Gott segne Amerika für die Eliminierung Bin Ladens?

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"Der alte Grundsatz 'Auge um Auge' macht schließlich alle blind." Martin Luther King (1929-68), amerikanischer Bürgerrechtler und Baptistenpfarrer
Dienstag, 3. Mai 2011 - 11:20

Bin Ladin

Titelblatt der Daily News vom 2. Mai 2011

 

 

Alexander Schlitz aus Obergrombach kommentiert die "mehr oder minder klammheimliche" Freude "über den Tod des meistgesuchten Terroristen der Welt":

Osama Obama

 


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Kommentare

Klammheimliche Freude

Diese klammheimliche Freude entspringt letztendlich der archaischen Natur des Menschen, durch keine Religion "totzukriegen": Der Mensch hat immer das Bedürfnis nach Gerechtigkeit und Rache. Kann er Rache ausüben und heimzahlen, so ist damit auch das Bedürfnis nach Gerechtigkeit erfüllt und der Mensch kann innerlich wieder ruhiger leben. Jeder soll mal in sich selbst nachforschen.

Gerechtigkeit und Rache...

... die wird erst noch kommen.
Allerdings nicht für die Amerikaner. Sicherer wird die Welt dadurch auch nicht. Möglcherweise droht eher das Gegenteil. Mit Osama Bin Laden verstarb der „Che Guevara des Islamismus“. Und wie Che Guevara wird auch Osama Bin Laden zum Märtyrer werden, zur Ikone, zum Helden, zum Vorbild für eine Vielzahl fundamentaler Moslems. Und für manchen hiesigen Links-Extremisten wohl auch. Das wird der Preis sein, den der Westen für den Tod Bin Ladens wird zahlen müssen. Es mag ein Übel sein, aber es ist ein notwendiges Übel. Denn unsere wesliche Gesellschaft, die immer nur nach dem Weg des geringsten Widerstands sucht, kann auf Dauer im längst herrschenden globalen Krieg der Kulturen nicht bestehen.

Ein Rückfall in vorzivilisatorisches Rechtsempfinden

Einen sehr guten Kommentar dazu steht heute auf den Nachdenkseiten:

Bundeskanzlerin Merkel: „Ich freue mich, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten.“

Diese Frau ist nicht mehr tragbar.

Bundeskanzlerin lobt Lynchjustiz

Es ist nicht mehr auszuhalten - aber, dem Himmel (?) sei Dank, es gibt doch noch andere Stimmen.
Danke!

Frau

Frau Leutheusser-Schnarrenberger, was meinen Sie zu dem Kommentar Ihrer Chefin???

Das darf man/frau nicht durchgehen lassen!

Freude über Bin Laden's Tod

Daß in Deutschland eine solche Diskussion ausbricht, war mir klar. Das Recht mag zwar eine aufklärende und friedensstiftende Funktion haben, nur - Gerechtigkeit schafft es nicht immer. Recht und Gerechtigkeit sind manchmal zwei divergierende Begriffe, das weiß jeder Jurist. Auch jeder Laie kennt den geflügelten Spruch: Vor Gericht wird Recht gesprochen, doch nicht Gerechtigkeit erstrebt. Insofern äußert sich in der Freude über die Tötung Bin Ladens auch ein gewisses Gerechtigkeitsgefühl, da die Mehrzahl der Menschen den Tod für seine Taten für angemessen und "gerecht" hält, und es auch an seiner Schuld keine Zweifel geben dürfte. Der Internationale Gerichtshof hätte, aus welchen Gründen auch immer, wohl kein Todesurteil gefällt, hätte man Bin Laden lebendig gefaßt und vor dieses Gericht verbracht. Ich persönlich bin auch der Meinung, daß Bin Laden die Todesstrafe verdient hat, jedoch nur nach einem ordentlichen Gerichtsverfahren.

Typisch deutsche Diskussion...

Die Rache ist mein; ich will vergelten, spricht der Herr.

Bibel (Quelle: Römer 12, 19)


Soll das die Maxime für die Zukunft sein?

