Mittwochsrätsel - Auflösung

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Bullshit-Bingo
Mittwoch, 18. April 2012 - 12:39
04_18_2012

Diesmal geht's mal wieder um eine Sache, die auf bruchsal.org Gegenstand war. Und weil das zu einfach wäre, will ich auch noch näheres zur verwendeten Verschlüsselungsvariante wissen. Keinen "Namen", sondern wie's funktioniert.

Zu gewinnen gibt's diesmal einen Ausflug mit der OBine zum Katzenstreicheln im Bruchsaler Tierheim, mit Aussuchen eines ausgesetzten Hundles, für das dann die Stadt ein Jahr lang die Hundesteuer erlässt.

Ne, war'n Spaß. :-P

Ich bin dran, was anderes an Land zu ziehen - wird aber noch nicht verraten.

Einstweilen erwarte ich Lösungen wie gehabt bis nächsten MIttwoch, 18:00 Uhr an raetsel [at] bruchsal [dot] org und wünsche wie gehabt

Viel Spaß und Gutes Gelingen!

Nachtrag:

Gute Nachrichten - es hat geklappt: Als Preis kann ich ein Jahresabo des "Denksel" von www.crocopuzzle.de zur Verfügung stellen. Es lohnt sich also diesmal wirklich, mitzumachen.

Voraussetzung ist allerdings, dass mir die Einsender gestatten, ihre Mailadressen - bzw. ausschließlich die des dann wirklich gezogenen Gewinners - an die Spender weiterzuleiten, damit der Preis direkt von dort übersandt werden wird.

Beruhigungshinweis des Datenschutzbeauftragten (das bin ich): Die Crocos werden die Mailadresse ausschließlich zur Erfüllung der hier gemachten Gewinnzusage nutzen, eine weitere Nutzung darüber hinaus oder aber auch eine Weitergabe der Daten wird nicht erfolgen. Nach Übersendung des Preises werden die Daten gelöscht werden.


Auflösung:

04_18_2012 L

Trotz des schönen Preises - der dann eine Zweitverwendung im aktuellen Mittwochsrätsel fand - gab es keine Einsendungen. Nun, ich gebe zu, die Verschlüsselung war wohl - jedenfalls ohne näheren Hinweis - eine der härteren Nüsse in dieser Reihe.

Chiffriert war die Überschrift oben ersichtlichen Beitrags, der ja auch hier auf der Plattform für etwas "Furore" gesorgt hat. Und weil auch ich angesichts dieser Ausnahmeleistung unseres Lokalredakteurs nahe dran war, vom Glauben abzufallen - was lag näher, als hier eine sogenannte "Nihilisten-Substitution" zum Einsatz zu bringen, die Ähnlichkeiten hat mit der "unbreakable" Chiffre nach Herrn Viginère, aber lange nicht so bekannt ist.

In dürren Worten beschrieben funktioniert die Verschlüsselung so, dass die Buchstaben (mit I=J) in ein 5x5-Gitter eingetragen werden, dessen Zeilen und Spalten mit 1-5 nummeriert sind. Dies kann direkt geschehen oder aber unter Verwendung eines ersten Schlüsselworts, als das sich hier natürlich der Name des Verfassers angeboten hat. Die Kombination aus Zeilen- und Spaltennummer tritt an die Stelle des Buchstabens - vgl. nachstehendes Muster.

Sodann kommt ein zweites Schlüsselwort - vorliegend "Pirat" zum Einsatz, dessen Buchstaben zunächst wie oben beschrieben verziffert werden. Schließlich werden die Schlüsselwort-Zahlen (zyklisch) zu den Klartext-Zahlen addiert. So entsteht - in Form von jeweils zweistelligen Zahlen - der Geheimtext.

Nihilist


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Kommentare

Von hinten durch die Brust ins Auge

sagt man in einer Umschreibung für eine Herangehensweise, die sehr umständlich und verwirrend wirkt und nur über skurile Umwege zu Ziel führt.

Zwei Dinge: Es stimmt nicht, dass es keine Einsendung gab, es gab nur keine richtige Einsendung :-P und es war wohl auch keine Lösung erwartet worden. Denn wer sollte über zwei Verschlüsselungen mit zwei Passworten und einer beliebigen Matrix die Lösung finden?

Wenn die Schwierigkeiten zu groß werden wird der ergebnislose Versuch potentielle Rater abschrecken.

Abbitte

Lieber Filou,

ich verstehe Ihren Kommentar als Ausdruck der Verärgerung und möchte ganz kurz darauf eingehen.

Zunächst: Ja, es ist richtig, dass die Behauptung "es habe keine Einsendungen gegeben", falsch ist - richtig wäre gewesen zu sagen, es habe keine Lösungsvorschläge gegeben.

Dann aber: Nein. Ihre Vermutung ist nicht richtig, dass "gar keine Lösung erwartet" worden sei. Dass ich mich in der Schwierigkeit etwas verschätzt habe, habe ich ja bereits eingeräumt; keineswegs aber wollte ich Sie oder andere Leser mit einem "unlösbaren" Rätsel verhöhnen. Wenn dieser Eindruck enstanden sein sollte, entschuldige ich mir hierfür bei Ihnen und allen anderen vielleicht Betroffenen.

Ich hatte - ohne dass dies eine Rechtfertigung werden soll - damit gerechnet, dass der Umstand, dass das Chiffrat aus Zahlen - dazu noch was für Zahlen - besteht, einen Hinweis darstellt und man durch ein wenig Probieren mit der Vermutung "Nihilistensubstitution" auf die aus meiner Sicht denkbar naheliegendsten Schlüsselwörter kommt - immer vorausgesetzt freilich, dem liegt die Unterstellung zugrunde, dass ich LÖSBARE Rätsel stellen möchte - ich möchte ja mich auch noch nächste Woche über Einsendungen freuen.

Falls ich also ein Missverständnis erzeugt haben sollte, dann tut mir dies Leid.

Ich möchte versuchen, mich mit der Genuugtung an Sie und ggf. andere Teilnehmer zu revanchieren, dass ich der - derinitiv lösbaren-  Anlage um's Verrecken nicht auf die Spur komme. Ich habe zwar die eine oder andere Idee, übersehe aber offenbar etwas Relevantes - und wahrscheinlich Hochbanales.

Logelei
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