Ich bin ein Dieb!

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Brusella outet sich auf Bruchsal-Neu
Freitag, 19. Februar 2010 - 14:31

 

Dieb

 

Ein Dieb macht sich Gedanken über sein Tun und das Tun anderer und die deutsche Gesetzgebung sowie über große Vermögen und die Möglichkeiten der Straffreiheit. Hier der Link:

ICH BIN EIN DIEB

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Kommentare

meine Erklärung für" ich bin ein Dieb"

Ich glaube ein Jurist könnte das sehr wohl erklären und nach meinem Verständnis gibt es hier zwei riesengroße Unterschiede: Auf der einen Seite werden wir alle, also der Staat, betrogen und dieser kann entsprechend reagieren und auf der anderen Seite sind es Privatpersonen, Geschäftsformen, also nicht die Allgemeinheit.

Vielleicht klärt uns ja mal jemand auf. An Oswald Kolle denke ich nun weniger.

reinhard spiegler

 

 

Reaktionen des Staates

Der Staat reagiert in beiden Fällen - allerdings höchst unterschiedlich.
Denn der bestohlene Einzelhändler bedient sich auch des Staates - der Polizei und der Gerichte.
Aus dem Zeitalter der Selbstjustiz sind wir ja 'raus.

DAS ist es also nicht.

Es ist, ganz einfach, eine unterschiedliche Reaktion des Staates auf zwei vielleicht gar nicht so unterschiedliche Deliktsformen (die es, wie heute hörte seit 140 Jahren geben soll).

Allerdings werden diese Delikte im Normalfalle von ganz unterschiedlichen Gesellschaftsschichten begangen - es wird doch nicht etwa daran liegen???

Ketzerei...

...ist es sicher nicht, was der Vor-Kommentator da geschrieben hat von wegen zwei Gesellschaftsschichten. Obwohl es wahrscheinlich manche so sehen werden.

Aber - um die müssen wir uns keine Sorgen machen. Wie man hört, steigt die Anzahl der "Selbstanzeigen" täglich weiter an.

Ladendiebe und sonstige Klain-Gauner haben diese Möglichkeit nicht...

Reaktionen des Staates u.s.w.

Die Reaktionen des Staates habe ich nicht angesprochen, denn wenn der Einzelhändler sich seiner (staatlicher) Gesetze bedient,  ist das ja O.K. In meiner Ausführung ist aber der Staat selber betrogen worden und das ist doch wohl ein Unterschied. Die grundsätzliche Debatte um "die Kleinen hängt man, die Großen läßt man laufen" war nicht meine Intention sondern nur der schlichte Hinweis auf die Äpfel und Birnen.

Vielleicht irre ich mich ja auch - soll vorkommen.

reinhard spiegler

 

 

Falsche Argumente!

In den Kommentaren und auch im Artikel selbst wird doch wieder nur Populismus betrieben mit dem Verweis auf "die da oben". Wir sollten bitte nicht vergessen, dass es sich bei denen, die ihr Geld vor dem Zugriff des Staates in Sicherheit bringen, um die Leistungsbringer und Leistungsträger unserer Gesellschaft handelt. Diesen Menschen verdankt unser Staat und damit wir sehr, sehr viel. Was hier praktiziert wird ist nichts anderes als Gegenwehr gegen die ungezügelte Gier eines Staates, der nichts anderes zu tun hat, als die zu alimentieren, die nichts anderes kennen als dem Staat, also uns, mit ihrem Nichtstun auf der Tasche zu liegen.

Also darf ich, wenn ich was

Also darf ich, wenn ich was für die Gesellschaft tue, diese auch bestehlen?

Seltsame Ansicht... mal davon ab, das diese "Leistungsträger" auch nix anderes machen als arbeiten, nur eben besser bezahlt, ist "Leistungsträger" kein Freibrief für Steuerhinterziehung.

