt.

Sexuelle Orientierung egal

Hallo Sebastian,
mit Ihrem Kommentar haben Sie bewiesen, daß Sie nichts, aber auch gar nichts verstanden haben, es sei dahingestellt ob Sie nicht wollen oder nicht können. Wahrscheinlicher ist, daß Sie zu dem Kreis gehören, die nicht wollen, denn Sie arbeiten unterschwellig in Stil und Diktion mit den gleichen verunglimpfenden Methoden wie die Tauss-Anhänger, so daß man davon ausgehen muß, daß Sie zu diesem Kreis gehören, entgegen Ihren Beteuerungen. Ihre Frage, ob ich ein "Experte" in Kinderpornographie sei und ob ich mich besonders gut mit Kinderporno auskenne, entbehrt nicht einer gewissen Hinterhältigkeit. In dieser Hinsicht gebrauche ich nur meinen gesunden Menschenverstand. Sie scheinen nicht der Ansicht zu sein, daß der Besitz von über 200 einschlägigen Dateien (davon meistens Knaben) auf eine gewisse Veranlagung hindeutet - ich schon- das hat absolut nichts mit "Expertentum" zu tun und mit der Ecke, in die Sie mich gerne stellen wollen. Schämen Sie sich!
Und noch was - schon der Besitz einer Datei ist eine Datei zu viel! Da braucht man kein "Experte" irgendwelcher Art zu sein, um das zu erkennen - nur die Tauss-Anhänger "merken" das offensichtlich nicht.

Auch Ihre weiteren, völlig an der Sache vorbeigehenden Argumente können so nicht stehengelassen werden. Für Sie und noch einmal ganz langsam:

Es geht darum, daß Tauss immer wieder behauptet, das Gericht habe ihn von den Vorwürfen entlastet, aus sexuellem Interesse (also aus pädophilem Interesse) gehandelt zu haben. Er beruft sich dabei auf einen Satz aus der Presseerklärung des Landgerichts, den er aber unvollständig zitiert. Zitiert man diesen Satz vollständig, so wird klar, daß Tauss vom Gericht eben nicht entlastet wurde. Und nun passen Sie gut auf, lesen das Nachfolgende vielleicht auch mehrmals, damit Sie es endlich verstehen:

"Die Kammer hat allerding nicht festgestellt, daß der Angeklagte die Taten aufgrund eines sexuellen Interesses begangen hat;...." Was könnte das bedeuten, Sebastian? Heißt das, Tauss sei von dem Vorwurf der Pädophilie "entlastet"? Das kann doch kein Mensch daraus ersehen, und wenn man das behauptet, so stimmt das doch nicht, denn das Gericht hat ausdrücklich keine Feststellungen zur Neigung von Tauss getroffen. Warum? Es mußte dieses auch nicht und hat dies im zweiten Halbsatz nach dem Strichpunkt auch erläutert: "....dies war für die Tatbestandsverwirklichung auch nicht erforderlich." Was könnte das heißen, Sebastian? Denken Sie doch mal ein bißchen - ja, richtig, es war für das Gericht völlig egal, ob Herr Tauss pädophile sexuelle Neigungen hat, und warum wohl? Weiter lesen, Sebastian - es war für die Tatbestandsverwirklichung auch nicht erforderlich. Um das zu verstehen, Sebastian, braucht man keinen Rechtsanwalt, aber trotzdem habe ich einen gefragt, was Sie auch tun sollten, wenn Sie anschließend noch Zweifel haben. Also Sebastian, nun muß man ins Gesetz kucken, das ist manchmal sehr erhellend. Im Gesetz, nämlich im § 184 2 und 4 StGB steht eindeutig, daß lediglich der Besitz und die Verbreitung kinderpornographischen Materials strafbar ist. Ergo, Sebastian: Ob jemand, der im Besitz von kinderpornographischem Material ist, aus sexuellem Interesse im Besitz desselben ist, ist völlig egal, mit anderen Worten, die Neigung wird nicht bestraft! Deshalb, und nur deshalb, Sebastian, hat das Gericht nicht festgestellt, ob bei Tauss irgendwelche sexuellen Neigungen im Spiel waren. Verstehen Sie das? Wissen Sie nun, weshalb das Gericht diese Thematik nicht hat in das Urteil einfließen lassen, wie Sie selbst fragen? (bei einigem Nachdenken hätten Sie sich die Frage auch selbst beantworten können). Also, die Ausführungen des Gerichts sind keine Entlastung von den Vorwürfen, aus sexuellen Motiven gehandelt zu haben, wie es Tauss immer wieder darstellt und Sie auch. Sind Sie immer noch der Ansicht, daß das, was ich eben erläutert habe, nur eine Meinung sei und eben NICHT wissen? Dann kann Ihnen nicht mehr geholfen werden. Aber vielleicht beginnen Sie mal zu denken, anstatt andere unqualifiziert anzugreifen. Um ein weiters "Mißveständnis" Ihrerseits auszuschließen: Ich habe eine "Patricia" sowie andere Personen nicht als "Beweis" für meine obigen Ausführungen angeführt, sondern lediglich als Beweis, wie Personen, die das vom Landgericht Gesagte auch richtig einordnen können, auf die unqualifizierteste Weise, so, wie Sie das wieder hier auf Bruchsal.org gekonnt vorführen, "abgebürstet" werden.
Zu Ihrer Meinung, ich begehe "Kaffeesatzleserei" wenn ich behaupte, daß der Besitz von 200 kinderpornographischer Dateien auf eine gewisse Veranlagung hindeutet (weil so etwas Ihrer Meinung nach ja nur "Experten" beurteilen könnten) habe ich mich oben ja schon geäußert. Das ist genau die Linie von Tauss: "Was solls, es waren ja nur 200, und das ist ja atypisch für einen Pädophilen, die haben ja viel mehr Dateien! - also bin ich kein Pädophiler!"
Diese Haltung ist zynisch den Opfern gegenüber - und außerdem wird es wohl keinen "Experten" geben, der Tauss allein wegen des angeblich "atypischen" Materialbesitzes vom Vorwurf der Pädophilie freisprechen würde! Und ab wann ist man pädophil? Bis zum Besitz von 200 Bildern nicht und ab 201 dann aber ja? Machen Sie sich doch nicht lächerlich! Und warum ich das zu einem Teil meiner "Berichterstattung" mache, wie Sie fragen? Ganz einfach: Weil Herr Tauss immer großspurig und vollmundig verkündet, er sei vom Vorwurf des persönlichen sexuellen Interesses "reingewaschen". Das hat ihn das Gericht gerade eben nicht, bitte meine obigen Ausführungen nochmals lesen, Sebastian - vielleicht klickts dann. Aber es gibt noch einen weiteren, zweiten Anhaltspunkt, den das Gericht gegeben hat und der Herrn Tauss ebenfalls nicht "reinwäscht" (auch hier nochmals Denkapparat einschalten, Sebastian): Das Gericht hat auch festgestellt, daß Tauss nicht aus dienstlichem Interesse, sondern aus privatem Interesse gehandelt hat, was sagt das für Sie aus? Etwa daß es ganz normal sei und daß das ja jedermann privat macht und somit eigentlich nichts Besonderes sei? Glauben Sie das tatsächlich? Schalten Sie Ihren gesunden Menschenverstand ein - ich nehme an, irgendwas wird schon noch vorhanden sein, und überlegen Sie mal, gehen Sie vielleicht auch mal von sich selbst aus (falls Sie nicht pädophil veranlagt sind) und fragen sich ganz wertneutral, wer schon aus "privatem" Interesse solches Material verwendet und zu welchem Zweck wohl. Dann haben Sie schon die Antwort gefunden und ich brauche Sie Ihnen hier nicht zu geben. Ich hoffe zwar, nehme aber nicht an, daß Sie zu einigen neuen Erkenntnissen gekommen sind. Zu Ihren restlichen Ausführungen im Stile des von mir zitierten Tauss-Blogs brauche ich wohl nichts mehr zu sagen - es ist vielleicht auch gut, daß Sie sich derart öffentlich entblößt haben - bestätigt es doch voll und ganz meine Einschätzung des "Tauss-gezwitschers" - Sie haben Tauss keinen guten Dienst erwiesen. Auch in dieser Hinsicht: Armer Tauss!

