Das Halleluja! von Georg Friedrich Händel

DruckversionPer e-Mail versenden
Im Original, als Gospelsong, als Flashmob und als studentische Parodie
Donnerstag, 23. Dezember 2010 - 14:46

Georg Friedrich Händel

Georg Friedrich Händel

Der berühmteste Satz des Oratoriums Messiah (der Messias (Erlöser)) von Georg Friedrich Händel ist das Halleluja, das den zweiten der drei Teile des Oratoriums beschließt. An vielen Orten der Welt ist es Brauch, dass das Publikum für diesen Teil der Aufführung aufsteht - die Legende sagt, dass beim ersten Hören des Chors König Georg II. so ergriffen wurde, dass er aufsprang, was alle anderen dazu veranlasste, seinem Beispiel zu folgen. In Großbritannien singt mittlerweile das Publikum oft das Halleluja mit. In sogenannten scratch performances singt es sogar die gesamten Chorpartien mit.

Händel schrieb die Musik in seinem üblichen Tempo. Er begann am 22. August 1741; mit der Instrumentierung war die Partitut am 14. September, also nach lediglich 24 Tagen, vollständig abgeschlossen. Die Aufführungsdauer des kompletten Oratoriums beträgt zwischen zwei und 2 1/2 Stunden.

In Weihnachtskonzerten wird meist nur der erste Teil des Oratoriums (Verheißung und Geburt des Heilands) sowie das Chorwerk "Halleluja!" aufgeführt.

 

Das Original, aufgeführt vom London Symphonie Orchestra unter der Leitung von Sir Colin Davis:

Eine Gospelversion von Quincy Jones, featuring the All Star Chorus:

Am Samstag, den 30. Oktober 2010 trafen sich die Chormitglieder der Opera Company of Philadelphia und weitere 650 Chorsänger im Kaufhaus Macy's in der Innenstadt von Philiadelphia zu einem "Hallelujah!-Flashmob". Ein Kommentar bei youtube: It's great how music ties all people together. No matter the nationality, it's what we all can share :)

Mitglieder des 87-köpfigen Chorus Niagara saßen am 13. November 2010 zu Mittag verstreut und „inkognito" im offenen Restaurantbereich eines Einkaufszentrums, als um exakt 12.00 Uhr einer nach dem anderen aufstand und lautstark das „Halleluja" aus dem „Messias" von Händel ertönte. Aus den Kommentaren nur einige kurze Beispiele: „Ich bin nicht religiös, aber ich fand dieses Video sehr schön und es hat mich zu Tränen gerührt. Gut gemacht!" „Es wäre ein Privileg gewesen, live dabei zu sein." „Man sieht deutlich, wie Leute weinen. Das ist das intensivste Video, das ich je auf Youtube gesehen habe."

Zum Schluss kreative Studenten einer amerikanischen Hochschule, die das Hallelujah von Georg Friedrich Händel auf eine etwas eigenwillige, aber nicht unsympathische Art performen:

 

Eigene Bewertung: Keine Durchschnitt: 5 (4 Bewertungen)
Inhalt abgleichen Inhalt abgleichen