Typisch deutsch

Wäre es gerechter gewesen, dieser Mann säße für den Rest seines Lebens ein, bräuchte sich keine Sorgen über seine Zukunft mehr zu machen, wäre gut verpflegt und ärztlich versorgt, könnte Zeitung und Bücher lesen, TV schauen, Sport treiben, seinem Glauben nachgehen, Kontakt zu Freunden und Verwandten halten, während tausende seiner Opfer das alles nicht mehr können? Gefängnis als Resozialisierung wäre vorliegend sicherlich nicht angebracht.

Gerechtigkeit für Osama bin Laden

@ W. Zimmermann:

Bei allem Verständnis für die Überlegungen, die dazu führten, dass wieder einmal ein amerikanischer Präsident einen Auftrag zur Tötung eines Menschen auf fremdem Hoheitsgebiet erteilte:

1. Ja - dann wäre ihm Gerechtigkeit widerfahren. Ob unbedingt unter all diesen Voraussetzungen, steht auf einem anderen Blatt.

2. Seinen Opfern wird durch seinen Tod nicht geholfen.

3. Nutznießer sind jedoch z. B. die USA - sie haben Bin Laden nicht nur umgebracht, sondern auch und in erster Linie mundtot gemacht. Ein Prozeß hätte sicherlich manch unerfreuliche Aussage über die Zusammenarbeit gerade der USA und einiger ihrer Verbündeter mit terroristischen Organisationen an die Weltöffentlichkeit gebracht.

Gott - oder wer auch immer - schütze die USA und ihre Verbündeten vor dem Augenblick, in dem die Staaten der dritten Welt technisch und organisatorisch in der Lage sein werden, ähnliche Aktionen gegen sie durchzuführen.
Aber - ach ja, ich vergaß - das sind ja dann terroristische Anschläge...

Klammheimliche Freude die Zweite.

Ein sog. "Mescalero" äußerte in den 70er Jahren in einer studentischen Zeitschrift seine "klammheimliche Freude" über den Tod von Buback, dem damaligen Generalbundesanwalt:

„Meine unmittelbare Reaktion, meine ‚Betroffenheit‘ nach dem Abschuß von Buback ist schnell geschildert: Ich konnte und wollte (und will) eine klammheimliche Freude nicht verhehlen. Ich habe diesen Typ oft hetzen hören. Ich weiß, daß er bei der Verfolgung, Kriminalisierung, Folterung von Linken eine herausragende Rolle spielte.“

Der RCDS stellte Strafantrag. Die Göttinger Justizbehörden leiteten ein Ermittlungsverfahren ein. Der Präsident des Niedersächsischen Landtages, Heinz Müller (CDU), erstattete Strafanzeige.

Unsere Bundeskanzlerin, Frau Dr. Angela Merkel, sagte:
"Ich freue mich darüber, dass es gelungen ist, Bin Laden zu töten."

Frau Merkel äußert mehr als nur "klammheimliche" Freude. Sie sagt dies öffentlich, vor aller Welt; nicht in einer kleinen studentischen Postille.

Folgt jetzt gegen Frau Merkel Strafantrag? Ermittlungsverfahren? Strafanzeige?

Selbst im Krieg...

Selbst in einem Krieg, gilt das Erschießen eines Wehrlosen als Verbrechen.

Das ist keine "Rache" der ist reine, schiere Machtdemonstation. Mit "Gerechtigkeit" hat es schon garnix zu tun.

Was unterscheidet das "Töten" von Osama, von dem "Mord" eines Vaters am Mörder seiners Sohnes/ seiner Tochter?

Der Vater würde man vor ein Gericht zerren und verurteilen.

Solang man selbst mit zweierlei Maß misst kann man nicht von anderen erwarten oder gar verlangen, dass diese sich an Wertvorstellungen halten, die man selbst über Bord wirft, wenn es einem gerade in den Kram passt.

Außerdem wurden bei dieser "Aktion" auch andere Menschen getötet. Darunter wohl auch mind. 1 Frau. War deren "Tot" einfach "hinnehmbar" nur um einen anderen Menschen zu töten, aus welchen Motiven heraus auch immer? Bedeutet dies in Zukunft: Wenn Jemand ein Verbrechen begeht, kann man ruhig seine Familie erschießen, wenn diese gerade im Weg steht weil man sich am "Mörder" rächen will? Oder sind das hinnehmbare "Kollateralschäden"... so wie die Opfer vom 9.11. aus der Sicht von Osama?