Nervig ?? Frage ..

Warum nervt er ? Was nervt  ? Wer nervt ?

Stille Landschaftsaufnahmen nerven ?

Niemand ist gezwungen, sich in diese landschaftlichen Gefilde zu begeben.

Ich finde diese Landschaftsberichterstattung für lobenswert, gerade weil hier auch Menschen mit Behinderungen alte Erinnerungstätten wiedersehen können.

Kindheitserinnerungen leben auf.

reinhard spiegler

 

Doppelsinn

DIESER Steinbruch war gemeint - nicht jener, Herr Spiegler...

Emitionale Antworten

Herr Zimmermann,

zunächst einmal Danke für die Freischaltung meines Kommentars und Ihre Antwort, auch wenn diese sehr zynisch und extrem polemisierend ist.

Ich weiß, dass dieses Thema sehr emotionsbeladen ist. Ihre Antwort verdeutlicht das. Ich war zunächst etwas irritiert, aber dann habe ich verstanden, warum Sie mir böse Absichten unterstellten. Wenn man an die Sache sehr sauer herangeht (und Text ist ja geduldig), kann man es wirklich so auffassen, dass ich Ihnen unterschwellig eigenes Interesse an Kinderpornos vorwerfe. Darum ging es mit nicht, deshalb hierfür eine Entschuldigung von mir. Ich möchte mich nicht mit Leuten wie "Jan Dark" in einen Topf geschmissen verstehen.

Aber nunmehr weiter im Text - ich habe mich dann also doch einmal auf Tauss Webseite begeben und den betreffenden Beitrag herausgesucht, um den es ging. Auch um die Kommentare dort. Die Seite ist die Folgende:

http://www.tauss-gezwitscher.de/?p=989

Ich habe das zuvor nicht gemacht weil ich dachte Ihre Ausführungen würden genügen. Ich fühlte mich über das dort gesagte genug informiert. Nun muss ich mir also das ganze "Zeug" doch noch selbst durchlesen, das wollte ich eigentlich vermeiden. Mir geht es nicht um die Thematik und den Prozess, sondern um die journalistische Sorgfalt und die wertneutrale Berichterstattung.

Ich kann Ihren Unmut über den Umgang Tauss' mit dem Urteil verstehen. Nur muss ich leider eindeutig sagen, dass Sie sich in Ihrem Text folgenden Schlußfolgerungen hingeben: das Verhalten von Tauss' Kommentatoren sagt etwas über Tauss' selbst aus. Sie sprechen von Rechtsverständnis und dem Umgang mit anderen Menschen.

Patricias Kommentare gingen in folgende Richtung: das Gericht hat nicht entschieden über die Neigung.

Jan Dark hat argumentiert: das Gericht hat eben doch über die Neigung entschieden.