Wenn diese "Leistungsträger" wirklich soooooo viel für unsere Gesellschaft tun, wieso bekommt es diese Gesellschaft dann einfach nicht mit? Ich gönne jedem das Geld, das er hat und verdient... nur, warum soll ich meine Steuern korrekt zahlen und damit anderen NICHT auf der Tasche liegen und die "Leistungsträger" dürfen sich davonschleichen? Wer viel hat, kann auch viel für die Gemeinschaft geben, von der er, genauso lebt und profitiert... oder woher stammt das Geld, das dieser "Leistungsträger" da zur Seite geschafft hat?

re: falsche Argumente - Populismus PUR

Dieser Kommentar ist "POPULISMUS in Reinkultur".

Auch der sogenannte Leistungsträger, was auch immer das sein mag, benutzt die von öffentlichen Geldern gebaute und unterhaltene Strasse.

Dazu werden eben diese Steuergelder unter anderem benötigt.

Für vieles andere auch.

reinhard spiegler

 

Ich widerspreche Ihnen wirklich nur ungern...

... Herr Spiegler, aber Populismus ist es nicht, was mir zu zu diesem Kommentar einfällt - was nichts daran ändert, dass ich ihn für ebenso zynisch wie symptomatisch halte. Symptomatisch nämlich im Hinblick darauf, wie findig viele von uns zwischenzeitlich darin geworden sind, sich die Welt und ihr Verhalten darin zurechtzudefinieren.

So verwechselt nämlich der "Leistungsträger" (ich stelle mir vor dem Schlafengehen im Sinne meiner erholsamen Nachtruhe die Charakterstruktur von jemandem, der sich selbst in diesem Zusammenhang mit dieser Verve als solcher bezeichnet, lieber nicht vor) das Potential, das in diesem Attibut steckt, mit der von dessen Träger gewählten Handlungsweise:

Jemand, der in seiner Tätigkeit, Beruf etc. erfolgreich ist, ist dieses in erster Linie um seinetwillen - und zwar auch dann, wenn er, um dies zu tun, erforderliche Güter oder Dienstleistungen bereitstellt und/oder anderen Personen die Gelegenheit bietet, in seinen Diensten ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

Zu einem "Leistungsträger" der Gesellschaft wird er jedoch erst dann, wenn er sich entsprechend seinem Leistungsvermögen an den öffentlichen Aufgaben beteiligt. Dies genau verweigert derjenige, der das Vorenthalten seines Leistungsbeitrags damit begründet, dass mit dem, was er beitragen könnte, Aufgaben erfüllt werden, die er aus welchen Gründen auch immer nicht für richtig hält.

Dies nämlich bedeutet in "bester" Kohlscher Manier, das eigene Koordinatensystem (von "Werten" zu sprechen sträubt sich hier mein Sprachschatz) über den von der Gesellschaft im politischen Diskurs gefundenen Konsens zu setzen.

Das Ganze wird nicht dadurch besser, dass wir alle augenscheinlich mit Parolen wie "Unterm Strich zähl' ich" und derlei Preziosen einem ähnlichen Sozialisationsprozess unterzogen werden - dem man sich allerdings auch widersetzen kann.

Ich nehme das für mich in Anspruch - und benenne das so beschriebene "Leistungsträgertum" mit dem Attribut, das es vom ursprünglichen Wortsinn her verdient:

Asozial.

Widerspruch ungern

Lieber Herr Bühler,

so lasse ich mir gerne wiedersprechen.

Asozial ist allemal besser.

gruss reinhard spiegler

 

Die Gleichsetzung von

Die Gleichsetzung von Steuerhinterziehung und Diebstahl ist komplett daneben; wie Herr "Leistungsträger" schon völlig korrekt angemerkt hat, geht es hier offenbar nur darum, ein wenig auf der Neidwelle zu reiten.

Ein Blick ins Gesetz schafft Klarheit: Dieb ist, wer "eine fremde bewegliche Sache einem anderen in der Absicht wegnimmt, die Sache sich oder einem Dritten rechtswidrig zuzueignen" (§242 StGB). Der Steuerhinterzieher nimmt aber niemandem etwas weg, weder wörtlich noch im übertragenen Sinne, sondern entzieht sich allerhöchstens einer (staatlichen) Forderung, was etwas völlig anderes und vergleichbar damit ist, eine Rechnung nicht zu bezahlen. Das wiederum ist -gegenüber Privatleuten und Firmen- im Regelfall aber überhaupt nicht strafbar.

