Handbuch des neuen Außenministers

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Oder was haben Gemeinderäte mit unserem Außenminister gemeinsam
Donnerstag, 31. Dezember 2009 - 16:54
westerwave

Und wieder mal ist ein Jahr vorüber.  In desem vergangenen Jahr haben wir uns die Füße in den Wahlkabinen platt gestanden. Manch einer wollte sich schon in selbiger ein Feldlager aufstellen. Hat es was gebracht? Hat es sich wirklich gelohnt zu den Urnen zu pilgern? Haben wir den Menschen, denen wir vertrauen zu glauben, unsere Stimme gegeben? Oder sind wir doch alle hinters Licht geführt worden? Viele Fragen bleiben offen und werden wahrscheinlich auch in Zukunft nicht beantwortet werden. Die einen haben es schon immer gewusst, die anderen sind total überrascht, und andere sagen einfach nix. Aber einige SEPAratisten haben anscheinend nicht mal verstanden bzw. durften nicht verstehen, wofür sie ihre Zustimmung gegeben haben. Aber wenn die Großen, das mit dem Lissabonner Vertrag, für Deutschland so machen können, dann können das, Gemeinderäte, für so ein kleines bisschen SEPA, in Bruchsal auch machen.

Einer der vor der Wahl große Töne spuckte und dadurch sein Ziel erreichte, den hört man kaum noch. Als Spaßpolitiker wurde er mal betitelt, als Freiheitsstatue für Deutschland vergöttert. Jetzt am Ziel seines Traumes ist es aber sehr still um ihn geworden. Warum ist das so?  Auf internationaler Ebene kann man eben nicht mehr so locker mit Floskeln und knackigen Sprüchen daherkommen.

Um unseren Guido das Sprüche klopfen auf dem diplomatischen Parkett etwas einfacher zu machen, haben renommierte Sprachwissenschaftler unter Mitarbeit des internationalen Lobbyisten Verbandes , ein Handbuch zusammen gestellt. Diese Liste ist bestimmt noch ausbau fähig und so bittet dieses Konsortium von ausgewählten, hochrangigen und hochdotierten Lobbyschaftlern, das gemeine Volk um Mitarbeit, natürlich rein ehrenamtlich versteht sich. Denn die Kohle haben schon die Anderen.

Affe

Auszug aus dem Handbuch des neuen Außenministers:
I understand just train-station = ich versteh nur bahnhof
sorry, my englisch is under all pig = entschuldige, mein englisch ist unter aller sau
I think I spider = ich glaub ich spinne
the devil will i do = den teufel werd ich tun
my lovely mister singing club = mein lieber herr gesangsverein
come on...jump over your shadow = komm schon...spring über deinen schatten
you walk me animally on the cookie = du gehts mir tierisch auf den keks
there my hairs stand up to the mountain = da stehen mir die haare zu berge
tell me nothing from the horse = erzähl mir keinen vom pferd
don´t ask after sunshine = frag nicht nach sonnenschein
it´s not good cherry-eating wiht you = es ist nicht gut kirschen essen mit dir
now it goes around the sausage = jetzt geht´s um die wurst
there you on the woodway = da bist du auf dem holzweg
holla the woodfairy = holla die waldfee
I hold it in head not out = ich halt´s im kopf nicht aus
now butter by the fishes = jetzt mal butter bei die fische
I see black for you = ich seh schwarz für dich
your are so a fear-rabbit = du bist so ein angsthase
known home luck alone = trautes heim, glück allein
are you save? = bist du sicher?
give not so on = gib nicht so an
heaven, ass and thread! = Himmel, Arsch und Zwirn!
Human Meier = Mensch Meier
you have not more all cups in the board = du hast nicht mehr alle tassen im schrank
she had a circleroundbreakdown = sie hatte einen kreislaufzusammenbruch
I know me here out = ich kenn mich hier aus
I fall from all clouds = ich fiel aus allen Wolken
no one can reach me the water = niemand kann mir das wasser reichen
not the yellow of the egg = nicht das gelbe vom ei
evererything in the green area = alles im grünen bereich
I die for Blackforrestcherrycake = Ich sterbe für Schwarzwälderkirschtorte
it walks me icecold the back down = es läuft mir eiskalt den rücken runter
I´m foxdevilswild = ich bin fuchsteufelswild

Vielleicht könnte man so ein Handbuch auch für Gemeinderäte entwickeln." Wie kann ich einen Vertrag verstehen?"