Zu all diesen Dingen muss ich ja nun leider direkt Stellung nehmen:

1.) Sie und Patricia haben recht. Das Gericht hat nicht über die Neigung entschieden
2.) Jan Dark hat Unrecht. Das Gericht hat nicht gesagt, Tauss wäre kein Pädophiler

Ich hoffe, damit wäre dieser Diskussionsbereich abgedeckt.

Weiter im Text

- Tauss' Verteidigung zielte darauf ab, er würde sich beruflich (Bundestag) mit dem Material beschäftigen
- Das Gericht hat diese Einstellung verneint und ihn deshalb für den Besitz verurteilt
- Sie sind der Ansicht, das Material das bei Tauss gefunden wurde, lässt auf Pädophilie schließen
- Jan Dark sieht das anders

Eventuell haben Sie den Text der Ruhrbarone gelesen und auch Ihres Kollegen hier auf bruchsal. org, oder auch den Text auf Telepolis.

So, und jetzt nochmal zu MEINER Meinung.

Ich finde es schade, dass es in dem Prozess eben nicht um die sexuelle Präferenz ging. Denn dann würde es uns allen besser gehen. Dann müssten wir nicht diese Art der Diskussion führen. Dann könnten wir so argumentieren wie die Ruhrbarone. Dann könnte man darüber diskutieren, was Tauss jetzt wirklich unter der Bettdecke macht. Dann könnte man zu einem Endpunkt kommen.

Das Problem hierbei ist, dass es nicht die Aufgabe von Journalisten ist, in diesen Prozess Dinge hinein zu deuten, die nicht im Prozess verhandelt wurden. Es ging eben eindeutig nicht darum, ob Tauss pädophil ist oder nicht. Herr Zimmermann, Sie argumentieren nunmehr, dass der Besitz auch nur eines einzigen Materials, Fotos etc. abscheulich ist. Da kann ich Ihnen nur leider nicht zustimmen. Der reine Besitz ist nicht an sich abscheulich. Abscheulich ist die Pädophilie. Für Sie ist Besitz = Pädophil. Und das ist meiner Ansicht nach nicht der Fall, und so ist das Gesetz auch ausgelegt, und darum ging es in diesem Prozess auch, und so muss man dann auch darüber berichten und damit umgehen. Wenn Ihr Text lediglich darum ging, dass Jan Dark ein Schaumschläger ist und nicht recht hat: hier stimme ich Ihnen zu. Da haben Sie recht. Es ist nicht bewiesen, dass Tauss Pädophiler ist aber Sie haben recht: es ist nicht bewiesen, dass er es nicht ist.

Aber, und darum ging es alleine in meinem Kommentar: sie machen sich Ihren ganzen Text damit kaputt, dass Sie am Ende suggerieren. Sie schreiben, das Gericht hätte verneint, dass der Besitz durch die Tätigkeit als Bundestagsabgeordneter legitimiert wird. Dann beginnt Ihre Deutung, die Suggestion, die genau so falsch ist wie die Deutung und Suggestion von Jan Dark. Das ist mein Problem mit Ihrem Text. Sie schreiben, dass es dann doch nur das private Interesse sein kann. Sie deuten das Material, die Menge. Wie die Ruhrbarone. Wie andere Medien.

Darum ging es aber nicht. Sie machen sich Ihre ganze Argumentation gegen Jan Dark kaputt, indem Sie genau so falsch agieren. Es ging nicht um die sexuelle Präferenz und genauso wenig wie das Urteil sagt, dass Tauss kein Pädophiler ist genau so wenig sagt das Urteil, dass er es ist. Darum ging es mir.

Es ging darum, ob die Bundestagstätigkeit diesen Besitz legitimiert. Das Gericht hat verneint und Tauss verurteilt.

Und wenn Sie mir jetzt eine Wertung doch noch abringen möchten (ich glaube aber, ich hatte sie schon gegeben): wie dumm muss man sein, dass man glaubt, man könnte Kinderpornos in dieser Menge besitzen, und ungestraft davonkommen.

Ich sehe das Urteil als Erfolg an. Als Erfolg dahingehend, dass je ein Bundestagsabgeordneter noch einmal dieser Meinung sein könnte. Dass jemand der Ansicht sein könnte, dass man solche Materialien speichern und besitzen könnte. Dass man der Meinung sein könnte, man müsste sich mit sowas beschäftigen. Nein man muss sich mit sowas nicht beschäftigen, es sei denn man arbeitet in einer SoKo die extra dafür eingerichtet worden ist. Und auch da hat man nur auf der Arbeit mit solchen Dingen umzugehen und auch nur so, wie man es mit allen anderen Beweismitteln auch tut. Man speichert sie nicht so ab, dass man sie jederzeit aufrufen kann. Man geht damit nicht um wie mit Dingen, die man auf dem Tisch herum liegen lassen kann, sondern wie mit Sondermüll. Es gibt einige gute Berichte im Netz über Kommissare, die in diesen Sokos arbeiten, und mir wird immer wieder schlecht, wenn ich solche Texte lese. Kinderpornos sind keine MP3-Dateien. Kinderpornos zu speichern ist kein Kavaliersdelikt und es gehört bestraft. Es wurde bestraft.

Nur, Herr Zimmermann, noch einmal: Sie können nicht auf Basis dieses Urteils Tauss Pädophilie "unterstellen". Es deutet viel darauf hin. Er ist nur nicht aufgrund dessen verurteilt worden. Er ist dafür verurteilt worden, dass er Kinderpornographie besessen hat. Es gab mal eine Zeit, da wäre er nicht einmal dafür verurteilt worden. Diese Zeiten sind Gott sei Dank vorbei. Das Problem ist hier aber Tauss Verteidigungslinie, die besagte, er habe den Besitz durch seine Tätigkeit gedeckt gesehen. Hier ist er eines Besseren belehrt worden. In Zukunft kann jederzeit und immer zu dem Schluss gekommen werden, den Sie jetzt hier führen, Herr Zimmermann: jeder Bundestagsabgeordnete wird wissen, dass man keine Materialien besitzen kann.

