Großbrand zerstört Lagerhallen im VEDAG-Werk Rheinsheim

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Produktion wird schnellstmöglich wieder starten - Arbeitsplätze sind nicht gefährdet
Mittwoch, 11. Mai 2011 - 16:13

Die Löscharbeiten der Feuerwehr verliefen zügig und verhinderten dadurch weitere Schäden in den anliegenden Produktionsstätten. Quelle: Thomas Reiff

Die Löscharbeiten der Feuerwehr verliefen zügig und verhinderten dadurch weitere Schäden in den anliegenden Produktionsstätten. © Thomas Reiff

Rheinsheim / Bamberg. Ein Großbrand hat am Donnerstagabend (5. Mai 2011) mehr als 6.000 m² überdachte Lagerflächen im Werk der VEDAG GmbH in Philippsburg-Rheinsheim zerstört. Personen sind bei dem Brand nicht zu Schaden gekommen. Die genaue Höhe des entstandenen Sachschadens steht noch nicht fest, es wird aber von einer siebenstelligen Summe ausgegangen. Ebenso ist die Ursache des Brandes weiter unklar. Gegen 18.30 Uhr hatte ein Mitarbeiter den Brand bemerkt und sofort die Feuerwehr alarmiert. Eigene Löschmaßnahmen blieben aufgrund der schnellen Ausbreitung des Feuers wirkungslos. Dank des hoch-professionellen und couragierten Einsatzes der Feuerwehren aus dem gesamten Landkreis Philippsburg, der Stadt Karlsruhe wie auch aus der angrenzenden Südpfalz sind die anliegenden Produktionsstätten jedoch verschont geblieben.

VEDAG stellt im Rheinsheimer Werk hochwertige Bitumen- und Polymer-bitumenbahnen zur Abdichtung von Flachdächern her. Aufgrund der Produktvielfalt ist Rheinsheim das wichtigste Werk der VEDAG GmbH. Die Jahresleistung des Werkes liegt bei mehr als zwölf Millionen Quadratmeter Dachbahnen.

Aufräumarbeiten laufen auf Hochtouren

Das Werk der VEDAG GMBH in Rheinsheim nach dem Brand.  Quelle: VEDAG GmbH

Das Werk der VEDAG GMBH in Rheinsheim nach dem Brand. © VEDAG GmbH

„Wir werden versuchen, die Produktion so schnell wie möglich wieder zu starten", erklärt VEDAG-Werksleiter Claus Lysica. Die Aufräumarbeiten und der Wiederaufbau der Lagerhallen beginnen, sobald die Branduntersuchungen von Staatsanwaltschaft und Polizei abgeschlossen sind. „Unsere Mitarbeiter sind bereits jetzt damit beschäftigt, die ersten Zufahrtswege freizuräumen. Auch die Energie-, Wasser- und Infrastruktur wird derzeit wieder in Gang gesetzt", so der Werksleiter.

Lieferengpässe werden ausgeglichen - keine Arbeitsplätze in Gefahr

Trotz des enormen Schadens brauchen sich VEDAG-Kunden keine Sorgen über längerfristige Lieferschwierigkeiten machen. Auftretende Lieferengpässe werden so weit wie möglich durch Schwesterunternehmen der VEDAG GmbH, die zur Icopal-Gruppe gehört, aufgefangen. „Ich bin zuversichtlich, dass wir baldmöglichst zu alter Leistungsstärke zurückfinden werden", so Lysica, der damit auch Entwarnung für die Mitarbeiter am Standort gibt. Die kompletten Aufräumarbeiten werden schätzungsweise sechs bis acht Wochen Zeit in Anspruch nehmen; der Wiederaufbau der Lagerbestände wird sicherlich erst bis zum Ende des Jahres erfolgen können.

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