Grün-Rot muss Lösungsansätze für neue Finanzpolitik finden

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Grün-Rot hat es in der Hand, hier endlich Reformansätze zu entwickeln, um einen spürbaren Wandel insbesondere in der Finanz- und Gesellschaftspolitik herbeizuführen. Schafft es die neue Landesregierung nicht, auch nur ansatzweise Änderungen durchzusetzen, wird es schwer sein, in fünf Jahren das Regierungsmandat zu halten.
Freitag, 1. Juli 2011 - 11:11

Bruchsal-Neu

Ein Gastkommentar auf der Seite BRUCHSAL-NEU - MIT ANDEREN AUGEN BETRACHTET:

Spiegelbild des eigenen Versagens tut weh

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Kommentare

Jetzt gehts los!

Angesichts des Landtagswahlprogramms 2011 Grüne-BW, wo man auf Seite 221 die beiden bemerkenswerten Vorschläge findet:

"Rahmenbedingungen für die Beamtenpensionen an die Rahmenbedingungen der gesetzlichen Rentenversicherung anzupassen..."
"- konsequent zu prüfen, inwieweit bisherige Aufgaben und Ausgaben des Landes abgebaut werden können..."

ist es mir um die konsequente Haushaltskonsolidierung - wie auch zukünftig in Bremen, Berlin oder NRW - nicht bange...

Ich hoffe, der Autor P.H. lässt uns in 3 1/2 Jahren wissen, wie sich die Dinge entwickelt haben.

PS: erste Erfolgsmeldungen auf kommunaler Ebene bzgl. der Personal- und Pensionslasten der Verwaltung "Brusls" werden uns alle sicherlich schon Ende Juli vor den wohlverdienten Sommerferien euphorisieren...

Das ist doch alles nichts Neues...

schon vor Jahren hat man ausgerechnet, daß im Jahr 2040 das gesamte Bruttosozialprodukt für Beamtenpensionen draufgeht, wenn es so weitergeht. Na und? Bis dahin ist es noch eine Ewigkeit, sollen die dann Lebende sehen, wie sie mit dem Problem fertig werden. Hauptsache, die Diäten und die Alterversorgungen unseres heute tätigen Politpersonals fließen diesem noch zu, mehr wollen die doch gar nicht. Wie es dem Volk geht? Tzz, was für eine dumme Frage!

2040 oder gar noch 2140?

Sehr verehrter Herr Waldemar Z.

Eine nette Anekdote zur Pensionsproblematik aus einem Artikel des Economist vom 7.4.2011:

"WHEN GERTRUDE JANEWAY died in 2003, she was still getting a monthly cheque for $70 from the Veterans Administration—for a military pension earned by her late husband, John, on the Union side of the American civil war that ended in 1865. The pair had married in 1927, when he was 81 and she was 18. The amount may have been modest but the entitlement spanned three centuries, illustrating just how long pension commitments can last."

Zyniker würden vielleicht noch hinzufügen, in Griechenland müsste Gertrudes Ableben nicht unbedingt das Ende der Fahnenstange sein...

Tja...

ähnliche Fälle gibt es auch bei uns: Ein Bekannter wurde mit 40 planmäßig in den Ruhestand versetzt, nun ist er 70, hat also schon 30 Jahre Pension bezogen und heiratete, ähnlich wie im obigen Beispiel, eine 20jährige Thailänderin, damit diese und deren Familie versorgt sind, nicht falls, sondern wenn er dermaleinst ableben sollte. Diese Frau kann dann noch gut 60 oder 70 Jahre Versorgungsbezüge erhalten, wäre insgesamt ein Bezug selbiger für 100 Jahre. Weitere Motivation meines Bekannten: Was die Politiker im Großen können, kann ich im Kleinen. Why not?

Nur die Pensionsempfänger?

Erklären Sie uns doch mal, ob und wie sich die Rechtslage bei einem Arbeiter oder Angestellten, also einem Empfänger von Rente aus der Sozialversicherung, darstellen würde.

"Planmäßig in den Ruhestand"...

... mit 40? Lebens- oder Dienstjahren?!
Gemeint sind wohl Lebensjahre - was war denn das für eine Laufbahn?

Rechtslage...

bei einem Angestellten oder Arbeiter. Mein Beitrag bezog sich lediglich auf die Pensionäre und daß der Staat ab 2040 die gesamten Steuereinnahmen für Pensionen ausgeben müßte. Wenn die Rentenkassen der Sozialversicherung nicht für andere Zwecke geplündert worden wären und noch werden würden, so glaube ich, um mit Blüm zu sprechen, wären die Renten "sicher".

Planmäßig in den Ruhestand mit 40...

...Lebensjahren, ja, das gibt's. Bei der Luftwaffe. Diese Laufbahn nennt sich "BO 40" = Berufsoffizier mit besonderer Dienstaltersgrenze 40 (Lebensjahre!) und gilt für "Flugzeugführer strahlgetriebener Kampfflugzeuge", im Volksmund "Jetpiloten". Diese besondere Altersgrenze ist nun auf 42 Jahre heraufgesetzt worden und heißt heute folglich "BO 42". Normalerweise geht dieser Personenkreis als Major oder Oberstleutnant ab mit 75% des letzten Gehalts einschließlich berechnungsfähiger Flieger- und Stellenzulage.

Pensionslasten? Rentenlasten??

Nicht vergessen: Der Zuschuss des Bundes zur Gesetzlichen Rentenversicherung betrug lt. Wikipedia in 2007 rd. 56 Milliarden Euro.

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