Es ging hier um eine Grauzone. Tauss meinte, er dürfe das. Die Judikative verneint das.

Sie meinen jetzt, Sie müssten daraus auf seine sexuelle Präferenz schließen, genau wie Jan Dark.

Ich meine, Jan Dark und Sie dürfen das nicht.

Darüber hinaus meine ich im Übrigen, dass Sie in Ihrer Deutung der Taussschen Aussagen falsch liegen. Tauss "rennt nicht herum und behauptet, dass das Gesetz ihn reingewaschen hätte" (siehe oben, Polemik). Davon kann ich nichts erkennen. Die Ruhrbarone sind "herumgerannt" und haben ihn als "Kinderficker" tituliert. Darum ging es aber nicht. Es ging auch nicht um "Opfer" (wieder siehe oben, Polemik). Es ging um die Frage, ob der Besitz abgedeckt ist von der Tätigkeit im Bundestag. Das ist er nicht. Ich halte das Urteil für gut und enthalte mich einer Wertung dessen, ob Tauss pädophil ist oder nicht. Für Sie ist diese Haltung quasi so, als ob ich untätig wäre, als ob ich zustimme. Als würde ich schweigend daneben stehen.

Diese Einschätzung irritiert mich ehrlich gesagt. Ich kann nicht verstehen, dass man als erwachsender, denkender Mensch nicht zwischen Gesetzen und deren Bewertung und Emotionen unterscheiden kann. Ich beurteile hier einzig und alleine journalistische Tätigkeit und Rechtssprechung. Meiner Ansicht nach kann man als Journalist nicht so mit Gerichtsberichterstattung umgehen. Es kann nicht sein, dass persönliche Einstellung so sehr in Artikel einfließen.

Ich verstehe, dass Ihnen die sexuelle Orientierung NICHT egal ist. Ich verstehe, dass es Sie sauer macht, wenn jemand auch nur daran denken kann, hier nüchtern zu argumentieren, anhand der Tatsachen. Doch genau so wie Rechtsanwalt Udo Vetter zu einem Mörder wird, wenn er einen Angeklagten in einem Mordprozess vertritt oder zu einem Pädophilen, wenn er einen Angeklagten wegen des Besitzes von Kinderpornos verteidigt, genau so wenig werde ich hier zu einem Verteidiger von Tauss, wenn ich ein gewisses Maß an Nüchternheit, journalistischen Grundwerten und Distanz verlange.

Dies lassen Sie, wie die Ruhrbarone, vermissen. Nur darum ging es mir. Trotzdem habe ich nunmehr zu den Dingen Stellung genommen, auch wenn ich der Ansicht bin, dass ich dies nicht hätte tun brauchen. Ich hoffe Sie können meine Kommentare richtig einordnen.

Augur

Bin mal gespannt, wann der Nächste auftaucht, der mit dem Verständnis der Presseerklärung des Landgerichts "überfordert" ist und auch mit seinen Argumentationen am Ende und deshalb Häme ausgießt. Soll mir recht sein, denn nichts ist entlarvender. Kann solchen Leuten nur empfehlen, meinen obigen Kommentar mehrmals durchzulesen.

Augur + Doppelsinn + welcher Beitrag ist gemeint?

Ich habe wohl hre doppelsinnige Ausführung genau mit der falschen Hälfte wahrgenommen und interpretiert.

Da ich keinen Kaffeesatz lese und auch sonst spirituellen Dingen reserviert gegenüberstehe, ist es nun so bei mir gelandet.

Das ist der Fluch des "DOPPELSINNINGEN".

Vielleicht sollte man den Artikeln, Beiträgen und Kommentaren eine ID-Number vergeben und schon ist nichts mehr "Doppelsinnig".

reinhard spiegler

 

Klartext

Nun denn - auch auf die Gefahr hin... Ich meine, Herr Spiegler, dass Herr Z. - und andere Teilnehmer - mit diesem Thema derzeit "subjektiv und objektiv" etwas überfordert sind und vielleicht zumindest eine gewisse Nach-Denk-Pause einlegen sollten.
Und sich VIELLEICHT - ENTSCHULDIGUNG!!! - mit Themen befassen, mit denen umzugehen ihnen subjektiv und objektiv leichter fällt.
Nach Ansicht außenstehender Betrachter...

Emotionale Antworten

Sie haben schon wieder "mißverstanden". 1. Bin ich an die Sache nicht "sehr sauer herangegangen", sondern Sie haben versucht, mich zu disqualifizieren und 2. ich habe Ihnen doch erläutern müssen, daß es im Urteil eindeutig nicht darum ging, ob Tauss pädophil ist oder nicht, weil Sie das zunächst nicht begriffen zu haben schienen. Offensichtlich haben Sie inzwischen meinen Rat befolgt und meine Ausführungen mehrmals gelesen. Warum Sie nun mir mit dem Hinweis kommen, in diesem Prozeß wäre es nicht um die sexuelle Präferenz gegangen, ist mir schleierhaft (da tragen Sie doch Eulen nach Athen, oder wollen Sie nur die Leser verwirren?). Das ist es nämlich doch gerade unter anderem, was ich z.B. Leuten wie Jan Dark und Ihnen versucht habe, beizubringen.
Wenn Sie nun plötzlich überraschend zu der Auffassung gelangt sind, ich zitiere:
"Es ging nicht um die sexuelle Präferenz und genau so wenig wie das Urteil sagt, daß Tauss kein Pädophiler ist, genau so wenig sagt das Urteil, daß er einer ist", so beglückwünsche ich Sie zur nachträglichen Einsicht.