Wer ohne Schuld ist.. der werfe den ersten Stein!

Ungerechtigkeit

Osama ungerecht behandelt - klingt das nicht wie Hohn in den Ohren der Opfer? In diese hinein versetzt sich bei der deutschen Diskussion natürlich keiner - die Täter gehen vor und die Opfer haben das Nachsehen. Wenn man das alles so liest, könnte man ja fast sagen, ja, wenn den Opfern nicht mehr geholfen werden kann und wenn der Tod eines Massenmörders nicht gerecht ist, dann laßt ihn doch laufen. Ich finde seinen Tod in Ordnung, nur nicht die Umstände, wie er liquidiert worden ist. Er war unbewaffnet, soll sich aber "gewehrt" haben. Wenn 76 sogenannte Elitesoldaten nicht in der Lage sind, einen kranken Mann festzunehmen, der sich offensichtlich mit bloßen Händen wehrt (sowas erledigen bei uns zwei Dorfpolizisten) und er deshalb erschossen werden "mußte", so ist zumindest die Art und Weise fragwürdig. Wenn er sich bei der Festnahme mit Waffengewalt gewehrt hätte, wäre das ganze nicht so anrüchig. Und noch eines gefällt mir nicht, nämlich daß die Amerikaner die Operation "Geronimo" genannt haben. Einen Massenmörder mit einem Freiheitskämpfer in Verbindung zu setzen, halte ich für, gelinde gesagt, etwas "unglücklich", denn der Apachenführer Geronimo wollte in Freiheit auf seinem Land leben, anstatt auf dem unfruchtbarsten und trockensten Landstrich in ganz Arizona in einer Reservation ein unwürdiges Dasein fristen zu müssen. Da er sich wehrte, galt er damals auch als "Staatsfeind Nr. 1" und wurde mit seiner Gruppe von ungefähr 50 Leuten von über 5000 Soldaten über 10 Jahre lang gejagt. Daß die Amerikaner immer noch solchen antiquierten Feindbildern nachhängen, ist reinste Geschichtsklitterung. Aber vielleicht sehen sie Parallellen in der Jagd, denn Geronimo war auch über 10 Jahre lang nicht zu fassen.

Sachte, Waldemar Z.,

keiner hier hat was von gerechter Behandlung des unsäglichen bin Laden geredet.

Es geht, unabhängig von der jeweiligen Person, darum ob wir alle hier Mitglieder eines demokratischen Staates sind und dies auch bleiben wollen. Wenn ja, dann sollten wir uns an bestimmte Regeln und Gesetze halten.

Wenn nicht, dann können wir ja wieder die Todesstrafe einführen, oder? Aber auch in diesem Fall wäre es nicht gerechtfertigt, einen Menschen bei der Festnahme einfach mit zwei Schüssen in den Kopf zu töten.

Wenn wir nun die Aktion der USA im Grunde für o.k. erklären, dann können die Islamisten und ihre Führer genauso argumentieren.

DAS wäre aber NATÜRLICH NICHT in Ordnung, oder?

Was haben sie dazugelernt ?

"Und noch eines gefällt mir nicht, nämlich daß die Amerikaner die Operation "Geronimo" genannt haben. Einen Massenmörder mit einem Freiheitskämpfer in Verbindung zu setzen, halte ich für, gelinde gesagt, etwas "unglücklich", denn der Apachenführer Geronimo wollte in Freiheit auf seinem Land leben, anstatt auf dem unfruchtbarsten und trockensten Landstrich in ganz Arizona in einer Reservation ein unwürdiges Dasein fristen zu müssen. Da er sich wehrte, galt er damals auch als "Staatsfeind Nr. 1" und wurde mit seiner Gruppe von ungefähr 50 Leuten von über 5000 Soldaten über 10 Jahre lang gejagt. Daß die Amerikaner immer noch solchen antiquierten Feindbildern nachhängen, ist reinste Geschichtsklitterung. Aber vielleicht sehen sie Parallellen in der Jagd, denn Geronimo war auch über 10 Jahre lang nicht zu fassen." ( Verfasst von Waldemar.Z am 4. Mai 2011 - 13:28.)

