Haus & Grund Bruchsal-Philippsburg zum SEPA-Projekt

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Von SEPA bitter enttäuscht
Dienstag, 29. Dezember 2009 - 12:30

Anlässlich der Bürgerinformation zur Gestaltung des Außenbereichs rund um die neue Rathausgalerie erhob der 1. Vorsitzende von Haus & Grund Bruchsal-Philippsburg e. V., Harry Mühl, schwere Vorwürfe gegen die SEPA-Verantwortlichen. Rechtsanwalt Harry Mühl führt aus, "dass wesentliche Teile des Entwurfs nicht verwirklicht werden".

Sepakran

Hier die Mitteilung des Vereins zum Nachlesen:

Von SEPA bitter enttäuscht

Der Bericht wurde von der Haus & Grund mittlerweile vom Netz genommen.

 

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Kommentare

SEPA

Noch ein Scherbelhaufen in Bruchsal? Hat sich Herr Dr. Scherbel nicht mit falschen Angaben einen Sitz im Gemeinderat erschlichen? Hat sich SEPA durch arglistige Täuschung das Projekt erschlichen? Hätte SEPA den Zuschlag bekommen, wenn es von vornherein die "abgespeckte" Fassung vorgelegt hätte? Ich fühle mich als Bürger dieser Stadt betrogen und hinters Licht geführt, von wem auch immer!

Verstoss gegen den genehmigten Plan?

Wurde diese Planänderung eigentlich genehmigt oder ist solch eine Änderung auch ohne Genehmigung zulässig?

Wenn ein Privatmensch an seinem Häuschen nur das Dach abdeckt und neu deckt hat er ruckzuck jemanden vom Bauamt zur Kontrolle da. Aber was passiert hier? Enttäuschend ist noch das mildeste was mir hier einfällt!

 

Fragen - und keine Antworten

Ja, Marco Ertel, diese Fragen wurden, meine ich, wohl vor langer Zeit hier bereits gestellt.
Und - leider: Natürlich - nicht beantwortet.
Dies ist ein eklatanter Mangel im Bruchsaler System. Die Stadtverwaltung entzieht sich offensichtlich auch unter der neuen Oberbürgermeisterin bisher jeder offenen Diskussion gerade mit den Bürgern, die an der Weiterentwicklung dieses Gemeinwesens wirklich interessiert sind gerade in dem Medium, dem sie so viel zu verdanken hat.
Das muss, bevor dieses Jahr und die berühmten 100 Tage zu Ende gehen, schon mal gesagt werden.

Planungsänderung SEPA

Man reibt sich verwundert die Augen: Da sollen "Planungen" vorgelegt worden sein, die nun "abgespeckt" ausgeführt werden. Ja, was wurde denn nun genehmigt: Fiktive Planungen oder reale Pläne? Wie sahen die denn aus? Lagen die "abgespeckten" Pläne bereits in der Schublade und wurden nach dem Zuschlag hervorgeholt? Hat man von vornherein gewußt, daß man für hiesige Verhältnisse eine Nummer zu groß geplant hat? Konnte man sicher sein, daß die "abgespeckten" Pläne genehmigt werden und warum? Wann wurden diese Pläne wem vorgelegt und wer hat sie genehmigt? Warum wurden sie nicht im Gemeinderat besprochen und der Öffentlichkeit vorgestellt? Vielleicht gibt es auf all diese Fragen bereits plausible Antworten. Aber solange solche nicht vorliegen, sind Spekulationen Tür und Tor geöffnet. Die Stadtverwaltung täte gut daran, hier für Transparenz zu sorgen.

Bei einem "normalen"

Bei einem "normalen" Bauherren, wäre jetzt die Baustelle erst mal bis zur Klärung dicht. Ob der daran Pleite geht oder nicht.

Ich habe Baustellen gesehen, die auf die blose Vermutung, das der Bau um 10 cm zu nah an der Grundstücksgrenze stehen "könnte", für Wochen nicht mehr weiterarbeiten durften.

Schade drum

Wieder einmal werden wir am Ende einen zentralen Baukörper in Bruchsal haben, der jeden Ortsfremden sagen lässt: "Das hätte man besser machen können".

Wirklich schade, dass wir nun vermutlich nicht die eigentlich gewollte Aufwertung der Gewerbestruktur in der Innenstadt erhalten werden - aber andererseits sind die Zeiten aktuell ja auch nicht danach.