Der springende Punkt ist doch: Hätte Tauss nun seinen Mund gehalten, wäre alles in Ordnung. Dass er aber in seinem Blog (für jeden nachzulesen) nun trotz dieser von Ihnen nun auch eingeräumten Deutung des Gerichtsurteils verkündet, daß das "Gericht ausdrücklich eben kein irgendwie geartetes persönliches, sexuelles Interesse an der Verschaffung und dem Besitz kinderpornographischen Materials festgestellt hat" und so den Eindruck erweckt, das Gericht habe sich eingehend damit befaßt und sei zu eben diesem Ergebnis gekommen ist doch der Versuch der Irreführung einer juristisch nicht belesenen Öffentlichkeit! Er verschweigt absichtlich den Satz nach dem Semicolon, daß sich das Gericht damit hat nicht befassen müssen (und sich auch nicht befasst hat) da nicht tatbestandsrelevant - und das ist es, womit ich mich befasse und nicht mit Auslegungen, Suggestionen und "Deutungen" des Urteils. Ich hätte mich, wenn Tauss geschwiegen hätte, jeglicher Wertung, ob Tauss pädophil sein könnte oder nicht, enthalten, weil mir das so ziemlich egal ist. Ich kann es nur nicht haben, wenn jemand den Tenor eines Urteils, das die Frage der Neigung überhaupt nicht zum Gegenstand hat, mit einer solchen Chupze in ein "Reinwaschurteil" bezüglich der von der Staatsanwaltschaft angesprochenen pädophilen Neigungen umdeutet. Dieses haben auch andere gemerkt beim Tauss-Blog und sind dafür gnadenlos niedergemacht worden. Tauss könnte solche "Freunde" vom Blog ausschließen. Daß er es nicht tut, spricht dafür, daß er solche Vorgehensweisen befürwortet, da hier seinem Sinne argumentiert zu werden scheint. Insofern kann man schon sagen, daß das Verhalten von Tauss' Kommentatoren über ihn selbst etwas aussagt.

Übrigens sagt es auch etwas über Sie aus, wenn Sie den Besitz von über 200 Kinderpornodateien entschuldigend so auslegen, daß man davon nicht auf eine gewisse Veranlagung schließen könne. Das Gericht hat ausdrücklich festgestellt, daß Tauss das Material nicht zu dienstlichen, sondern zu privaten Zwecken gehortet hat. Es wird doch wohl legitim sein, hier zu hinterfragen, was wohl "privates Interesse" anders als "pädophiles" Interesse sein könnte. Sie machen mir den Vorwurf, daß ich das Material, die Menge, deuten würde wie andere Menschen auch. Ja, wie deuten denn Sie so etwas - wie ein sehr enger Tauss-Freund? Ich habe schon einmal dargelegt, daß man von Wahrscheinlichkeiten ausgehen muß, und wie wahrscheinlich dürfte es sein, daß ein nicht pädophiler Mensch solche Mengen an Material hortet, wenn er nicht dienstlich damit befaßt ist (und eine dienstliche Befassung hat das Gericht bei Tauss ja ausdrücklich verneint). Beantworten Sie sich die Frage doch selbst.

Zu guter letzt noch etwas: Ich unterstelle nicht auf Basis dieses Urteils Tauss pädophile Veranlagungen, sondern aufgrund dessen teilweise ungereimten Verhaltens und Tatsachen, die mithin auf diese Veranlagung hinweisen. Dazu könnte man noch weit mehr Ausführungen machen. Auch kann ich sehr wohl zwischen Gesetzen und journalistischer Tätigkeit unterscheiden - über die Gesetzeslage scheine ich Sie ja erfolgreich aufgeklärt zu haben. Ich bin zwar kein Journalist, ich halte es aber für die Pflicht von gutem Journalismus, alle Aspekte eines Falles zu betrachten und in gekennzeichneten Kommentaren auch zu bewerten - schließlich hat Tauss in seinem Blog die Diskussion durch Verbreitung irreführender Tatsachen selbst losgetreten und duldet die undemokratischen Kommentare seiner Anhänger.

Emotionale Antworten

Hm...

ich habe mir noch ein wenig Gedanken über das gemacht, was Sie geschrieben haben. Ich denke das Problem ist die Art der Kommunikation zwischen uns. Text ist zu geduldig.

Ich denke es macht Sie sauer, dass Tauss Jan Dark nicht darauf hinweist, dass er nicht vom Vorwurf der Staatsanwaltschaft bezüglich Pädophilie freigesprochen wurde.

Das kann ich verstehen. Es ist sicherlich unbefriedigend. Das hatte ich aber auch schon oben festgestellt. Es ist schade, dass das Gericht kein Urteil darüber gefällt hat. Nun sind alle unzufrieden.

Ich kann Ihren Hinweis bezüglich der Materialien nun auch besser einordnen. Sie sind weiterhin der Ansicht, dass die Materialien belegen würden, dass Tauss pädophil ist. Das ist sicherlich legitim.

Das Problem ist: das Gericht hat das nicht festgestellt, und deshalb habe ich Sie gefragt, was Sie zu diesem Urteil kommen lässt, und ob das nicht eine Frage für Experten wäre. Es war eine Vorverurteilung, so zu argumentieren - und jetzt ist es eine "Nachverurteilung". Bzw. weiterhin eine Meinung.

