Hans Klarsicht fragt nach: "Wer zahlt die Zeche?"

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Kleiner Videofilm zu den Hintergründen der Finanz- und Eurokrise und zur derzeitigen Situation in Griechenland. "Endlich mal ein youtube-Video, der voll und ganz zu empfehlen ist."
Freitag, 7. Oktober 2011 - 16:03
Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 4.8 (8 Bewertungen)

Kommentare

Gut gemachtes Video

Spekulanten und Banken waren's und sind's schon wieder. Die ersten kommen schon wieder ins Schlingern, und was hört man von unserer Kanzlerin? "Wir lassen die Banken nicht im Stich". Wieder sollen sie auf Kosten des kleinen Mannes gerettet werden. Wenn das so weiter geht, fallen irgendwann radikale Thesen wieder auf fruchtbaren Boden... Anstatt ein Machtwort zu sprechen, eiern die Regierungen dieser Welt herum und tanzen nach der Pfeife des Großkapitals. Dieses ist gar nicht daran interessiert, reale Werte zu schaffen, mit Zocken und Wetten auf alles mögliche ist ja viel mehr Geld zu machen. Das wird böse enden.

Das wird böse enden ....

Der Kommunismus hat versagt, Beispiele dafür gab's in der Vergangenheit genug. Aber auch der Kapitalismus ist am Ende. Solange das Kapital in einem vernünftigen Verhältnis zur Realwirtschaft stand, war alles wunderbar. Seit die globalen Geldgeschäfte das vielfache des globalen Brutto Inlands Produkts betragen, ist die Welt nicht mehr in Ordnung. Alle wissen das. Keiner ist in der Lage etwas dagegen zu tun. Es ist das Wirtschaftsmikado: Wer sich als erster bewegt, verliert.
Wie war es denn nach der ersten Krise? Alle sollten für die Kosten einstehen. Die arbeitende Bevölkerung, die Wirtschaft, die Banken. Von einer Finanztransaktions- steuer war die Rede. Notfalls müsse man sie allein einführen. Und ein wenig später: ja, das ginge nur europäisch. Nein, man müsse dies global machen, denn, sonst wäre man der Verlierer. Drei Jahre sind vergangen, nur wenig ist geschehen.
In einem Interview wurden Bundestagsabgeordnete gefragt, für wieviel Deutschland bei dem Rettungsschirm zu haften habe. Die meisten wußten dies nicht einmal. Das sind unsere Entscheider. Natürlich war diese Befragung nicht repräsentativ. Und trotzdem, von den Abgeordneten hätte ich von jedem erwartet, dass er /sie das weiß.
Die Menschen wissen, dass sie von ihren Abgeordneten nicht mehr richtig vertreten werden. Sie gehen nicht zur Wahl, weil sie merken, dass sie damit nichts ändern. Sie wählen Alternativen, die für die anstehenden Probleme überhaupt keine Lösungen haben. Parteien, die nur ein kleines Spektrum der Politik bedienen können.
Und Europa? Europa ist auch keine Lösung.Ein Bundesstaat wird es nie werden, ein Staatenbund wird auf Dauer nicht funktionieren, weil keiner die Macht hat zu sagen, wo es lang geht.
Apropos Macht, wo auf Dauer ein Machtvakuum ist, wird sich eine Macht etablieren. Das kann böse enden .....

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