A good slip ins nächste Jahrzehnt

Ihr

Enrico Ciuffani

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 3.5 (2 Bewertungen)

Kommentare

Ein Handbuch für Gemeinderäte

Ein Handbuch für Gemeinderäte würde bedeuten, das dieses auch gelesen werden müsste... offensichtlich fehlt aber einigen davon sogar die Zeit zum Zuhören.

Da bringt dann weder ein Handbuch, noch ein Hörbuch etwas...

Wie wäre es mit einem "Simultanübersetzer"?

Bürger / Gemeinderat... Gemeinderat / Bürger

Ach ne... geht ja auch nicht... alle relevanten Beratungen/Beschlüsse dazu werden ja immer unter "Ausschluss der Öffentlichkeit" abgehalten.

Gemeinderäte, Verträge,etc....

Wir haben Gemeinderäte gewählt, von denen scheinbar das Gros, bis auf einige (Ein)Geweihte den Film mit James Dean "Denn sie wissen nicht, was sie tun" gesehen und das Fazit für sich gezogen haben: so mache ich das auch!

Was soll man sonst noch denken?

reinhard spiegler

 

Gemeinderäte..

Lieber Reinhold,

Nein. Gemeinderäte sind weder Juristen, noch Verwaltungsfachleute und froh, wenn sie ihren eigenen Mietvertrag verstehen.

Fakt ist, dass landauf landab Verwaltungen= BM/OB den Gang der Dinge definieren. Ist ein BM/OB seriös und souverän, stellt er dem Gremium fachlich sauber Chancen und Risiken zB des SEPA-Projektes gegenüber und dann kann der GR alternativ denken. Wird jedoch Einbahnstraßenfußball gespielt, hat der normale GR kaum eine Chance. Es wurde dem GR nicht vermittelt, dass es das Rechtsinstitut des "städtebaulichen Vertrages" überhaupt gibt und welche Folgen der Verzicht darauf hat bzw. haben kann. Außerdem: der Stadtplaner Jürgen Müller ist leider eine Auster und OB ist (offen gesagt) politisch schlicht dumm und exekutierte in seiner Amtszeit mangels eigenen Vermögens nur die Interessen der Leute, die es - aus welchen Gründen auch immer - in sein Amtszimmer geschafft haben.

Prinzipiell leiden allerdings langjährige Amtsinhaber an Realitätsverlust/Selbstüberschätzung/Machtlust  (z.B. Metzger/Bretten, Huber/Forst, Klevenz/Karlsdorf u.a.); das bringt die Machtfülle mit sich.

Also Leute: Hackt nicht zuviel auf den Gemeinderäten rum - die Meisten tun nur, was sie vermögen.

Nochmal Gemeinderäte

Meiner Ansicht nach muß ein "normaler" Gemeinderat nicht alle juristischen Winkelzüge eines Vertrages verstehen. Wenn aber Leute wie Rainer Schmitt und Jürgen Schmitt in leicht verständlicher Sprache die Mängel eines Vertrages offenlegen, dann, spätestens dann müssen alle Alarmklocken klingeln und man hat als Gemeinderat die verdammte Pflicht, mal eigene Recherchen anzustellen, weitere Informationen einzuholen, das ganze zu hinterfragen. Ich nehme nicht an. daß im Gemeinderat lauter Doppelnullen sitzen, denen das Denkvermögen abhanden gekommen ist, zumindest sollte soviel vorhanden sein, daß es zu eigenen Überlegungen reicht. So schwer kann das doch nicht sein! Der Bürger hat einen Anspruch auf die volle Denk-, Kritk- und Urteilsfähigkeit eines von ihm gewählten Gemeinderats, mehr will er gar nicht.

Städtebaulicher Vertrag

Das ist ja wohl die Höhe, wenn hier nun behauptet wird, dass dem Gemeinderat der Stadt Bruchsal "das Rechtsinstitut des städtebaulichen Vertrages" nicht bekannt sei.