Wirklich positiv empfinde ich die weiteren Vorschläge von Haus + Grund zur Gestaltung der Innenstadt (auch wenn es nicht "Rathauskirche", sondern "Stadtkirche" heißt, ganz genau "Stiftskirche Unsere Liebe Frau"). Von "Verkehrsfläche" über "Lichtkonzept" bis "Plätzekonzept" ist vieles dabei, was die Innenstadt mit relativ wenig Aufwand bedeutend anziehender machen würde.

Neben der notwendigen Aufarbeitung der Vorkommnisse rund um SEPA sollte der Blick in die Zukunft ein vordringliches Ziel sein. Die nächste Gelegenheit dazu gibt es am 14. Januar 2010.

Spätestens dann muss der Stadtverwaltung klar und deutlich gesagt werden, dass die Bürger der Stadt Bruchsal in Zukunft ein anderes Vorgehen und eine echte Transparenz erwarten.

Wer erinnert sich noch an das Geschwätz von gestern ...

Die CDU Bruchsal verspricht in ihrer Werbeanzeige im Willi vom Juli 2008, mit der die CDU ihre Zustimmung zum SEPA-Projekt begründete, unter anderem: "Für die öffentliche Toilette wird Ersatz geschaffen".

Haus und Grund stellt fest: "Vorgestellt war ein Ersatz für die entfallende öffentliche Toilette. Diese erscheint nirgends mehr."

Die Versprechungen der Bruchsaler CDU im vorgenannten Reklametext sollte man vielleicht insgesamt auf den Prüfstand stellen.

Zum Vergößern mehrmals in die Abbildung klicken:

Willi0807

 

 

... der ein oder andere

Das mit dem Erbbaurecht hat meines Wissens leider auch nicht geklappt, weil sonst SEPA die Finanzierung nicht hinbekommen hätte. Kann das jemand bestätigen?

sepa

sorry, irgendwie ticken hier alle nicht richtig. nicht die SEPA hat die stadt bruchsal hinters licht geführt. es ist genau umgekehrt. vermutlich wider besseres wissen hat die stadt bruchsal erhebliche altlasten auf dem gelände verschwiegen, weshalb die sepa jetzt von der stadt bruchsal den betrag von € 500.000 - in worten: fünfhunderttausend € oder knapp eine million dm - zurückverlangt. was wollt Ihr keigentlich mti Eurer kritik an der SEPA?????

was sind 500.000-€-arsen-altlasten gegen ein toilettenhäuschen? den eingang am marktplatz? die gastronomie auf dem bonsai-marien-platz?

wir werden noch viele freude an dem projekt haben, das in elf monaten als rathausgalerie magnetfunktion für unsere innenstadt ausüben soll.

frohes einweihen, heute schon!!!!

"Wir wollen die Innenstadt voranbringen"

Da haben wir es doch. Im CDU-Prospekt wird klar ausgeführt: "Da das Projekt aufgrund der erschwerten Gründung im Rathaus für keinen Investor rentabel gebaut werden kann..." Demnach dürfte von vornherein klar gewesen sein, daß "abgespeckt" wird. Welcher Investor baut den gerne "unrentabel"? Ich kenne keinen. Auch die "ursprünglich geplante" Tiefgarage war wohl "unrentabel" und wurde durch eine Hochgarage ersetzt. Nun "holt" die SEPA durch "Umplanung" 250.000.- Euro "raus" und die Stadt verzichtet auch noch auf einen Teil der Entschädigung für die Nutzung des Rathausgebäudes? Für die SEPA scheint das ganze immer "rentabler" zu werden.

Erbbaurecht

Wenn das mit dem Erbbaurecht nicht geklappt haben sollte wie einer der Kommentatoren schreibt. Bedeutet dies dann, dass sämtliche Grundstücke NICHT im Eigentum der Stadt blieben und somit kommende Generationen über alle Flächen in dieser zentralen Lage NICHT wieder verfügen können?

Leben wir schon in Schilda?

Nachdem ich mir die CDU-Anzeige in Willi0807 mehrfach durchgelesen habe, komme ich nicht umhin festzustellen, dass hier Till Eulenspiegel höchstselbst der Autor der Zeilen ist. Unter einer noch nüchternen Betrachtung des Ist-Zustandes der Bruchsaler Innenstadt kurz vor Jahresbeginn 2010 drängt sich mir die Vorstellung auf, bereits in "Schilda" zu leben.