Gleichwohl gibt es im Strafrecht den Begriff der "tätigen Reue", der bei einer ganzen Reihe von Straftaten (einschließlich einiger sehr schwerer Straftaten wie Menschenraub und Brandstiftung, eigenartigerweise in Deutschland jedoch nicht bei Diebstahl, in Österreich dagegen schon) demjenigen, der das Unrecht seiner Tat einsieht und sich freiwillig um Wiedergutmachung bemüht, Strafmilderung oder sogar völlige Straffreiheit zugesteht. Wer einen Ladendiebstahl begeht und das Diebesgut anschließend wieder zurückbringt, bevor der Diebstahl entdeckt wurde (und genau das ist Voraussetzung bei der Selbstanzeige im Steuerrecht - eine Selbstanzeige bei bereits entdeckter Hinterziehung ist wirkungslos!) hat also ebenfalls höchstens mit einer sehr geringen Strafe zu rechnen.

Des weiteren sei noch ein Umstand erwähnt, der von interessierten Kreisen in der Steuer- und Schwarzkontendebatte gern "vergessen" wird: Auch der Inhaber eines Schwarzgeldkontos in der Schweiz zahlt seit Jahren bereits Steuern in Form der schweizerischen Quellensteuer von 25%, die anonymisiert an das Heimatland des Kontoinhabers abgeführt wird. Da stellt sich schon die Frage, inwiefern hier überhaupt ein Schaden entsteht, oder ob es den Behörden nicht vielmehr gar nicht um die Mehreinnahmen geht, sondern darum, einen "gläsernen Bürger" zu erschaffen, der rigoros und jederzeit vom Staat nach Belieben durchleuchtet werden kann. Dass es dabei gerade auch älteren Mitbürgern, die in der NS-Zeit miterleben mussten, wozu ein entfesseltes und in jeder Hinsicht enthemmtes Staatswesen fähig ist, Angst und Bange wird, verwundert kaum und es kommt ja auch nicht von ungefähr, dass das Schweizer Bankgeheimnis genau aus diesem Grund erschaffen wurde (nämlich um den Opfern des Naziregimes Schutz vor willkürlicher Verfolgung zu bieten). Wer heutzutage den Hetzparolen von Steinbrück & Co. applaudiert, sollte sich daher unbedingt bewusst machen, in welcher Tradition dies steht, und lieber für ein einfaches und gerechtes Steuersystem kämpfen, das Tricksereien unnötig macht, anstatt für den totalen Überwachungsstaat. In einem freien Land muss dem Bürger auch ein Mindestmaß an (finanzieller) Privatsphäre verbleiben, alles andere führt auf direktem Weg in den Totalitarismus, und davon hatten wir in Deutschland bedauerlicherweise nun wirklich schon mehr als genug.

Aus einer Werbung zur "Steuerverminderung"

"Aufwachen!!! Der Staat hat über 1.6 Billionen Schulden angehäuft, er ist de facto pleite. Was glauben Sie, woher er sich das Geld wieder holen wird? Sicher erinnen Sie sich noch an den Infarkt von Rot-grün in 2005. Dann kam "Angie" und mit ihr die Große Koalition. Ausgeblieben ist jedoch die versprochenen Heilung. Der schwerkranke Patient Deutschland wurde vielmehr zuerst durch bloßes Nichtstun narkotisiert. Das einzige, was man zuwege brachte: Es wurde die Mehrwertsteuer erhöht! Zwar "nur" um 3 Prozentpunkte, aber das ist eine Steuererhöhung um 18.7%! Das war die größte Steuererhöhung der letzten Jahrzehnte. Glauben Sie, daß die jetzige Koalition aus Merkel und Westerwelle Ihnen große Steuergeschenke machen wird? Ich nicht! Jetzt sind erst mal die Rentner dran. Seit dem 1. Oktober 2009 wurden 23 Millionen Rentner-Haushalte vom Finanzamt überprüft, ob da steuerlich was zu holen ist. Und das rückwirkend bis 2005. Jetzt wissen Sie, wer die deutsche Bad-Bank mitfinanziert.