Hier zeigt eine vermeintliche Weltmacht ihr wahres Gesicht. Die Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika folgt einem Weg der rücksichtslosen Ausbeutung natürlicher Ressourcen und menschlicher Arbeitskraft. Wer sich dieser Denkweise widersetzt wird zum Staatsfeind erklärt, bestenfalls diskriminiert, verleumdet (in der Ära McCarthy) oder abgeknallt wie die Nahrungsgrundlage der ursprünglichen Bewohner des mittleren Westens, nachdem die neu gebaute Eisenbahn die Anreise dorthin deutlich erleichtert hat. Nach wie vor gibt es jenseits des Atlantiks eine verbreitete Anbetung von Waffen jeglicher Art und ihres Gebrauchs zum vermeintlichen Selbstschutz. Nach wie vor gibt es jenseits des Atlantiks eine verbreitete Haltung zum rücksichtslosen Verprassen
von Ressourcen, die im eigenen Land immer weniger vorhanden sind. Die Leidtragenden sind die kleinen Leute, die nichts als ihre Arbeitskraft verkaufen können. Besonders jetzt, da sie augenblicklich an den Folgen einer gigantischen Unwetterkatastrophe in unvorstellbarem Maße zu leiden haben werden sie von der derzeitigen Regierung eben so im Stich gelassen wie die Bewohner des abgesoffenen New Orleans von der Regierung Bush. Das finde ich derzeit besonders perfide.

Wer aus diesen Zeilen eine Rechtfertigung für terroristische Handlungen gleich welcher Art herauslesen möchte, sollte es besser lassen.

Sachte

Wenn Sie genau gelesen haben, dann müssen Sie feststellen, daß ich an verschiedenen Stellen erklärt habe, daß die Aktion der USA keinesfalls in Ordnung war, weil sich nicht an bestimmte Regeln gehalten wurde. Auch ein Bin Laden muß gerecht behandelt werden. Er hat nach meiner Meinung den Tod verdient, dazu stehe ich, aber nicht so, sondern durch Verurteilung in einem ordentlichen Gerichtsverfahren vielleicht ähnlich den Nürnberger Prozessen und anschließender Hinrichtung. In den USA wäre das durchaus möglich gewesen und kein westliches Land hätte sie deswegen verurteilt. Man sollte Massenmörder, Schlächter und Völkermörder nicht wie rohe Eier behandeln, sondern so, wie sie es verdient haben. Und nach Meinung der Mehrheit verdienen sie eben, in Anbetracht der Opfer, was man immer im Auge behalten muß, nicht einen umsorgten Lebensabend in einem Gefängnis. Alles andere als die Todesstrafe wäre eine Verhöhnung der Opfer. Die Prügel, die ich nun von Gutmenschen einstecken muß, nehme ich gerne.

So, nun alle erst mal etwas runterkommen...

... Wir können uns den Mund fusselig reden, in aller erster Linie sind die USA zuständig für die Aufklärung der Umstände, Punkt.
Wie sie das machen, bleibt abzuwarten. Ändern können wir es nicht. Was die Ursachen für eine Wirkung zeigen, werden wir sehen. Ich gehe mal davon aus, es werden noch viele OBL folgen. Er wird als Märtyrer in die Geschichte eingehen, jedenfalls bei seinen Fanatikern. Und dies werden wir Europäer sicherlich zu spüren bekommen. Früher oder später. Deshalb sollten wir uns mit diesen Problemen weniger belasten und lieber um unsere Angelegenheiten im eigenen Land kümmern.

NEIN

Und ich bleibe dabei: Auch Osama bin Laden verdiente eine GERECHTE Behandlung und einen fairen Prozess.

Wir sollten endlich etwas weiter kommen, als dies in den letzten 2000 Jahren offensichtlich möglich war.

Weil es die USA gewesen ist,

Weil es die USA gewesen ist, sollen wir uns damit "nicht belasten"?

Gerade WEIL es die USA ist! Genau deshalb sollten wir uns damit beschäftigen. Gerade ein Land, das ich unser "Freund" nennt, uns erklärt, wie wir zu handeln haben, Forderungen an uns stellt mit angeblicher "moralischer Begründung"... genau deswegen MUSSEN wir dieses Handeln hinterfragen!

Genauso wie wir den Applaus und die Freude von Frau Merkel zu hinterfragen haben.