Erbbaurecht - ja oder nein?

Wenn dies so wäre, würde es das bedeuten.
Zunächst.
Aber wir (die Bruchsaler Bürger) könnten diese Flächen natürlich (wieder) erwerben.
Zu dem dann auszuhandelnden Preis - für Grundstück und Bebauung...
Hi, hi, hi...

Wie gesagt - wenn es so wäre.
Aber auch diese Frage wird nicht beantwortet werden.
STRENG GEHEIM!!!

Nicht genehmigte SEPA-Planung

Es ist ganz einfach.

Das Projekt wurde - bekanntlich - an SEPA verschoben. Andere Interessenten wurden aus dem Verfahren gekickt. Das ging nur, indem man auf ein rechtlich einwandfreies Verfahren verzichtete. Dieses hätte zur Folge gehabt, dass die Stadt mit dem (jeweiligen) Investor einen "städtebaulichen Vertrag" abschließt. In einem solchen Vertrag werden Rechte und Pflichte beider Vertragsparteien (Stadt und INvestor) fixiert und rechtlich bindend vereinbart.

Im Falle Doll-SEPA gab es einen solchen Vertrag nicht (weil das Verfahren dann als unrechtmäßig hätte definiert werden können), mit der Folge, dass die SEPA ein Baurecht erhielt, die Stadt Bruchsal jedoch nicht die Möglichkeit ihrerseite Rechte durchzusetzen. Deshalb kann die SEPA im Rahmen des Bebauungplanes machen, was sie will. Was sie will ist klar: Die Kosten minimieren und den Gewinn maximieren. Das ist alles nicht illegal, aber städtebaulich natürlich kontraproduktiv. Das Ergebnis beklagt jetzt Haus und Grund. Absehbar war das Ganze schon vorher..

Jürgen Schmitt

Und sowas konnte durchgehen?

Ich fasse es nicht. Da wird ein gegen Vorschriften und Gesetze verstoßendes Verfahren durchgezogen und keiner begehrt auf? Ja wo leben wir denn! In "Sumpfburg" (frei übersetzt Bruchsal) eben. Ich finde das ungeheuerlich, und das riecht nicht nur, das stinkt! Mir wird der Einkauf im "Palazzio Doll" schon jetzt verleidet.

Und für einen Bebauungsplan,

Und für einen Bebauungsplan, muss man keine Baupläne einreichen?

Bisher war ich der, unmaßgeblichen, Meinung, es gäbe ein Stadtbauamt, bei dem man Baupläne für zu errichtende Bauwerke einreichen und genehmigen lassen muss. Jedenfalls als "unbedeutender" Häuslebauer.

Offensichtlich muss man das wohl nicht, wenn man SEPA heißt, statt Müller Maier, Schultz und Schmitt... oder wenn doch, so fragt man sich, wieso diese "Änderungen" erst jetzt auffallen.

Langsam aber dafür um so sicherer, beginne ich an den sogenannten "Kontrollorganen", zu denen auch die Opposition gehört, ernsthaft zu zweifeln. Entweder ist diese "Kontrolle" nicht vorhanden oder schlicht nicht in der Lage diese zu gewährleisten.

Moooment!

-moooment!

bevor jetzt alle durchdrehen und Verschwörungstheorien entstehen: es ist alles noch viel schlimmer.
Alles ist mit Wissen und Willen der Verantwortlichen geschehen, die über alle Ausmaße und Konsequenzen informiert waren und alles bewusst sanktioniert haben. Allerdings außerhalb der Öffentlichkeit.
Ich muss mich korrigieren: die Zustimmung ist im Gemeinderat nur knapp mit 21 zu 17 Stimmen erfolgt bei einer Enthaltung, und ein Fraktionsvorsitzender hat sich vorsichtshalber krankgemeldet.
Ein Stadtrat hat schon seine Zustimmung bedauert ("wenn ich das gewusst hätte"), er ist aber im neuen Gremium nicht mehr dabei, wie einige der Gegenstimmen.

Alles ist aber nicht so fürchterlich neu und hätte vielleicht mit gehörigem Widerstand verhindert werden können. Ich erinnere nur an das wegen Desinteresse und Nichtbeteiligung nicht zustande gekommene Bürgerbegehren. Damals wäre die Chance dagewesen. Jetzt wird's so kommen wie es muss!