Aber es sind nicht nur Rentner und Pensionäre, die jetzt bluten müssen. Auch Sie ganz persönlich sollen für Fehler zahlen, welche die Politiker über Jahre hinweg fabriziert haben. Wollen Sie sich das noch länger gefallen lassen? Machen wir uns nichts vor: Man wird auch in Zukunft bestrebt sein, Sie bis zum Gehtnichtmehr auszupressen.

Die ersten Schritte sind getan: Menschen, die jahrzehntelang gearbeitet haben, werden über Nacht zu Hartz-IV-Betrogenen und damit zum Sozialfall degradiert. Falls sie in 5 bis 15 Jahren Rentner werden sollten, gibt's nur noch einen Bruchteil der heutigen Altersversorgung. Die Realeinkommen stagnieren. Totzdem wird weiter ungehemmt an der Steuer- und Abgabenschraube gedreht. Kurzum: Schleichende Verarmung, dafür aber bis zum 67. Lebensjahr! Tatsache ist: Nie zuvor hat der Staat seine Bürger derart ungeniert geschröpft. Ich kann mir das nicht leisten! Und Sie? Egal, welche Parteien in Berlin gerade dran sind - der Karren wurde von den Herrschaften über Jahrzehnte hinweg tief in den Dreck gefahren und Sie sollen das ausbaden! Als aufgeklärter Individualist wissen Sie, daß.....indem Sie die sicheren Fluchtwege geschickt nutzen!"

Soweit aus der "Steuerfluchtwerbung". Man kann nicht umhin - in manchen Punkten muß man dem Verfasser recht geben. Auch ich habe schon manchmal gedacht, es doch sei besser, sein Geld gleich zum Fenster hinauszuwerfen oder zu verbrennen, als es dem Staat zu geben, der das gleiche damit macht - dann habe ich aber brav meine Steuern weiterbezahlt.
Wenn die Steuereinnahmen der BRD vernünftig verwendet würden, gäbe es mit Sicherheit einige Probleme weniger und die Motivation, Steuern zu zahlen, wäre mit Sicherheit größer.

Endlich...

Ich habe schon lange darauf warten müssen, aber jetzt ist es doch geschehen:

Zitat:"...geht es hier offenbar nur darum, ein wenig auf der Neidwelle zu reiten."

Dieser ewiggleiche Spruch der angeblichen Leistungsträger kommt so sicher, wie das Amen in der Kirche. Weiter so neoliberales Deutschland!

Neidwelle

Hallo Alesch,

das oftmals auf der "Neidwelle" geritten wird, ist unbestreitbar. Das es in diesem Fall unangebracht ist, es auch darauf zu schieben, "sollte" auch unbestreitbar sein.

Ich gönne den Damen und Herren ihre Millionen wirklich von ganzem Herzen, und beneide sie nur in dem Masse, dass ich auch gerne so gestellt wäre (Wer nicht?). Nur verschließt es sich mir Vollständig, was Steuerhinterziehung mit "Neid" zu tun haben könnte. Soll ich Jemanden dafür "beneiden", das er einen Betrug begeht? Für mich zumindest ist es "Betrug", wenn Jemand wissentlich falsche Angaben macht um sich dadurch einen materiellen Vorteil zu verschaffen... der "Wortlaut" des entsprechenden Gesetzes mag eine andere "Interpretation" zulassen...

Auch verschließt sich mir das Argument mit der Straffreiheit fast vollständig. Wie kann es eine Straffreiheit geben, wenn man im gleichen Atemzug erklärt, das es ja keine Straftat ist.

