Mit den Ferien kommt die Kündigung
2.500 Lehrerinnen und Lehrer arbeitslos in den Sommerferien
Freitag, 30. Juli 2010 - 17:59
Raus aus der Schule, rein in die Arbeitslosigkeit: Rund 2500 Lehrerinnen und Lehrer mit befristeten Verträgen müssen sich in Baden-Württemberg zu Beginn der Sommerferien mit teils weitreichenden Konsequenzen arbeitslos melden, um sich im neuen Schuljahr wieder anstellen lassen. Grund dafür sind Sparmaßnahmen des Landes, das so mindestens ein Monatsgehalt je Lehrkraft einspart. Hintergrund: Lehrergehälter zahlt das Land, Arbeitslosengeld dagegen der Bund. Jeder Cent werde eben in den Unterricht gesteckt, so der Kommentar von Kultusministerin Marion Schick.
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Kommentare
Wie immer... Keine Begründung
Wie immer...
Keine Begründung ist so schäbig, dass man sie nicht gebrauchen könnte.
Und wenn die "freie" Wirtschaft ähnliches macht, dann sind die gleichen Leute die solche Aussagen jetzt von sich geben, an vorderster Front dabei gegen so eine "Unverschämtheit" Sturm zu laufen.
Da diese Lehrer nicht mal ein volles Jahr gearbeitet haben, bekommen sie unter Umständen nicht mal Arbeitslosengeld, sonder direkt Harz IV.
Dazu kommt, das ja, zumindest Angeblich, in den Sommerferien die Lehrer den Unterricht für die Zeit danach vorbereiten sollen.
Harzen und so weiter
Zusätzlich darf man darauf hinweisen, dass die Betroffenen von den Jobcentern Einladungen zu "Qualifikationskursen" in eben dieser "Ferienzeit" erhielten - obgleich sie die Zusage der Weiterbeschäftigung ab Unterrichtsbeginn im kommenden Schuljahr hatten. So viel zur derzeitigen Stuttgarter Bildungspolitik.