Ein Jahr Bundesfreiwilligendienst
Bruchsal (pa) | Der Bundesfreiwilligendienst konnte am 1. Juli 2012 sein einjähriges Bestehen feiern. In einem Pilotprojekt durften bei der Stadt Bruchsal zwei Freiwillige in ehrenamtlicher Tätigkeit Erfahrungen in den Bereichen Bürgerschaftliches Engagement, Kultur und Schule sammeln. Ihr Dienst endet am 31. Juli 2012. Die Stadt Bruchsal bedankt sich bei Nathalie Günter und Lukas Andreatta für die tatkräftige Unterstützung. Als Anerkennung für Ihr Engagement erhalten beide ein qualifiziertes Zeugnis, das für weitere Bewerbungsverfahren unter anderem auch in Zulassungsverfahren an Hochschulen von Vorteil sein kann.
Ihre persönlichen Eindrücke haben die Freiwilligen in einem Statement niedergeschrieben.
Lukas Andreatta war im Schulsekretariat des Justus-Knecht-Gymnasiums eingesetzt.
Schule mal ganz anders
Der Bundesfrei-willigendienst – die Chance für jeden, sich in den sozialen Alltag zu integrieren. Über die Stadtverwaltung Bruchsal bin ich so in ein Schulsekretariat gekommen und hatte dort die Gelegenheit, den Schulalltag aus einer ganz anderen Perspektive zu erleben. Einmal in die Schule gehen, ohne lernen zu müssen, der Traum eines jungen Menschen. Doch was wirklich dahinter steckt wird oftmals unterschätzt. Denn was für eine Menge Arbeit hinter Abitur-prüfungen, Schüleraufnahme und der Schülerbeförderung steckt ist sehr vielen gar nicht bekannt. Auch Organisationen, Finanzverwaltung und viele andere Tätigkeiten gehören zu diesem Beruf. Ich hatte die Gelegenheit, das nun selbst einmal zu erleben und gleichzeitig noch etwas Gutes zu tun, denn die Betreuung der Schüler wird hier sehr groß geschrieben. Egal, ob es um Kopien oder die Betreuung von verletzten Schülern geht, oder ob es einem Kind einfach nur nicht gut geht. Der BFD ist auf alle Fälle eine sehr gute Möglichkeit, sich im sozialen Bereich zu engagieren und etwas für andere Menschen zu tun, nicht nur in der Schule. Man bekommt neue Erkenntnisse für die Zukunft, macht Andere glücklich und leistet seinen eigenen Beitrag zum sozialen Umgang. Und das macht den BFD sehr empfehlenswert. Und mit der Stadt Bruchsal hat man einen optimalen Partner, denn außer Schulen gibt es hier noch viele weitere Stellen.
Lukas Andreatta
Nathalie Günter erbrachte ihren Freiwilligendienst im Hauptamt.
Bundesfreiwilligendienst im Rathaus Bruchsal – eine gute Entscheidung
Abwechslung spielte während meiner Zeit im Rathaus eine große Rolle. Vor allem, da ich in komplett unter-schiedlichen Abtei-lungen eingesetzt war. Zum einen in der Kulturabteilung und zum anderen in den Bereichen Lokale Agenda, Bürgerschaftliches Engage- ment, sowie im Mach-mit-Büro. Die Erfahrungen, die ich in einem halben Jahr bei der Stadt Bruchsal gesammelt habe, waren sehr hilfreich, um mein künftiges Metier kennen zu lernen, da ich ab Oktober dual Event-management studiere. Es ist beeindruckend zu sehen, wie sich ein Projekt entwickelt, ausgeführt wird und beim jeweiligen Publikum ankommt. Ich war bei sämtlichen Veranstaltungen von Anfang an beteiligt und konnte dadurch, wie zum Beispiel beim Bürgerempfang, meinen eigenen großen Beitrag zur Veranstaltung leisten und vor Ort das Resultat sehen: wenn das Programm läuft und man selbst merkt, wie es wirkt und einem bewusst wird, dass sich die Mühe und der Aufwand gelohnt haben. Zurückblickend kann ich sagen, dass mich meine Arbeit persönlich weitergebracht hat und ganz neue Erfahrungen gemacht wurden. Ich werde mich mit Freuden an meine Zeit im Rathaus Bruchsal zurückerinnern.
Nathalie Günter
Aufgrund der positiven Erfahrungen mit dem Bundesfreiwilligendienst wird die Stadt Bruchsal ab September 2012 insgesamt fünf Freiwillige für ein Jahr beschäftigen. Die Stellen sind bereits vergeben. Bewerbungen für September 2013 können gerichtet werden an: Stadtverwaltung Bruchsal, Personal- und Organisationsamt, Kaiserstraße 66, 76646 Bruchsal, oder per E-Mail an: poa [at] bruchsal [dot] de.
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Kommentare
Merkt es denn keiner,
wenn Bildunterschriften völlig falsch sind? Oder liest es keiner von der Pressestelle der Stadt Bruchsal? Nach 3 Tagen sollte es doch einmal auffallen, oder?
Na, geht doch! Jetzt sind die Bildunterschriften richtig.
Bildunterschriften
Die Bildunterschrift wäre schon in Ordnung gewesen, wenn bruchsal.org die Bilder nicht zerrissen hätte. Für die Umsetzung von Pressetexten in den Medien ist die städtische Pressestelle sicher nicht verantwortlich.