Jusos Bruchsal nehmen Spielplätze unter die Lupe
Insgesamt 22 Spielplätze in Kernstadt und Ortsteilen bewertet / Bericht steht als Download zur Verfügung
Sonntag, 1. August 2010 - 1:54
Schon etwas länger ist es her, doch auf Anregung von "Bruchsal.org" stellen die Jusos Bruchsal diesen Bericht sehr gerne online.
Bei strahlendem Sonnenschein begingen die Jusos Bruchsal am 26. Juni 2010 22 Kinderspielplätze in Bruchsal samt Ortsteilen, mit dem Ziel, einen Überblick über die Anlagen zu erhalten.
An den einzelnen Stationen in Heidelsheim, Helmsheim, Ober- und Untergrombach sowie Büchenau und Bruchsal wurden sie von den örtlichen SPD-Mandatsträgern und Ortsvereinsvertretern empfangen. An dieser Stelle bedanken sich die Jusos nochmal für die vielen Anregungen und interessanten Diskussionen.
Die Spielplätze sind allgemein in einem guten Zustand. Doch auch traurige Ausnahmen mussten zur Kenntnis genommen werden.
Auffällig ist, dass es immer noch zu wenigen Angebote gibt, die sich direkt an die Jugendlichen außerhalb des Spielplatzalters richten. Aus diesem Grunde begrüßen es die Jusos ausdrücklich, dass das Eisweiherareal umgebaut wird und in Untergrombach ein Jugendhaus entsteht.
Die gewonnenen Erkenntnisse sind in einem Bericht dokumentiert. Er steht nachfolgend als Download zur freien Verfügung. Wie immer freuen sich die Jusos über Rückmeldung, der auch auf der Juso-Homepage gegeben werden kann.
Der Bericht als PDF:
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Kommentare
Spielplatz Kantstraße in helmsheim
Ja, wo waren die jetzigen "Begutachter" als der Spielplatz überwiegend in Eigenleistung frisch angelegt wurde? Wo kamen die die ausreichenden Sitzgelegenheiten damals her? Es ist ein Leichtes, getane ehrenamtliche Arbeitsleistung hinterher zu "bewerten". Wertvoller wäre der Einsatz vor der Erneuerung des Platzes gewesen.
Herzliche Grüsse
J.G.
Ich verstehe diesen Kommentar nicht
Was ist dagegen einzuwenden, wenn junge Menschen in ihrer Freizeit alle Spielplätze in Bruchsal abfahren, um auf positive und negative Aspekte aufmerksam zu machen? Es ist ja wohl nicht die vorrangige Aufgabe einer politischen Jugendorganisation handwerkliche "Arbeitsleistungen" zu erbringen, sondern sich in der Kommunalpolitik zu engagieren. Leider gibt es von solchen Menschen in Bruchsal (und in Helmsheim) viel zu wenige, sonst hätten wir in den letzten Jahrzehnten noch viel mehr aus unserer Stadt machen können. Ich finde diesen Einsatz jedenfalls sehr wertvoll und jede Kritik daran unangemessen und kontraproduktiv...
Ansichtssache
Man kann hingehen und die "Schäden" begutachten oder etwas gegen die "Schäden" tun.
Man kann sich hinstellen und darüber aufregen, was einem nicht gefällt, oder hingegen und die Missstände beseitigen. Das man es erst mal gesehen haben muss um was dagegen tun zu können ist eine Sache. Daraus dann einen Bericht zu machen ebenso.
Nur.. was "nutzt" dieser "Bericht"? Den davon Betroffenen muss man es nicht aufzeigen, die haben es schon vorher gesehen.
Außer das man sich jetzt hinstellt und sagt:"Da muss man was tun..." tut sich nix.
Wie wäre es damit: Die Jusos gründen eine Gruppe, die sich darum kümmert, die Mängel zu beseitigen, in dem sie freiwillige Helfer sucht, Sponsoren finden usw. statt einfach nur die Wunden zu bestaunen und "Sanitäter" zu rufen?
Was kommt wohl mehr an: "He! Unsere Spielplätze sind schei..." oder "He, Leute! Wir haben uns darum gekümmert, das unsere Spielplätze nicht mehr schei... sind!"
Das schließt sich ja nicht aus
Aber ich bleibe bei meiner Meinung, dass ich freiwilliges ehrenamtliches Engagement grundsätzlich einmal nicht kritikwürdig finde und es meiner Ansicht nach nicht die vorrangige Aufgabe von Mitgliedern politischer Parteien ist durch eigene Arbeitleistung quasi als Handwerker tätig zu werden, sondern auf Probleme aufmerksam zu machen und zu versuchen politische Mehrheiten für sinnvolle Projekte zu gewinnen (es ist ja schließlich immer noch vorrangig die Aufgabe der Stadt eine vernünftige Infrastruktur zu gewährleisten).
Ehrenamt?
Nun ja, man kann politische Arbeit auch als Ehrenamt ansehen.
Wobei hier wohl mehr die politischen Interessen den überwiegenden Faktor ausmachen dürften.
Für mich war der Beitrag dazu auch weniger Kritik an dem was da getan wurde von Seiten der Juso's, als eine Kritik daran, dass man erst aufgetaucht ist, nachdem Andere zuvor, ebenfalls "ehrenamtlich", die gröbsten Schäden beseitigt hatten um dann deren Arbeit zu "kritisieren".
Es wurde doch gerade nicht kritisiert
Soweit ich den Bericht überflogen habe, ist die Bilanz doch gerade positiv ("Die Spielplätze sind allgemein in einem guten Zustand") und wenn etwas kritisiert wurde, dann nicht engagierte Bürger die Eigeninitiative was für die Spielplätze geleistet haben, sondern die Stadt die ihren Pflichten nicht nachgekommen ist. Im Übrigen blieb es dann nicht bei der üblichen "Brusler Meckelei", sondern war konstruktive, hilfreiche Kritik für die Verantwortlichen. Hmm, umso länger ich mich mit dem Bericht beschäftigte, umso begeisterter bin ich davon :-).