Lösung für Kaufhaus Schneider steht bevor

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Modehaus Jost (Grünstadt) vor der Anmietung der Immobilie
Mittwoch, 16. Juni 2010 - 19:47

OB Petzold-Schick: „Aufbruchsignal für die Innenstadt!"

Stadt will Sanierungsgebiet auf Schneider-Areal erweitern

Bruchsal (pa). Für das seit nunmehr über ein Jahr leerstehende ehemalige Kaufhaus Schneider zeichnet sich eine Lösung ab. In der jüngsten Sitzung des Verwaltungs- und Finanzausschusses der Stadt Bruchsal stellte Oberbürgermeisterin Cornelia Petzold-Schick den aktuellen Sachstand vor.

Die Verhandlungen zwischen der Schneider Grundstücksgesellschaft sowie der Firma „Mode Jost" (Grünstadt) sind nun kurz vor Vertragsabschluss. „Die Wiedereröffnung eines großen Modekaufhauses an zentraler Stelle ist ein Aufbruchsignal für die Bruchsaler Innenstadt", so Petzold-Schick in einer ersten Stellungnahme.

Steffen Jost, geschäftsführender Gesellschafter des Pfälzer Modehauses, erläuterte dem Gremium sein Konzept für den Standort Bruchsal. In Anbetracht der Größe des Kaufhauses wird hier das gesamte Sortiment, das eine Vielzahl bekannter Marken aufweist, auf über 4.000 qm angeboten werden. Als möglichen Eröffnungstermin nannte Jost Frühjahr 2011.

Bis dahin muss die Immobilie in der Innen- sowie Außengestaltung auf den neuesten Stand gebracht werden. Zu diesem Zweck werden umfangreiche Sanierungsmaßnahmen ebenso erforderlich wie eine neue Außenfassade. An dieser Maßnahme wird sich auch die Stadt Bruchsal mit einem Beitrag aus dem Sanierungsprogramm beteiligen.

Aus diesem Grund empfiehlt der Ausschuss einstimmig dem Gemeinderat, in der kommenden Woche das Sanierungsgebiet „Durlacher-/Prinz-Wilhelm-Straße" um das Schneider-Areal zu erweitern. Aus dem bestehenden Förderrahmen können dann förderfähige Maßnahmen im Zuge der Sanierung unterstützt werden.

Oberbürgermeisterin Petzold-Schick betonte, dass bei der Gestaltung der Außenfassade die Stadt Einfluss nehmen wird: „Dieses Kaufhaus im Herzen Bruchsals muss Visitenkarte und Eingangstor zur Einkaufsstadt sein." Mit der Eröffnung des SEPA-Projekts im November diesen Jahres sowie dem neuen Modehaus am Schönborn-Platz sei Bruchsal dann gut aufgestellt.

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Kommentare

Ein Vollsortimenter ist das aber nicht

 

Ich bin froh, dass sich etwas tut in Sachen "Schneider". Aber noch ein Klamottenladen?

Wen lockt man damit hinter´m Ofen hervor? Den C&A haben wir schon, der H&M soll kommen, es gibt Dutzende kleinerer Läden und nun auch noch einen Jost?

Was ist aus der m.E. richtigen Überzeugung geworden, man brauche in der Innenstadt einen Vollsortimenter?

Muss man weiterhin für eine CD, für Büromaterial uvm. auf die "grüne Wiese" fahren, Hauptsache, man bekommt in der Stadtmitte an 20 Plätzen Unterhosen?

ein Vollsortimenter war

ein Vollsortimenter war Jahrzehnte da. Aber wo waren die Kunden? Übrigens kann man Jost nicht mit C & A, H + M oder Ernestie family vergleichen.

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