Gewerbsmäßiger Handel mit Betäubungsmitteln - drei Verdächtige in Untersuchungshaft

DruckversionPer e-Mail versenden
Gemeinsame Presseerklärung Staatsanwaltschaft Karlsruhe und Polizeipräsidium Karlsruhe
Montag, 11. April 2011 - 15:47

Karlsruhe. Mit Hilfe des Mobilen Einsatzkommandos der Landespolizeidirektion und Kräften der Schutzpolizei konnten Beamte der Kripo Karlsruhe am Wochenende in Mannheim und Bruchsal zwei mutmaßliche Dealer sowie einen Lieferanten festnehmen und damit dem illegalen Rauschgifthandel im Raum Karlsruhe einen empfindlichen Schlag versetzen. Bei den Verdächtigen wie auch in deren Wohnungen stellten die Ermittler erhebliche Drogenmengen, über 70.000 Euro vermutliches Dealgeld sowie weiteres Beweismaterial sicher.

Während die Ermittlungen noch andauern, wurden die Beschuldigten am Samstag einem Richter vorgeführt, der dem Antrag der Staatsanwaltschaft Karlsruhe entsprach und wegen des Verdachts des gewerbsmäßigen illegalen Handels mit Betäubungsmitteln gegen alle drei Haftbefehl erließ.

Nach monatelangen Recherchen war es den Ermittlern gelungen, den Kreis um zwei als Händler illegaler Drogen verdächtige 30 und 34 Jahre alte Männer immer enger zu ziehen. Als diese sich in der Nacht zum Samstag in Mannheim mit ihrem mutmaßlichen Lieferanten trafen, waren schließlich auch die Beamten zur Stelle.

In der Folge fanden sich bei dem 43-Jährigen nicht weniger als 55.000 Euro, die aus Drogengeschäften herrühren dürften. In der Wohnung des älteren seiner beiden Abnehmer konnten dann 500 Gramm Kokain, rund 750 Gramm Haschisch und Marihuana sowie 10.000 Euro beschlagnahmt werden. Weitere über 9.000 Euro entdeckten die Beamten schließlich in der Wohnung des 30 Jahre alten Beschuldigten.

Nach dem Stand der Dinge hatten die beiden Dealer seit Monaten die Drogen von ihrem Lieferanten erworben und dann im hiesigen Raum gewinnbringend an den Mann gebracht.

Noch keine Bewertungen vorhanden
Inhalt abgleichen Inhalt abgleichen