- und zum Bebauungsplan: ist alles im Lot, da darin nur steht: macht doch, was ihr wollt.

Eduard Holoch

Sepa Zentrum oder besser: Profitpalais

Das klingt doch alles sehr nach Mauschelei. Und der Obermauschler hat sich noch selbst zum Ehrenmauschler vorgeschlagen.

Rechtschreib-Problem oder mehr?

Wird es mal im "Spiegel" Bruchsapoly oder Bruchsapoli heißen?

Rechtschreib-Problem oder mehr?

Wird es mal im "Spiegel" Bruchsapoly oder Bruchsapoli heißen?

SEPA Website

Ich war gerade etwas am Surfen und habe mir die Website der SEPA einmal angesehen - WOW!

Ich zitiere zum Thema Bruchsal City - Wohnen (das sind die Häuser rechts vom Schlachthof):

"Die Barockstadt Bruchsal und die sie umgebende Rheinebene wird auch als "Toskana Deutschlands" bezeichnet. Die Region bietet seinen Einwohnern das ganze Jahr über ein angenehmes Klima und macht die Gegend zu einem Kleinod in Deutschland mit hoher Lebensqualität - ideal, sich ein individuelles Wohnrefugium zu schaffen. Die kulturellen Höhepunkte im Jahr zählen zu den Highlights der gesamten süddeutschen Region. In idyllischer Lage fügte die SEPA harmonisch einen Wohnpark mit Stadtvillen naturverbunden ins Landschaftsbild ein."

Toskana Deutschlands!!??

Also ich tue mir ja -jedenfalls wenn ich direkt aus der Stadt komme- sogar schwer mit der "Perle des Kraichgaus", aber "Toskana Deutschlands" - na wenn das nicht etwas tiefgestapelt ist...

Ach ja, schauen sie sich noch das Photo der Häuser an - echt idyllisch und sieht wunderbar aus. Der Photograph stand wohl beim Photographieren auf den Gleisen, von denen allerdings weit und breit in der Idylle nichts zu sehen und zu lesen ist.

Wenn man sich dann noch den Schlachthof als Referenz anschaut, dann wird mal wieder klar, wie SEPA Marketing läuft...

Zitat:

"Quartier Stadtteilzentrum

• 1.200 m² VK Handel
• 500 m² Gastronomie und Dienstleistungen
• 160 m² Büro"

Schauen Sie mal im Schlachthof vorbei und suchen die 1.200 qm Handel und die Büros...

Die gibt's schon lange nicht mehr, nur noch auf den Referenzseiten der SEPA.

Ich jedenfalls freu mich schon auf die Referenz "Rathausgalerie"!

Viele Grüße aus der "Toskana Deutschlands"!

Toskana Deutschlands

Wenn ich mich an den alten Gutshof neben dem Schlachthof erinnere und sehe, was daraus geworden ist, kommen mir die Tränen. Was hätte man daraus machen können: Schon damals hat man nicht auf das "Volk" gehört, Aktionen der Badischen Landesbühne und Rainer Kaufmanns verpufften zugunsten von Gewinnmaximierung wirkungslos. Wenn man wenigstens den Baustil der umgebenden "Stadtvillen" in Farbe und Gestaltungselementen dem Stil des Schlachthofes angepasst hätte, wäre das ganze vielleicht noch zu ertragen gewesen. So aber ragt der Schlachthof wie ein Fremdkörper aus der "idyllischen Wohnanlage" heraus. Wie hält Rainer Kaufmann nur diesen Anblick tagtäglich aus?

SEPA Webseite

Hallo Herr Wolf,

wenn Sie jetzt noch die Adresse der Webseite angeben könnten, wäre es prima.

reinhard spiegler

 

Bitteschön: http://www.sepa-e

Bitteschön:

http://www.sepa-epa.de/

Man beachte bei Projekten, das schöne Bild mit der Überdachnung zwischen Rathaus uns Center...

 

Sepa Webseite

Hm...so sieht das ja gar nicht mal so schlecht aus... Ist das das gleiche Projekt, das jetzt hochgezogen wird?

Vom Namen her ja... von den

Vom Namen her ja... von den Bildern her eher nicht, zumindest beim zweiten Bild.

Adresse SEPA

Danke Herr Wolf - Nichtern

 

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