Es ist insgesamt ein recht unbefriedigender Zustand. Ich kann Ihnen da nachfühlen.

Nur, und jetzt kommen wir zu mir: es ist journalistisch falsch, jetzt so zu tun, als hätte das Gericht darüber geurteilt. Das tun Sie aber weiterhin, und auf mehr wollte ich Sie nicht hinweisen. Ich halte es für peinlich, obwohl das Gericht ein Urteil hierzu verneint hat, jetzt im Nachhinein weiterhin so zu tun, als hätte das Gericht das ja doch irgendwie getan. Indirekt. Sie interpretieren. Genau so, wie sie vorher interpretiert haben, tun Sie das jetzt immer noch.

Das Gericht hat gesagt: wir sagen dazu nichts. Jan Dark tut so, als hätte das Gericht das getan. Sie tun ebenfalls so, als wäre das der Fall. Das wäre doch logisch. Beruflich wurde verneint, dann ist es privat, dann ist er pädophil.

Das Gericht hat sich dieser Einschätzung enthalten. Tauss wertet dies als Erfolg, war doch die Argumentation der Journalisten und der Staatsanwaltschaft genau in diese Richtung gelegt. "Er ist pädophil".

Ich finde von daher Ihren Hinweis darauf, dass Tauss so tun würde, er wäre nicht pädophil, schon richtig. Nur, nochmal: Sie schießen über das Ziel hinaus, wenn Sie dann wieder anfangen, selbst das Urteil zu interpretieren in diese Richtung.

Mehr habe ich Ihnen nicht vorgeworfen. Sie können das gerne unsäglich finden, dass Tauss jetzt die Möglichkeit hat zu sagen "Das hat das Gericht nicht festgestellt" und das Gefühl haben, er würde das indirekt als Beweis nehmen. Nur müssen Sie dann auch mit dem Vorwurf leben, dass es genau so unsäglich ist, wenn Sie nun direkt (!) behaupten, das Gericht hätte das ja doch irgendwo getan.

Das ist falsch. Mehr habe ich Ihnen nicht mitteilen wollen. Nun ja, ich muss zugeben: ich habe Ihnen dabei noch gesagt, dass ich das peinlich finde. Weil man als Journalist trennen müsste zwischen dem, was an Urteil gefällt wurde, und was man selbst glaubt, und ob man eventuell selbst urteilen sollte.

Aber vielleicht war das von mir falsch. Vielleicht legen Sie, wie die Ruhrbarone, keine journalistischen Maßstäbe an Ihre Texte an. Vielleicht ist das Thema für Sie so persönlich, dass Sie hier nicht als Journalist schreiben, sondern als Privatmensch. Dann können Sie gerne meine Kommentare ignorieren. Ich fand ich müsste einen Journalisten darauf hinweisen, dass er seiner Profession den Gefallen tun sollte, die journalistischen Maßstäbe anzuwenden.

Wenn Sie hier kein Journalist sind, dann bitte, es sei Ihnen gestattet. Genau wie Jan Dark dürfen Sie jede Meinung haben, die Sie wollen.

Nur dann ist das hier sicherlich kein Beitrag einer Zeitung, auch keiner Netzzeitung, sondern ein privates Blog, und man sollte oben drüber "Meinung" oder "Editorial" schreiben. Dann versteht man, dass Sie privat selbst Urteilen.

Journalistisch ist der Text jedenfalls so oder so nicht. Es ist genau das gleiche Schlammschmeißen wie Jan Dark es gegenüber Patricia betrieben hat. Und das fand ich peinlich für einen Journalisten, genau wie das Verhalten der Ruhrbarone.

Fall Tauss

Herr Zimmermann hat mir - zu Unrecht - die Verbreitung "irreführender" Tatsachen unterstellt. Auf tauss-gezwitscher.de habe ich zum Urteil ausführlich Stellung genommen. Im übrigen "dulde" ich auf meiner Kommentarseite nahezu alle Kommentare als freie Meinungsäußerung. Dies gilt für meine "Anhänger" ebenso wie für meine "Gegner". Auf meiner Seite durfte ein besonderer "Tauss-Freund" sogar die Todesstrafe für mich fordern. Im übrigen biete ich aber gerne eine öffentliche Diskussion mit Herrn Zimmermann und anderen Interessierten an, sobald das Urteil schriftlich vorliegt.

Irreführung

...und diese Stellungnahme war zum Punkt "Entlastung vom Vorwurf des sexuellen Interesses..." irreführend. Sie sind gerade nicht exculpiert, nehmen Sie das doch mal zur Kenntnis. Realität und Wunschvorstellung klaffen hier weit auseinander. Und das schriftliche Urteil, das sage ich jetzt schon voraus, wird Ihnen in dieser Hinsicht nicht entgegenkommen (Ihnen aber natürlich "neue Interpretationsmöglichkeiten" eröffnen). Warten wir's also ab. Auf das dann erfolgende "Geschnatter" bin ich jetzt schon gespannt.

Emotionale Antworten?

