Mehr Kundenfreundlichkeit durch Zentralisierung von Dienststellen in Bruchsal

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Kreistag stimmte Eckpunkten für Neukonzeption zu
Freitag, 20. Juli 2012 - 12:02

Kreis Karlsruhe. In Bruchsal gibt es mehrere Dienststellen des Landratsamtes, die an verschiedenen Orten in der Stadt angesiedelt sind. Auch die Gemeinsame Einrichtung des Landkreises und der Agentur für Arbeit, das sogenannte Jobcenter, ist an zwei Standorten untergebracht. Hinzu kommt, dass in der derzeitigen Außenstelle Orbinstraße 24 umfassende Umbau- und Sanierungsarbeiten in Millionenhöhe anstehen. Dies hat den Landkreis veranlasst, darüber nachzudenken, ob durch einen Umzug in andere Räumlichkeiten und eine Zusammenlegung von Dienststellen Vorteile erzielt werden können – in organisatorischer und finanzieller Hinsicht, aber insbesondere auch für die Kundinnen und Kunden.

Das Projekt „Bahnstadt“ der Stadt Bruchsal eröffnet diesbezüglich völlig neue Möglichkeiten: In zentraler Lage und mit bester Anbindung an den öffentlichen Personennahverkehr soll auf dem Areal rund um den Bahnhof ein neues Quartier entstehen, mit Zentren für Einkauf, Dienstleistungen und Wohnen. Der Kreistag kann es sich sehr gut vorstellen, das Jobcenter, die Bußgeldstelle und das Gesundheitsamt in das Gebiet westlich der Bahngleise zu verlagern, zumal das Landwirtschaftsamt und das Forstamt, die bereits in einem funktionalen Gebäude südlich des Messplatzes untergebracht sind, sich dann in unmittelbarer Nähe befinden würden und damit alle Dienststellen des Landratsamtes in diesem Gebiet konzentriert wären. Seine Zustimmung zu entsprechenden Eckpunkten verknüpfte der Kreistag allerdings mit der Erfordernis einer adäquaten Nachnutzung des Gebäudes in der Orbinstraße 24, wo er auf die Unterstützung der Stadt Bruchsal baut sowie der zeitnahen Anbindung des Gebietes „Bahnstadt West“ mit einer Fußgängerverbindung an die Innenstadt.

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Kommentare

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Umzugspläne des LRA noch in feuchten Tüchern

"Seine Zustimmung zu entsprechenden Eckpunkten verknüpfte der Kreistag allerdings mit der Erfordernis einer adäquaten Nachnutzung des Gebäudes in der Orbinstraße 24, wo er auf die Unterstützung der Stadt Bruchsal baut..."

Richtig! Der Kreistag und die dort vertretenen Bruchsaler Vertreter sollten sogar anmahnen, dass nicht nur für das Gebäude, sondern für das erweiterte, recht unansehnliche Gesamtareal, ein schlüssiges Entwicklungs/Nutzungskonzept erstellt wird. Einige Ideen gibt es ja auch im GR, wenngleich es sich eben nur um Gedankenspiele handelt. Dabei kann es nicht bleiben.

Denn ein einfacher Abzug des LRA aus dem Areal Orbinstrasse, das jahrzehntelang Spielball mehrerer, unverwirklichter Ideen war und wo einzelne Gebäude ad hoc auch mal schnell als Spätaussiedleraufnahme-Notnagel dienten, um danach wieder ein mehr als tristes Dasein zu fristen, wäre gleichbedeutend mit dem weiteren, städtebaulichen Niedergang dieses zentral gelegenen Quartierteils.

Ein stimmiges Gesamtkonzept der Weiterentwicklung -  der Keistag verwendet das zutreffende Wort "ADÄQUAT" - wäre hingegen ein Gewinn für die Stadt!

Dies sollte wohl in Zusammenarbeit aller Partner (Verwaltung Bruchsal, GR, LRA), sowie ggf. gemeinsam mit privaten Investoren, machbar sein!


Wie ist das zu verstehen?

Ein Gebäude, heruntergewirtschaftet, so dass Sanierungsarbeiten in Millionenhöhe entstehen? Und in dem Gebäude hätten alle Ableger des LRA Khe. nicht genügend Platz? Verwaltungsapparat zu groß? Nein? Na denn, schnell umziehen, das Geld liegt ja bekanntlich auf der Straße.

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