Eine Gegenüberstellung

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Ohne Worte
Dienstag, 18. Oktober 2011 - 21:37

Schuldenuhr mit Pro-Kopf-Verschuldung
Schuldenuhr
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Reichtumsuhr
Vermögensverteilung in Deutschland

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Kommentare

Klaus Ernst hat kein Vermögen?

Lieber Enrico

kannst du das mal aufdröseln bitte?

Ist Klaus Ernst in den ärmsten Zehnteln? Oder wo?

Falscher Vorname

Der Vorname ist falsch. Friedhelm Ernst und nicht Klaus Ernst.

Brutto-Netto Arm und Reich

Angaben zur Vermögensverteilung sind legitim und zeigen die doch signifikante Ungleichverteilung auf.

Allerdings sollte man, bevor man diesen Zahlen die Staatsverschuldung voranstellt beachten: das Nettovermögen des Staates Deutschland ist nach wie vor positiv, eine Verschuldung pro Kopf auf Nettovermögensbasis des Staates besteht also gar nicht, wenn auch dieses Nettovermögen seit den 90er Jahren, u.a. aufgrund der Wiedervereinigung, stark gefallen ist und die Berechnungen zu Marktpreisen schwierig sind (man denke an unser BÜZ)!

Was der Bund der Steuerzahler auf der Schuldenuhr ausweist ist hingegen eine Bruttoberechnung! Auf einer derartigen Bruttobasis wären auch die "reichsten" Haushalte Deutschlands insgesamt und pro Kopf die am höchsten Verschuldeten!

Also bitte nicht Äpfel und Birnen...

Daneben: ich habe schon Herrn Klaus Ernst gemeint (nicht den Bruchsaler Friedhelm Ernst, der mal in anderem Zusammenhang mehr Brutto vom Netto forderte). Da die LINKE die "Reichtumsuhr" auf ihren web-Seiten an prominenten Stellen propagiert, z.B.:

http://die-linke.de/politik/aktionen/reichtumsuhr/

http://www.die-linke.de/dielinke/web20/reichtumsuhr/?PHPSESSID=0372fee3d...

wäre es doch schön zu wissen, wo deren eigener Vorstand oder prominente Unterstützer (wie Lafontaine oder der Reichtumsuhrbegründer Flassbeck, Oskars ehemaliger Staatssekretär mit Versorgungsposten bei der UN) einzuordnen sind...

Recht hat er der HuHi

Nun ja, es ist dann doch schon so, daß aus der linken Ecke -und insbesondere der Ecke der Linkspartei- nicht nur Äpfel mit Birnen verglichen werden, sondern auch eigene Unzulänglichkeiten nicht nur ausgeblendet, sondern schlichtweg ignoriert werden. Was mich jedoch immer wieder wundert, ist die Tatsache, daß dies die Wähler der Linkspartei nicht zu stören scheint. Die von ihnen HuHi zitierten Genossen sind so "fett, satt und überheblich", daß es schon fast zum Himmel schreit, wenn man bedenkt mit welchen Slogans diese Damen und Herren auf dem politischen Parkett agieren.

Aber was weiß ich denn schon...

Die Linke, na klar

Es ist schade, dass das Problem der Staatsverschuldung und der Vermögensverteilung auf den Niveau der "fetten, satten und überheblichen" Genossen diskutiert wird.

Natürlich stimmt bei "Anführern" Rede und Tun niemals überein.

Nicht bei den Linken, nicht bei den Wohlfahrtsverbände, nicht bei den Parteien, nicht bei den Sportverbänden, nicht bei der Kirche. Oder geht der Papst in Sack und Asche?

Trotzdem ist nicht alles falsch was die Linken, die Wohlfahrtsverbände, die Parteien, die Sportverbände, die Kirchen sagen, nur weil die Vorderen sich offensichtlich anders verhalten, als sie predigen.

Viel erschreckender als das Fehlverhalten mancher "Anführer" finde ich das Fehlverhalten des Wahlvolks, das theoretisch auch eine Partei ohne Programm wählen würden.

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