Sebastian, Sie hören einfach nicht auf, mir Dinge zu unterstellen. Sie müssen wirklich ein großer Tauss-Fan sein, daß Sie sich so für ihn ins Zeug legen. Und Sie bestätigen für alle Leser von Bruchsal.org das, was ich mit meinem Beitrag aufdecken wollte, daß nämlich Menschen mit andere Meinung auf die unsachlichste Art und der abwegigsten Argumentation von den Tauss-Anhängern persönlich verunglimpft werden, wenn diese für Tauss unbequeme Wahrheiten aussprechen. Ich sage Ihnen hiermit noch einmal deutlich und begünde das auch noch einmal speziell für Sie: Ich interpretiere das Urteil nicht in der Richtung, daß doch richterlich festgestellt worden sei, Tauss sei pädophil, was für ein Unsinn! Jubeln Sie mir doch nichts unter wo nichts ist! Aber das ist genau die Tauss-Anhänger-Methode. Ich weiß, warum Ihnen der Passus, Tauss habe nicht aus dienstlichen Interessen, sondern aus privaten Interessen gehandelt, nicht schmeckt. Weil er eben die Frage impliziert, was denn privates Interesse anders als pädophiles Interesse sein könnte! Ich habe lediglich diese Frage gestellt, und diese Frage haben Sie bis jetzt nicht beantwortet, stattdessen spielen Sie den Entrüsteten, verweisen auf "Experten" und bezichtigen mich weiterhin scheinheilig und subtil sogar der "direkten" Behauptung, das Gericht habe doch festgestellt, daß Tauss "irgendwie pädophil" sei. Manchmal frage ich mich, ist es einfach Unvermögen oder ideologische Verblendung, ich nehme an, eher letzteres, worauf auch Ihre Bemerkung des "Schlammschmeißens" meinerseits hindeutet. Mit solchen Menschen, ich habe das schon einmal gesagt, ist es sinnlos, sachliche Diskussionen führen zu wollen, da diese Unduldsam sind und eine niedrige Tolreranzschwelle haben. Ich bin es leid, auf Ihre ständigen Verdrehungen der Tatsachen zukünftig auch nur noch ein müdes Wort zu verschwenden - das Thema ist es nicht wert. Und noch was - das, was Sie salbungsvoll als journalistische Maßstäbe bezeichnen, scheint für Sie selbst nicht zu gelten. Hinbiegen, hindrehen, verdrehen bis es passt und dazu noch subtil verunglimpfen - so schlimm sind noch nicht mal die von Ihnen so bezeichneten "Ruhrbarone".

Ich bin der Diskussion überdrüssig

Diskussionen sind gut und wichtig. Der Diskussion zu diesem Artikel bin ich mittlerweile jedoch überdrüssig. Die Diskussion dreht sich doch im Kreis - in einer Endlosschleife - das kann so noch Jahre weiter gehen.

Daher mein Vorschlag:

Lieber Herr Zimmermann, Ihr "Kontrahent" Sebastian hat seine Diskussionsbeiträge mit seinem Blog www.peitsch.de verlinkt (grad unten bei einem seiner Kommentare auf den Namen Sebaastian klicken). Wenn Sie in Sebastians Blog im Impressum nachschauen, können Sie die direkten Kontaktdaten von Sebastian finden. Telefonieren Sie doch einfach mit ihm. Ich denke nicht, dass Sebastian etwas gegen ein Telefonat hat.

Einverstanden? Wäre das auch für Sie in Ordnung, Sebastian?

Otto

Sie haben recht. Und warum ist das so? Weil einer ideologische Scheuklappen aufhat und nicht wirklich diskutiert. Jedes weitere Wort an diesen Sebastian wäre verschwendet. Dieser wird sich auch mündlich nicht anders verhalten - vertane Zeit. Zeit, die anders sinnvoller genutzt werden kann.

Amüsement

Äh ja. Ideologie und Verunglimpfung.

Ich denke hier ist wirklich Hopfen und Malz verloren. Aber Sie hatten ja selbst festgestellt: Sie sind kein Journalist. Von daher muss ich alle meine Kommentare zurückziehen. Ich hatte gedacht, ich könnte Sie an der Journalistenehre packen, aber da greife ich ja so oder so ins Leere.

Ich kann wie gesagt Ihren Unmut verstehen. Es ist diese Art zu diskutieren die man hat, wenn man nicht verstehen kann, das "solche Menschen" sich verteidigen dürfen. Von daher - bitte gerne weiter auf Bildzeitungs-Niveau à la Jan Dark.

Doch noch ein letztes Wort

Nun muß ich Sie doch noch belobigen Sebastian bzw. einige Auszeichnungen vergeben, die Sie ganz bestimmt verdient haben für:

1. Überragende Wahrheitsliebe und ehrliches Bemühen um dieselbe
2. Excellentes Verständnis für Zusammenhänge
3. Herausragendes Demokratieverständnis
4. Überzeugende Ehrlichkeit
5. Gefühlsames Eingehen auf die Argumente anderer
6. Sachliche Auseinandersetzung mit diesen
7. Außergewöhnlicher Einsatz für Verfolgte und unschuldige Opfer
8. Große Verdienste für sachlichen Journalismus
9. Überdurchschnittliche Recherchefähigkeiten
10. Glasklare Objektivität
11. Unübertreffliche Logik
12. Herausragende Kombinations- und Interpretationsfähigkeit
13. Weit über dem Durchschnitt liegender journalistischer Ethos
14. Ehrenmann durch und durch

Vor allen Dingen ist zu danken, daß Sie dem ein oder anderen Bruchsal.org-Leser die Augen geöffnet und Einsicht gegeben haben in Ihre Arbeitsweise.
Nochmals vielen Dank, Sebastian, Ihr Einsatz wird sicherlich richtig gewürdigt werden, das ist doch das Mindeste, was man Ihnen gönnen kann.
Ich persönlich würde weitere Beweise Ihrer Qualitätsarbeit sehr zu schätzen wissen. Gruß

Tauss

Lieber Herr Zimmermann, auch die Wiederholung falscher Behauptungen macht die Sache nicht besser. Ich bedauere, dass Sie auf mein Angebot zur Diskussion nicht eingegangen sind. Dies macht Ihre Ausführungen nun aber auch nicht gerade glaubwürdiger. Gruss Tauss

Angebot zur Diskussion

Lieber Herr Tauss,
wenn Ihr Diskussionsstil der gleiche ist, wie der Ihrer Anhänger "Jan Dark", "Michael" und "Sebastian" - und darauf deutet alles hin (weil Sie weiterhin unbeeindruckt verbreiten und verbreiten lassen, das Urteil hätte Sie vom besagten Vorwurf "entlastet" und ich würde falsche Tatsachen wiederholen) verzichte ich dankend auf eine Diskussion mit Ihnen, da sinnlos. Die Leser werden sich schon eine eigene Meinung gebildet haben.

