Nachtrag zu Guttenberg

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Bundeswehrreform ebenfalls Blendwerk?
Donnerstag, 3. März 2011 - 13:51

Heute war in den BNN unter der Rubrik "Kommentare" und mit der Überschrift "Glamour war gestern" folgendes zu lesen: "Guttenbergs pathetische Ankündigung, ein >weitgehend bestelltes Haus zu hinterlassen<, ist eine hohle Phrase, durch die Wirklichkeit nicht gedeckt. Guttenberg hinterläßt seinem Nachfolger eine Großbaustelle, einen Berg von ungelösten Problemen, die...."
Dies ist eine Feststellung, welche die "Gewerkschaft" der Bundeswehr, der Bundeswehrverband, in ähnlicher Form, zwar milder ausgedrückt, schon zu früheren Zeitpunkten veröffentlicht hat. Auch andere Medien als die BNN besinnen sich jetzt auf die "Qualität" der Guttenberg'schen Arbeit in ähnlicher Form wie die BNN. Ich frage mich, warum erst jetzt? Hätte man diesem Minister alles abgenommen, wenn er nicht zu Fall gekommen wäre? Man muß sich wirklich fragen, was der Mann denn bisher geleistet hat, außer sich selbst in Szene zu setzen.

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Kommentare

Vorgestern Minister der

Vorgestern Minister der (BILD)-Herzen, gestern bestelltes Haus hinterlassen und heute Großbaustelle für de Maiziere. Vielleicht musste er stolpern, um wieder seriöse Arbeit statt Glamour zu produzieren. Cui bono, Frau Merkel und Herr Seehofer?

Der durch Medien verstellte Blick

Wie Bilder die Urteilskraft lenken.
"Widerspricht Guttenbergs Rücktritt dem Willen des Volkes? Die Umfragen fallen extrem unterschiedlich aus - je nachdem, ob Internet-User, Zeitungsleser oder TV-Zuschauer abstimmen. Forscher vermuten: Bei Guttenberg wirken Bilder besonders stark auf das Urteilsvermögen der Befragten."

hier geht es weiter:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/0,1518,748716,00.html

Guttenberg ud kein Ende

Von vielen schon gefragt, von keinem bisher beantwortet. Was genau großartiges hat Herr zu Guttenberg in seinen beiden Ministerämtern denn geleistet?

Das eitle Blendwerk des abgestürzten Aufsteigers...

... müssten gerade Bruchsaler  leichter wahrgenommen haben, als die übrigen Bundesbürger, wenn sie denn nicht mehr so ganz jung und nicht so ganz vergesslich sind.

Denn eigentlich unvergesslich ist eine Figur der Bruchsaler Zeitgeschichte:; „Dr.“ Wolfgang Bieger (SPD).

Der Mann beschleunigte seinen politischen Aufstieg, der mit einem einfachen Landtagswahlplakat „Wolfgang Bieger“ seinen ersten Höhepunkt erfuhr, durch den rapiden Erwerb eines Doktor-Titels, zu dem Behufe, diesen auf einem Bundestagswahl-Plakat mit der Aufschrift „Dr. Wolfgang Bieger“ zu verwerten.

Den Fall verzeichneten die Annalen just in dem Jahr, in dem der Vor-OB ins Amte strebte.

Auch rhetorisch war der Mann auf der Höhe, was die Führung des Titels ungemein erleichterte. Nun gelang der Titel über Nacht, was manche – wie den Kommentator – doch misstrauisch machte. Fragen nach dem wertvollen Werk wurden nicht beantwortet – das besorgten Parteifreunde, die folgerichtig meinten, wer nach dem Werke fragte, „besorge das Geschäft des politischen Gegners“. Die Fragen wurde durch Recherchen ersetzt und führten dazu, dass bereits gedruckte Bundestagsplakate rechtzeitig den Weg ins Altpapier fanden... Denn der Mann war nicht einmal zum Plagiat imstande..

Aber auch ein Parteifremder sonnte sich im trügerischen Glanze des Aufsteigers.

Dem aufstrebenden Jungpolitiker widerfuhr die Ehre, dass der angehende OB-Kandidat Bernd Doll im Schuhhaus Berg Brautschuhe für die angehende Gattin des SPD-Mannes – natürlich unter Anwesenheit der Presse -  auszusuchen sich nicht entblödete. Zweck: Aufstieg für Beide. (wer erinnert den Vorgang noch präziser?)

Der so geehrte Promovend und avisierte Bruchsaler Bürgermeister (!) zeigte sich dankbar und geschmeichelt. Zwecks Erleichterung des Parallel-Aufstiegs suchte er die Ängste des OB-Aspiranten vor Gegenkandidaten durch aktive Verhinderungspolitik zu besänftigen, was zwar nicht gelang und ihn den Lohn der Tat kostete.

Es sei angemerkt, dass der falsche Doktor den Wiedereinstieg in die Politik nicht schaffte. Damals.

 

Ich verweise auf....

meinen Kommentar vom 25. Februar:

BRUCHSALER DOTTORES...
Auch in Bruchsal gab es einmal, soweit ich mich erinnere, einen SPD Politiker namens B., der sich eines Tages Dr. B. nannte und, nachdem herauskam, daß dieses gefaked war, anstandshalber spurlos verschwand. Ein bißchen Scham und Anstand täte Guttenberg sicherlich auch gutt.... spurlos verschwinden müßte er aber nicht, es würde genügen, er verschwände ganz einfach.

Verfasst von Waldemar.Z am 25. Februar 2011 - 20:45

War "Dr. Bieger" damals nicht ein "Shooting Star" der Bruchsaler SPD? Auf jeden Fall versuchte er, ein großes Rad zu drehen, und nicht wenige drehten mit...Er soll dann später als Vertreter einer französischen Mineralwasserfirma vom Elsass aus gearbeitet und bei der Wende noch was versucht haben.

Das triffts..

Deutschland sucht den Superstar - Böld hilft

Nockherberg 2011

Alptraum

Herr Hein - bei allem Respekt - so etwas vor dem Frühstück, das verbitte ich mir!
Ich habe schon Angst vor meinen BNN!!

Dies wäre aber doch angemessen, oder?a2cb9

Das ist Gutt so

Foto des Herr Biegert

können Sie ein Foto des Dr. Biegert zeigen ich glaube Ihn zu kennen.

Bieger - nicht Biegert...

... hieß der Knabe...

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