Allein aus der jüngsten Vergangenheit sind mir zwei Abschlüsse eben eines solchen Vertrages bekannt:

Das ist zum Einen der Vertrag über die Erschließung und Bebauung der Bleiche mit der Sparkassen-Wohnbau GmbH, den zugegebenermaßen der vorletzte Gemeinderat beschlossen hat.

Zum Anderen ist dies der Abschluss eines solchen städtebaulichen Vertrages in Bezug auf das Baugebiet "Oberer Weiherberg", dem der Gemeinderat im November 2007 mit einer Gegenstimme und vier Enthaltungen zugestimmt hat. (Vgl. Amtsblatt der Stadt Bruchsal 2007 Nr. 46 Seite 6, auch http://www.nussbaum.de/bruchsal/pdf/2007/Amtsblatt%20Bruchsal%20KW46.pdf)

Lieber Jürgen Schmitt, da ich

Lieber Jürgen Schmitt,

da ich weder ein Unhold noch ein Reinhold bin, habe ich trotzdem herausgefunden, dass Deine ehrliche Antwort mir galt.

Aber nun zum Kern:

In Bruchsal sind doch der Opposition die Themen auf dem Silbertablett inklusive unfähiger Bedienungen serviert worden! Wo war und ist sie, diese Opposition, die sich hier lautstark hätte in Szene setzen können und auch mit großer Unterstützung belohnt worden wäre?

Wo sind denn die Hugo Modery´s von heute? Von seinem Engagement könnten sich heutige „rundgeschliffene Eierkohlenpolitiker“ (dies ist nicht persönlich gemeint) eine riesengroße Scheibe abschneiden.

Es tut weh, wenn ich sehe wie wenig unsere Opposition darstellt.

SEPA hätte verhindert werden können – too late!

 

Ein enttäuschter reinhard spiegler

 

>Also Leute: Hackt nicht

>Also Leute: Hackt nicht zuviel auf den Gemeinderäten rum - die Meisten tun >nur, was sie vermögen.

Und weil dem so ist, sollten wir alle einfach schweigen und uns ja nicht dazu äußern oder gar den Unmut an die Personen herantragen.

Auf das beim nächsten mal das gleiche wieder passiert, da ja eh keiner was sagt und es diese Leute ja nicht besser wissen.

Warum sagen wir überhaupt noch irgendwas? Die "Gemeinderäte" wissen es nicht besser (oder wollen nicht) und alle machen dabei mit. Wieso machen wir Bruchsal.org nicht gleich zu?

Herr Nichtern, --

Warum soll Bruchsal.org zumachen?

Die Auffassungsgabe unserer Gemeinderäte ist ja nun nicht direkt verbunden mit dieser Plattform, oder?

Also bitte nicht alles verquicken.

 

Hallo reinhard.sp, natürlich

Hallo reinhard.sp, natürlich soll Bruchsal.org NICHT zumachen.

Nur... wenn man erklärt, das wir nicht auf den GR rumhacken sollen, weil die ja nix dafür können... welchen Sinn macht dann diese Plattform?

Wenn man deren Verhalten nicht hinterfragen soll, dann braucht es auch diese Plattform nicht... schweigen können wir auch ohne diese Zeitung.

Das stimmt

Das stimmt - es schweigen viel zu viele - das hat Tradition - bis auf damals 68er und so.

grusss reinhard spiegler

Schweigen - und keine Antworten

Dass zu viele Mitmenschen immer noch schweigen, ist eine bedauerliche Tatsache, mit der zu leben ich mich langsam abfinde.
Dass WIR aber von dieser Stadtverwaltung keine Antworten auf hier gestellte Fragen erhalten, stört mich zunehmend - auch weil ich weiß, dass bruchsal.org in dieser Stadtverwaltung durchaus zur Kenntnis genommen wird.
Von Einigen mit Zähneknirschen.
Ich hoffe, die neue Chefin ändert ihren Kurs alsbald - bevor es dort auch knirscht...

Dann schweigen wir mal laut:

Vielleicht wäre die angemessene Bezeichnung für das bislang unbenannte, geplante "Plätzchen" anstelle der Pinkelbude beim Sepa-Monster: "Piazzetta Calabrese"?

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