Danke ...

.... an Herrn Zimmermann für den Versuch und die Beharrlichkeit, das "Tauss-Gebloge" aus der argumentativen Realitätsferne zu holen.

Diese Diskussionen sollten jedoch allmählich ein Ende finden, um nicht weiter den "Tauss-Fantasten" ein Forum zu bieten. Inhaltlich ist alles gesagt, um sich seine Meinung bilden zu können; alles weitere entwickelt sich hier zu einem abwegigen Schmierentheater.

Übrigens, ich würde mich auch nicht mit "tauss" treffen wollen, gar nicht.

Lieber Herr Zimmermann, mich

Lieber Herr Zimmermann,

mich würde dann doch mal interessieren, wo Sie den Zusammenhang zwischen dem Diskussionsstil und der vertretenen Meinung sehen. Ich sehe da nämlich keinen, Sie Ihrer Begründung nach schon.

Den Verweis auf die Leser finde ich persönlich etwas problematisch, da wir noch nicht die Position von Herrn Tauss zu Ihren Äußerungen gelesen haben - die Meinungsbildung ist also noch nicht abgeschlossen.

Nebenbei bemerkt:
"[Zitat aus dem Artikel] Eine Diskussion auf solchem Niveau bin ich nicht gewohnt , [...] wegen mangelnder Einsichtsfähigkeit sowie niedriger Toleranzschwelle keine Diskussionen führen sollte"
Ich finde Ihr Verhalten in diesem Fall nicht korrekt. Wenn man einen anderen nicht überzeugen kann, kann man ihn auch schlicht und einfach ignorieren. Mit den gleichen Mitteln zurückzuschlagen sollte eigentlich unter ihrer Würde sein.
Weiterhin beschweren sie sich öfters, dass Ihnen Sebastian etwas unterstellen will. Dürfte ich sie freundlich darauf hinweisen, dass sie Sebastian auch so manches unterstellt haben und dabei mit dem Diskussionsstil durchaus auch in die Richtung geraten, die sie "Tauss Anhängern" vorwerfen? Sie sind schnell dabei, anderen etwas zu unterstellen und sie persönlich anzugreifen, zumindest habe ich diesen Eindruck. Lesen Sie Ihre Kommentare mit diesem Gedanken ruhig noch einmal, dann teilen sie mir bitte Ihre Schlussfolgerung mit.

btw. " Eine Diskussion auf solchem Niveau bin ich nicht gewohnt" ... dann haben Sie sich in relativ kurzer Zeit gut angepasst

Sebastian

Lesen Sie den Kommentar über dem Ihrigen und schweigen Sie endlich.

Fall Tauss

Ich glaube, die Eiferer um Herrn Z. haben sich dergestalt entlarvt, dass die Diskussion in der Tat beendet werden kann. Allen, die sich mit meinem Fall sachlich auseinandersetzen wollen, biete ich natürlich jederzeit an, für weitere (gerne kritische) Rückfragen zur Verfügung zu stehen. Ansonsten habe ich fast alles auf meinem Blog geschrieben und ich bleibe ich dabei: Ich habe Fehler gemacht, aber zu keinem Zeitpunkt ein sexuelles Interesse an Kindern oder gar an derem Missbrauch gehabt. Und ich bliebe auch dabei, dass ein Bundestagsabgeordneter auch Möglichkeiten haben muss, zu anderen Mitteln zu greifen, wenn seitens der Exekutive gerade auf einem so sensiblem Feld wie der Pornografie mit Kindern getrickst und getäuscht wird. Genau dieser Aspekt wird von meinen Gegnern (leider) bewusst ausgeblendet.

Das klingt schon ganz anders...

...als Ihre Behauptung, das Gericht habe kein sexuelles Interesse festgestellt. In der Tat kann man über diese in Ihrem obigen Kommentar dargestellten persönlichen Ansichten diskutieren, weil es hier lediglich um Ihre Glaubwürdigkeit geht, und da kommt es halt auf die besonderen anderen Umstände und auf Ihre persönliche Überzeugungskraft an, die Sie ja zu besitzen scheinen, wie man am "Fankreis" möchte ich fast sagen, feststellen kann. Daß Sie in der Euphorie, weil für das Gericht Ihre sexuellen Präferenzen nicht von Bedeutung waren, über das Ziel hinausgeschossen sind mit der Bemerkung, das Gericht habe kein sexuelles Interesse festgestellt (hat es auch nicht, weder pro noch kontra, da für die Tatbestandsverwirlichung nicht relevant), und Sie deshalb exculpiert sind, ist verständlich. Was nicht verständlich ist, ist der Fanatismus, den manche aus Ihrem "Fankreis" an den Tag legen, um gerade diese falsche Tatsache, das Gericht habe Sie expressis verbis vom Vorwurf freigesprochen, zu verteidigen - solches fällt letztendlich auf Sie zurück - ein bißchen Distanz zu Leuten wie "Jan Dark" u.a. täte wahrscheinlich gut.

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