Heute, 18. März 2011, jährt sich zum 140. Mal der Beginn der Pariser Commune.

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Freitag, 18. März 2011 - 19:58

Das Jahr 2011 ist ein besonderes Jahr für die Frauenbewegung. Am 8. März jährte sich der Internationale Frauentag zum 100. Mal, am 18. März jährt sich der Beginn der Pariser Commune zum 140. Mal.

Aus Wikipedia: Als Pariser Commune (frz. La Commune de Paris) wird der spontan gebildete, revolutionäre Pariser Stadtrat vom 18. März bis 28. Mai 1871 bezeichnet, der gegen den Willen der konservativen Zentralregierung versuchte, nach sozialistischen Vorstellungen zu verwalten. Ihre Mitglieder werden Kommunarden (frz. communards, Sg. communard) genannt. Die Pariser Kommune gilt als Vorbild für die Rätedemokratie.

Weniger bekannt ist, dass Frauen den Beginn der Pariser Commune überhaupt erst möglich gemacht haben, indem sie am 18. März 1871 beim Heranrücken der Regierungstruppen Alarm schlugen. Die Frauen der Pariser Commune sollen auch erreicht haben, dass ein Teil der Armee sich den revolutionären Truppen der Kommune anschloss.

Immer ganz vorne mit dabei war die französische Autorin und Anarchistin Louise Michel. Der Bayerische Rundfunk schreibt unter anderem unter der Überschrift: "Das widerständige Leben der Louise Michel - Die rote Jungfrau der Commune": "Eine Frau in Männeruniform: Die schlanke, hochgewachsene Louise Michel war sich für nichts zu schade, um gegen Elend und Unrecht zu kämpfen. Beim legendären Volksaufstand von 1871 war die französische Anarchistin und Feministin ganz vorne mit dabei." Zum Weiterlesen: Die rote Jungfrau der Commune

Einen längeren, allgemeineren Artikel über die Frauen in der Pariser Commune hat Antje Schrupp hier veröffentlicht: Frauen in der Pariser Commune.

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