Das ist das "schöne" an unserer "Juristerei", man dreht die Worte so lange hin und her, bis es mit dem Sinn nichts mehr zu tun hat, sondern nur noch mir "Wortglauberei"

"Leistungsträger" = Definition gesucht

Das Wort an sich ist schon die Lüge selbst - ein erbärmliches, schöngeschriebenes Konglomerat aus "besondere Leistungen erbringende (= Einkommen erzielende)" und "deshalb staatstragend", wohl erfunden von grammatikalisch westerwellenden Börsen-Junkies (Deutsch abgewählt in der Grundstufe) und zu feige, das zu sagen, was sie tatsächlich meinen: "Wir, die wir überdurchschnittlich gut verdienen, tragen diesen Staat (und nehmen uns deswegen das Recht heraus, möglichst viele von diesem Gemeinwesen gebotenen Vorteile zu nutzen, dafür aber möglichst wenig Gegenleistung zu erbringen)"

Definition Leistungsträger - Wortwahl + Demagogik

Die Demagogie und Wortwahl in diesem Beitrag ist unwürdig. Selbst wenn inhaltlich nicht alles so falsch sein sollte, so lehne ich Äußerungen in dieser Form ab.

Wir sollten uns vielleicht auf einen Konsens einigen, wie wollen wir hier miteinander umgehen!

Mensch bleiben.

reinhard spiegler

 

Wahrheit, nicht "Westerwellen"

Fakt ist, dass es so ist - ansonsten möge man mich widerlegen.

Und auf Beiträge wie den von C. vom 19. Februar 2010 - 23:27 ist es erlaubt und an der Zeit, eine deutliche Antwort zu geben, die dem Verfasser - so er sie liest - in Erinnerung bleibt.

Unterstützer von Kriminellen lassen sich kaum von schöngeistigen Beiträgen beeindrucken.

Von einer bestimmten Art zu

Von einer bestimmten Art zu Antworten aber bestimmt auch nicht... schließlich bestärkt es denjenigen in seinen Ansichten zu den Personen, von denen er glaubt sich ab zu heben.

Wenn die einzige Antwort darauf verbale Entgleisungen sind, sollte man am besten nicht Antworten. Es gibt in Deutschland durchaus "Leistungsträger" und sogar solche, die keine Steuern hinterziehen. Dafür aber jede Menge Lohnsteuerzahler, die auch "Schwarz" arbeiten.

Lohnsteuerzahler - Wahrheit

Ich war Lohnsteuerzahler und oft genug habe ich angesichts meiner "Abzüge" Tränen in den Augen gehabt, aber zu solchen Verbalinjurien und Entgleisungen hat mich schon meine gute Erziehung nicht kommen lassen.

Hier nennt sich jemand "Lohnsteuerzahler", aber ich fühle mich dadurch diffamiert, denn ich war tatsächlich einer (ehrlicher).

reinhard spiegler

p. s.: er möge sich schämen

 

Er schämt sich nicht

Weshalb auch?
Ich glaube, es ist an der Zeit, wieder mal auf den Ausgangspunkt dieser Diskussion zu verweisen - nämlich C.'s Beitrag, in welchem dieser (oder diese?) Steuerhinterziehung und Schwarzgeldkonten u. a. mit Erfahrungen der älteren Mitbürger in der NS-Zeit begründet (!) oder "den Behörden" (warum nicht "den Politikern"?) unterstellt, das Verlangen nach korrekten Steuererklärungen ziele nicht so sehr auf Mehreinnahmen als auf ein grundsätzliches Bemühen - natürlich "der Behörden" - den bundesrepublikanischen Bürger zu durchleuchten.
Der Amtsschimmel als Nackscanner, sozusagen...
Wer so argumentiert, wer ausgerechnet hier wieder die in die öffentliche Diskussion geratenen Schweizer Geldwirtschaft in die Nähe des 3. Reiches bringt, dem muss ganz deutlich und kann auch gewissermaßen kabarettistisch überzeichnet die Meinung gesagt werden.
Offensichtlich scheint die Botschaft - nicht nur meine - bei "C." inzwischen angekommen zu sein.
Sein Beitrag vom 22.02.2010, 21.41 Uhr - so er denn tatsächlich von ihm/ihr stammt unterscheidet sich zumindest bezüglich der Argumentation wohltuend von seinen bisherigen Beiträgen in dieser Sache.

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