Nein, man muss keine Träne um bin Laden vergießen, man muss diese Tränen darüber vergießen, wie ein angeblich moralisch so "hochstehende" Nation mit ihren einen Werten umspringt. Man muss darüber weinen, wie eine Frau, welche angeblich das deutsche Volk vertritt, den Tot eines Menschen "bejubelt"...

Heute bin Laden... und Morgen? Welcher Mensch wird als nächstes ohne Prozess einfach erschossen? Welchen Wert "opfern" wir als nächstes auf dem Altar der "Gerechtigkeit"?

@Michael Nichtern

Weil es die USA gewesen ist (sind), sollen wir uns damit "nicht belasten"?
Gerade WEIL es die USA ist (sind)!
Gerade ein Land, das (s)ich unser "Freund" nennt, uns erklärt, wie wir zu handeln haben, Forderungen an uns stellt mit angeblicher "moralischer Begründung"... genau deswegen MU(ü)SSEN wir dieses Handeln hinterfragen!

... wer uns erklären oder vorschreiben will, wie wir zu handeln haben, den würde ich nicht als "Freund" bezeichnen. Als Vergleich würde ich die damalige DDR nennen. Die musste die Sowjetunion gezwungener Maßen als "Grossen Bruder" anerkennen, denn einen Freund kann man sich aussuchen. Und ein Freund gibt Ratschläge, keine Anweisungen.
Nichts desto trotz sollte sich unser Land nicht in etwas hineinsteigern oder verrennen, was uns im Nachhinein negativ vorgehalten werden könnte. Also mal abwarten und immmer ruhig Blut bewahren.

Merkel: Solche Politiker sind obsolet

"Genauso wie wir den Applaus und die Freude von Frau Merkel zu hinterfragen haben."....

Es wird Zeit, dass der Wähler zur Besinnung kommt und die Konsequenzen für Merkel und Co einläutet. Menschen mit solchen Denkweisen an der Regierung sind brandgefährlich. Mir erschließt es sich immer noch nicht, warum Deutschland am Hindukusch Krieg macht.

Wieso denkt niemand darüber nach, aus welchen Gründen die USA in großen Teilen der Welt und selbst vor ihrer lateinamerikanischen Haustür auf Ablehnung stößt?

Geronimo? Warum nicht gleich Winnetou?

Die FAZ macht sich die Mühe, über den missbrauchten Indianerhäuptling zu informieren:
http://www.faz.net/s/Rub6AC8BEDB983D449FAB78BDE0B7454534/Doc~EF5200B2AA2...

Was bitte sollte mich daran

Was bitte sollte mich daran hindern, zu sagen was ich vom vorgehen der USA und jedem anderen Staat welcher so handelt halte?

Etwa meine "Probleme" in Bezug auf Rechtschreibung, welche selbst das Korrekturprogramm meines Browsers nicht findet? Sorry, ich habe eine Rechtschreibschwäche, damit lebe ich schon seit meiner Schulzeit.

Wenn die USA "glaubt" mir das "ankreiden" oder irgendwann "vorwerfen" zu müssen, was ich hier schreibe, dann darf sie sich gerne bei mir melden. Im Gegensatz zu Frau Merkel, vertrete ich NICHT die Bundesrepublik nach außen, sondern nur meine Meinung.

Auch steigert sich nicht dieses "Land" in irgendwas, sondern, wenn überhaupt dann ICH (und vielleicht ein paar tausend Andere die es ähnlich sehen)! Und "beruhigen" muss ich mich auch nicht, denn um mich zu "beruhigen" müsste ich mich erst mal aufregen. Bisher habe ich das noch nicht, sondern nur meine Meinung dazu geschrieben.

Lieber Gast, wenn unsere Bundesregierung die USA als unseren "Freund" ausgibt und sich im gleichen Atemzug vorschreiben lässt, was sie z.B an Daten jeglicher Art dorthin zu senden hat, dann hat das Wort "Freund" für unsere Regierung wohl eine andere Bedeutung und ich kann es getrost in diesem Zusammenhang verwenden.

Und nun viel Spaß beim suchen nach Fehlern.

PS: Und, ich kann sogar mit meinem Namen meine Meinung vertreten

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